HomepageForenMamiSchwangerschaftBlöde Situation-Schwiegermutter-Wie würdet ihr euch verhalten?

Blöde Situation-Schwiegermutter-Wie würdet ihr euch verhalten?

MiniKKam 14.03.2012 um 07:52 Uhr

Guten liebe Mamis 🙂 Ich hoffe es geht euch gut.Wir haben nur noch drei Wochen und dann ist es hoffentlich endlich soweit,dass wir unseren Puschel in den Armen halten.Nun erzähl ich euch mal kurz um was es geht…brauche nämlich euren Rat,da ich einfach nicht weiß wie ich mich verhalten soll.

Mein Mann und ich wohnen im gleichen Mehrfamilienhaus wie meine Schwiegereltern.In der kompletten Schwangerschaft kam sie nie hoch,um mal zu fragen wie es ihrem Enkelchen oder mir geht.Wenn es vom Puschel was Neues gab,waren wir immer diejenigen die runter gegangen sind.Dazu muss ich sagen,dass die Familie von meinem Mann etwas größer ist und da oft gern mal über andere geredet wird.Auch das kam vor und meine werte Schwiegermutter hat nie irgendwie mal auf den Tisch gehauen um das mal Schluss ist mit der Rederei.Irgendwann hatte ich ab Mitte der Schwangerschaft die Nase voll,hab mich fern gehalten und wollte einfach mal meine Ruhe.Mein Mann tat mir schon Leid,da er dazwischen stand aber ich hatte einfach keine Nerven mehr dafür.Auch dazu muss ich sagen,dass ich von meiner Heimat Gronau nach Münster gezogen bin,eine Stunde Entfernung.Sehe meine Familie einmal in der Woche,was eigentlich super klappt aber in solchen Momente doch zu wenig ist.Ich fühl mich dann oft allein und sehne mich nach meiner Mutter.
In der ganzen 20 Wochen bis heute hat sie nicht einmal nach mir bzw. dem Kleinen gefragt.Wie es uns geht oder ob es ein neues Ultraschallfoto gibt.Ich habe mich damit angefunden,denn meine Mutter hingegen interessiert sich sehr und ist unglaublich hilfsbereit.
Nun hat sich vor zwei Wochen wurde meinem Mann gesagt (von seinen Geschwistern) er solle doch mal runter gehen,sie hätte was am Herzen und ihr würde es nicht gut gehen.Hat er gemacht,ich blieb aber oben.Ergebnis davon war dann,dass sie Entzündungswerte im Körper hat und der Arzt nicht weiß woher diese kommen.Sie solle ins KH um der Sache genau auf den Grund zu gehen.Macht sie aber nicht…warum wissen alle nicht.Wenn ich ehrlich bin,interessiert mich das jetzt alles nicht so sehr.Bin einfach verletzt,dass sie sich nie nach unserem Befinden erkundigt hat (und sie weiß das auch).

Mein Problem ist nun einfach,dass ich nicht genau weiß wie ich mich verhalten soll.Besonders gegenüber meinem Mann,wenn er mir was von unten erzählt oder wenn ich merke,dass er sich sorgt.
Oder auch wenn der Kleine da ist und mein Mann natürlich auch möchte,dass meine Schwiegereltern ihn sehen sollen.

Wie würdet ihr euch in den zwei Situationen verhalten? Ich weiß es nicht.Möchte auch ungern schauspielern oder ähnliches.So bin ich einfach nicht.Möchte meinen Mann aber auch nicht verletzen.Sie ist ja halt seine Mutter und er sorgt sich verständlicherweise.

