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Wie habt ihr die Fehlgeburt verarbeitet

Beffileinam 07.01.2013 um 15:51 Uhr

Hallo ihr Lieben,

Bei mir ist es ja jetzt genau eine Woche her seit ich die Fehlgeburt hatte und ich muss sagen das es mir sehr schlecht geht. Bin viel am heulen und steh total neben mir.
So langsam hab ich das Gefühl das das Alles nur ein Traum war und Ich gar nicht schwanger war. So komisch irgendwie. Als wär mein Krümel nie da gewesen. Ich frag mich die ganze Zeit ob ich überhaupt jemals ein gesundes Kind bekommen werde.

Hab das Gefühl ich hätte es nicht verdient. Aber warum?!

Wie kann man das verarbeiten?
Ich war noch so früh dran mit der SS und trotzdem nimmt es mich wahnsinnig mit. Ich hab so lange auf diese Schwangerschaft warten müssen und dann nimmt es so ein Ende.

Mein Mann ist seit Heute wieder Arbeiten.
Ich bin den ganzen Tag allein zu Hause, Freundinnen sind ja auch arbeiten.
Fühl mich verlassen und weiß nicht wie ich mich ablenken kann.

Wenn ich jetzt dran denke das mein Arzt gesagt hat das wir im Februar wieder loslegen, und mein Mann steht dahinter, dann wird mir schlecht. Ich hab richtig Angst vor der nächsten Schwangerschaft anstatt ans hibbeln zu denken. Muss die ganze Zeit dran denken das es wieder so enden könnte und dann müsste ich da nochmal durch. Das will ich nicht aber mir bleibt wohl nichts übrig als das Risiko einzugehen.

Wie kann man nach einer Fehlgeburt die nächste SS genießen? Geht das überhaupt ohne durchzudrehen vor Angst?

Danke fürs Lesen und Antworten

Viele Grüße
Beffilein

Nutzer­antworten



  • von Mammamaria90 am 23.08.2013 um 09:58 Uhr

    Hallo Beffi,

    Ich hatte im Januar 2010 das gleiche durch!
    Die SS war zwar eh nicht geplant, aber ich hatte mich tierisch darüber gefreut.
    Von Anfang an hatte ich aber Angst es meinem damaligen Freund zu sagen. Und wie erwartet, hielt er nicht viel davon.
    Er hat gedacht ich Scherze und als ihm klar würde das es kein Scherz ist, sagte er immer nur `ich will kein Vater werden`
    In mir ist eine Welt zusammen gebrochen, als er verlangte ich solle abtreiben.
    Ich hab ihm gesagt das ich das nicht kann und auch nicht werde.
    Immer wieder haben wir uns darüber gestritten, bis ich auf einmal während einer Prüfung heftige Krämpfe bekam.
    Ich hatte kein gutes Gefühl dabei und bin sofort nach der letzten beantworteten frage aufs Klo gegangen. Meine Vermutung hatte sich bestärkt, Krämpfe und starke Blutungen…
    Ich bin sofort zu meinem FA. Er sagt ich hätte eine gestörte frühschwangerschaft und hat mich wegen der mächtigen Blutungen ins kh überwiesen. Ich sollte sofort dahin! Sobald ich aus der Tür raus bin, hab ich meine Mutti angerufen (ich war 20 Jahre alt) und sie hat meinen Bruder zu mir ins KH geschickt, er sollte mir beistehen. Doch das konnte in dieser Situation keiner so recht. Ich hab nur noch geheult und habe meinem damaligen Freund eine SMS geschickt: `jetzt hast du was du wolltest, ich hab mein Baby verloren.!!! Du kannst dich jetzt glücklich schätzen!`
    Ich musste im KH bleiben, sie wollten direkt am nächsten morgen eine Ausschabung vornehmen. Meine ganze Welt war ein einziger Scherbenhaufen!
    Ich habe sehr lange gebraucht bis ich das alles überwunden habe, manchmal ist mir heut noch zum heulen zumute.
    Ich war nach dem KH Aufenthalt noch eine Woche krank geschrieben.
    Habe viel Unterstützung von meiner Mama und meinem Bruder bekommen. Mein damaliger Freund hat es auch versucht, aber ich war so sauer auf ihn. Kurz darauf hatten wir von der Ausbildung her ein `Sterbeseminar`, da wurde ein ähnliches Thema angesprochen und bei mir war es sofort aus. Es war aber eine gute Situation, ich konnte alles raus lassen. Nichts desto trotz hat es immer wieder Situationen gegeben, die mich überfordert haben.

