HomepageForenMamiSchwangerschaftBefristeter Arbeitsvertrag endet in Mutterschutz

Befristeter Arbeitsvertrag endet in Mutterschutz

feliz8805am 08.01.2013 um 21:40 Uhr

hey,
habe heute meinem arbeitgeber eine mail geschrieben um zu fragen, ob er noch unterlagen von mir braucht und um ihm mitzuteilen das ich ein jahr in elternzeit gehe. dadrauf hin habe ich ne mail zurück bekommen, wo er mir mitteilt, das mein vertrag befristet ist bis zum 19.03.2013 und er auch nicht vor hat das arbeitsverhältnis zu verlängern.
oh man, das hat sich als ich ihm von meiner schwangerschaft berichtet habe ganz anders angehört. da meinte er noch: er wolle nie ein chef sein, da wo die mitarbeiter angst haben ihm die schwangerschaft mitzuteilen… und das er meine arbeit schätzt und so…
verdammt, jetzt ist es was ganz anderes…
So welche gelder stehen mir den jetzt zu???
kindergeld und unterhaltsvorschuss kann ich ja immer noch beantragen.
und aufstockung meines gehalts habe ich beim amt sowieso beantragt, weil ich alleinverdienerin bin (also kein papa mehr zum kind). aber wie ist das jetzt mit dem elterngeld? kennt sich da jemand mit aus???
mein ET ist am 1.3. und gekündigt bin ich zum 19.3.
so scheiße…. sorry…. aber bin ein wenig schockiert und enttäuscht von meinem chef…
freue mich über eure antworten…
LG Liza 33ssw und felix 7jahre

Nutzer­antworten



  • von Danyshope am 09.01.2013 um 09:21 Uhr

    Da du ja noch beschäftigt bist wenn Mutterschaftsgeld beginnt, müßtest du das IMO in voller Höhe bekommen. Den Teil von der KK eh, und den Rest müssen die dann auch übernehmen. Würde ich einfach mal bei der KK nachfragen. Wärst du vorher bereits arbeitslos, und sei es nur ein Tag vor Beginn des Muterschutzes, sähe die Sache anders aus.

    Elterngeld ist eh unabhängig vom AG, der hat damit gar nichts zu tun. Du gibst einfach den Antrag dafür bei der Elterngeldkasse ab, samt Geburtsbescheinung und der letzten 12 Lohnabrechnungen und bekommst das dann in deinem Falle bis zum 14ten Lebensmonat (wenn alleinerziehend! und ohne Mann im Haus).

    Danach sieht die Sache aber anders aus, normalerweise könntest du 3 Jahre Elternzeit insgesamt beantragen. Erste Jahr bekommt man ja Geld durch das Elterngeld, danach aber nichts mehr. Dann ist bei Arbeitslosigkeit halt die Sache, ist Kinderbetreuung gesichert oder nicht. Ist die gesichert, gibt es ALG1, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Du müßtest dann halt nen Job suchen und dich auch schon vorher beim Amt arbeitssuchend melden. Ist sie nicht gesichert, steht man ja dem Markt eben nicht zur Verfügung, oder willst du die Elternzeit weiter nutzen, dann gibt es Hartz4. ALLLERDINGS ist der Kindsvater voll unterhaltspflichtig, nicht nur den Kindern gegenüber, sondern auch Dir (auch bei nicht verheiratet) und zwar bis zum 3ten Lebensjahr.

    So jedenfalls mein Wissensstand. Willst du da eine rechtlich verbindliche Aussage zu, würde ich mich mal an Fr. Bader wenden. Sie gibt kostenlose Auskunft bei Fragen rund ums Familienrecht: http://www.rund-ums-baby.de/recht/

    Alles Gute

  • von Klettermama am 09.01.2013 um 09:14 Uhr

    Ansonsten erhältst du nach dem Mutterschutz Elterngeld. Kann auch sein, dass dir das Elterngeld schon direkt nach Mutterschutz zusteht, sofern dein Kind schon geboren ist. Kannst da ja auch mal bei der Elterngeldstelle nachfragen.

    (Damit meine ich, wenn das Auslaufen deines Arbeitsvertrages innerhalb der 8 Wochen nach Entbindung fällt. Ist etwas kompliziert ausgedrückt, hoffe du weißt was ich meine!)

  • von Klettermama am 09.01.2013 um 09:12 Uhr

    Dir steht Mutterschutzgeld zu, bis zum Ende des Arbeitsvertrages. Dann, wie schon beschrieben frag auch die Krankenkasse.
    Ansonsten erhältst du nach dem Mutterschutz Elterngeld. Kann auch sein, dass dir das Elterngeld schon direkt nach Mutterschutz zusteht, sofern dein Kind schon geboren ist. Kannst da ja auch mal bei der Elterngeldstelle nachfragen.

    Ja, und nach dem Jahr musst du dich arbeitssuchend melden. Allerdings, das ist ja das blöde, brauchst du dann auch schon einen Betreuungsplatz, denn ansonsten stehst du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung… das heißt dann in dem Fall keine Zahlung des Arbeitslosengeldes (wennn es so weit überhaupt erst kommt, viell eröffnen sich dir ja auch ganz andere Perspektiven oder du bleibst noch länger zu Hause, falls du dir es leisten kannst, also wenn das Gehalt deines Mannes/ Partners ausreicht). Du kannst dir auch das Elterngeld auf zwei Jahre verteilen, macht bei dir viell auch Sinn, alles ein Rechenexembel. Müsst ihr einfach mal druchkalkulieren. Oder bist du alleinstehend?

    Ja, tut auch mir leid, dass es so aussieht mit deinem noch AG. So kann es kommen, jeder ist ersetzbar und die Unternehmen sind heute selten menschlich und moralisch korrekt eingestellt, wenn es um den Profit und das Geld geht.

    Alles Gute!

  • von krawinkelkind am 09.01.2013 um 08:07 Uhr

    Guten Morgen,

    hatte das auch. du kannst je nach dem bei welcher krankenkasse du bist Mutterschaftsgeld in höhe Krankengeld beantragen.
    hab das bekommen und ne dicke nachzahlung gehabt. haben wir auch gebraucht.erkundige dich mal bei deiner krankenkasse

    denke das würde bei dir auch zu treffen.
    wenn du magst melde dich und ich schau mal in meine unterlagen!!

    gglg und eine schönen Tag noch

  • von feliz8805 am 08.01.2013 um 22:35 Uhr

    Wow super danke schön für die schnellen antworten…
    es ist echt frustrierend!!! und das mit den ämtern ist soooo kompliziert…
    also den antrag auf elterngeld, kindergeld und unterhaltsvorschuss habe ich mir schon ausgedruckt…. die mache ich fertig, so dass ich sie nur noch nach der geburt mit der geburtsurkunde abgeben kann.
    das mutterschaftsgeld( also das wo ich ne bescheinigung vom arzt 7 wochen vor ET bei der krankenkasse einreichen muss) das mache ich nächste woche.
    und erstausstattung habe ich erstmal beim jobcenter beantragt und mit dem bewilligungsbescheid gehe ich dann zur diakonie und beantrage aufstockung.
    habe ich jetzt noch was vergessen???so viel papierkram 🙁

  • von IrreLocke am 08.01.2013 um 22:25 Uhr

    Hallo…
    bei mir war ähnlich situation, mein chef hatte mir fest zugesagt das der vertrag auf alle fälle verlängert wird…
    Am 21.06 habe ich erfahren das ich in der 6. woche schwanger bin, und dann lief der vertrag am 31.07. doch aus.
    War ja klar, wer will den ne schwangere wenn er nicht unbedingt muss….
    ich bekjomme ALG1, 60% vom nettogehalt (Sehr wenig, Friseurin),
    mein freund wurde zur selben zeit etwa arbeitslos und musste Harz4 beantragen, absolute scheise…(Hat jetzt wieder arbeit 😉 )

    Also wegen elterngeld, musst du 7 wochen vor entbindung zum arzt gehen und dir eine schwangerschafts bescheinigung holen und die bei deiner krankenkasse einreichen, dann bekommst du einen antrag zugeschickt. Kindergeld antrag kannst du dir entweder ausdrucken oder bei der arbeitsagentur holen, dann kannst du auch zur karitas gehen und erstaustattung beatragen, da kommt es aber darauf an was du zum leben hast, der schnitt liegt glaube ich bei 1060€, abzüglich deiner miete, wenn du darüber bist bekommst du nichts.
    Ich schicke dir mal einen link da kannst du nochmal ein bisschen nachlesen.

    http://www.hipp.de/schwanger/ratgeber/tipps-checklisten/eltern-checkliste-aemter-und-behoerden/

    Alles gute 😉

  • von annimummy am 08.01.2013 um 22:10 Uhr

    Bis zur Entbindung und ab dem Mutterschutz steht dir Das tut mir seht leid für dich! Aber dir stehen einige Dinge zu: Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse zu, das wird wie Krankengeld berechnet. Elterngeld und Kindergeld kannst du den Antrag schonmal fertig machen und wenn das Kind dann da ist direkt abgeben. Dann geht das mit der Bearbeitung schneller und du hast es im nächsten Monat direkt.
    Je nach Gehalt kann es ja sein, dass dir das Geld nicht zum Leben reicht, dann solltest du Wohngeld beantragen bzw. ALG2.
    Was gut hilft ist eine Sozialberatung für Schwangere. Die gibts zum Beispiel bei der Caritas oder AWO … die helfen dir auch gerne rauszifinden was dir zusteht.

  • von sandyshore am 08.01.2013 um 22:09 Uhr

    huhu … also meine kleine kam am 22.8 zur welt mein befristeter vertrag lief zum 30.09 aus. 8 wochen nach der entbindung bekommst du ja noch mutterschaftsgeld… das musst du ja auch beantragen und da gibst du einfach an wann dein vertrag bzw dein arbeitsverhältnis endet. somit bekommst du ab ende des vertrages einfach das geld vom staat. so läuft das dann mit elterngeld auch. du musst eben die verdienstnachweise von den letzten 12 monaten einreichen und bekommst dann glaube ich 68 prozent oder so davon. das bekommst du eh vom staat und hat somit wenig bis nichts mit deinem arbeitgeber zu tun.

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