    Heute, 3 Jahre später hab ich einen liebevollen Mann und einen zuckersüßen 4Monate alten Sohn!

    Beffi, ich glaube fest daran das auch du noch schwanger werden wirst und ein kleines Kind in deinen Armen halten wirst!
    Ich wünsche dir alles Glück der Welt dafür!

    Ganz liebe Grüsse Maria und Leon

  • von niklniki am 23.08.2013 um 00:00 Uhr

    ich habe die schuld bei mir gesucht, bzw tue es noch. aber lange getrauert habe ich nicht ehrlich gesagt. ich hatte von anfang an kein gutes gefühl, habe die ss nicht richtig angenommen. beim ultraschall stelle ich auch schnell fest, dass es entwicklungsverzögert wächst, obwohl mein arzt mir gut zu geredet hat und ein herzchen bubberte.. dann kam auch schon die blutung und ich das wochenende ständig in die ambulanz, schlägt das herz noch? die hoffnung stirbt ja doch zu letzt aber beim nächsten termin war es dann vorbei. es traf mich wie ein schlag , heftig aber kurz. wollte die ausschabung hinter mich bringen und dann damit durch sein. eine woche habe ich damit zu tun gehabt und dann wars das. ich habe mich oft gefragt, warum ich es einfach wegstecke und ich denke es leigt einfach an meinen lebensumständen. kleines kind, hausbau, arbeit, viele viele gedanken, die auch ablenken. doch bin ich auch der meinung, mein körper hat schon seine arbeit gemacht und es sollte so sein. ich hoffe, dass ich wieder ss werde und alles gut geht aber ich steigere mich nicht rein.

    wann hattest du deine fehlgeburt, wie weit warst du?

  • von sternfabio am 22.08.2013 um 23:19 Uhr

    Hallo ich bin neu hier.
    Ich hatte am 6.6.2013 eine fehlgeburt in der 17 ssw.
    Ich weiß auch nicht wie ich damit fertig werden soll habe eine sehr
    Liebe Psychologin sie hilft mir wirklich viel aber es gibt tage wo ich wieder
    ein paar stufen runter falle zb. wenn die neue ssw beginnen würde zb vor 2 Tage an mein Geburtstag da war es ganz schlimm.
    Aber es muss weiter gehn und man muss kämpfen man hat ja ein ziel vor augen.

    Wenn icuhgleich persönlich werden darf warum hattest du eine fg weisst du die Ursache. Lg

  • von annab23 am 09.02.2013 um 22:40 Uhr

    Hallöchen es tut nur sehr leit was dir passiert is . Musste ich leider auch schon mit machen. Nach der Fehlgeburt hatte ich zwei Wochen Urlaub beziehungsweise war ich krankgeschriebene . Mir ging es auch lang sehr schlecht . Hab viel mit anderen in Foren geschrieben und mit Freunden telefoniert das hat ein wenig geholfen. Was mir dann am meisten geholfen hat das arbeiten das ablenken. Bin dann wieder schwanger geworden vier Monate später . Die ersten Monate waren schrecklich ich hatte immer Angst auf Toilette zu gehen (da es bei mir da passiert is ). So Ab dem sechste. Monat war ich dann etwas lockerer.
    Ich weis blöd gesagt Denk positiv es klappt wieder . Ich Drücke dir ganz feste die Daumen
    Lg annab23 + Zoe Cheyenne 7monate

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