Helft mir weiter 🙂 Ich danke euch,dass ihr euch meinen Roman durchgelesen habt 🙂

Ich drück euch und hinterlasse einen ganz lieben Gruß Feli mit Puschel (36+6) ^^

Nutzer­antworten



  • von sunny177 am 15.03.2012 um 10:17 Uhr

    Ich weiß wie du dich fühlst – mir geht es ähnlich. Unser ET ist Ende Juli und wenn der Mutterschutz beginnt, werde ich zu meinem Herzblatt ziehen – in sein Haus, wo auch die SchwieMu mit wohnt. Mich trennen dann von meiner alten Heimat und meiner Mum so ca. 55km. Ich hab jetzt auch manchmal Probleme mit den Ansichten meiner SchwieMu. Sie kümmert sich halt die ganze Woche um mein Männl, wenn ich nicht da bin. Sie hat sonst niemanden. Meine Angst ist, daß sie dann, wenn ich dann für immer da bin, nicht “loslassen” kann. Sie sucht jetzt schon nach Namen für unser Kind – wo wir aber noch gar nicht wissen was es wird. Sowas regt mich dann tierisch auf, weil es unsere Entscheidung ist. Und ehrlichgesagt würde ich es ihr auch am Liebsten gar nicht sagen wollen was es wird. Da umgeh ich solche Sachen und laufe nicht Gefahr, daß sie alles in blau oder rosa kauft. Irgendwie müssen wir uns zusammen arangieren. Wird sicher noch lustig werden. Mein Herzblatt sitzt ja quasi auch zwischen zwei Stühlen 🙂 Wir werden das schon irgendwie schaffen!

  • von Danyshope am 14.03.2012 um 15:06 Uhr

    Na hört sich für mich wie eine waschechte Münsteranerin an, wir simd etwas weniger “gefühlsbetont”. Sprich ungeschriebenes Gesetzt eigentlich hier, man fragt nur im Ausnahmefall, wie gehts, usw. Wenn der andree möchte, dann erzählt erschon. Zumal solche retorischen Fragen wie ” na wie gehts” eh witzlos sind, niemand interesiiert sich wirklich für die Antwort.Ist man höflich, sagt man alles bestens, hat man was und erzählt es, heißt es gleich, der jammert….

    Also würde ich da echt nicht viel drauf geben. Gibt halt Leute welche dauernd nachfragen, sich einmischen usw, und halt das komplette Gegenteil die dann halt schnell “kalt” wirken. Da muß man versuchen mit klarzukommen, und nicht alles zu persönlich zu nehmen.

    Und nicht vergessen, evtl ist sie auch gerade mit ihren eigenen Problemen voll beschäftigt, wer weiß wirklich was sie hat und wie es ihr geht. Und da kann dann das andere, auch euer Kind, leicht im Hintregrund rutschen. Ist dann nicht böse gemeint, aber man setzt halt die Prios anders. Evtl ist sie genau wie ihr auch etwas angefressen, weil ihr euch nicht so um sie kümmert, trotz Krankheit. Schon mal dadrüber nachgedacht?

    Und sind wir mal ehrlich, klaro ist für uns werdende Mütter, vorallen wenn es das erste ist, das Kind das absolute A und O, und viele von uns genießen es bestimmt, im Mittelpunkt zu stehen, aber die Welt würde sich auch ohne uns und dem Baby weiterdrehen. So hart es klingt. Und du hats ja deine Mutter die dich etwas “bemuttert”.

  • von SchokoHorn am 14.03.2012 um 09:57 Uhr

    Ich verstehe nicht ganz, wieso sie sich über “euren” Enkel nicht so freut, wie über den anderen ? Da ist doch kein Unterschied. Ich würde deinem Mann zuliebe noch ein paar Male versuchen ein normales Verhältnis zu bekommen, muss ja nicht so besonders herzlich sein, aber so, dass man normal miteinander umgehen kann. Es kostet bestimmt Überwindung, aber der Klügere gibt ja bekanntlich nach… Wenn dann nichts kommt, hast du dir nichts vorzuwerfen, weil du es wiederholt versucht hast und dann einfach was vonihr kommen muss. Dein Mann würde sich bestimmt darüber freuen.

  • von MiniKK am 14.03.2012 um 09:40 Uhr

    Ich habe seit der 20.Woche ca. nicht mehr mit ihr über den Kleinen geredet.Habe einfach Abstand genommen,da ich mich nicht mehr so wohl fühle in ihrer Nähe.Das Vertrauen ist einfach nicht mehr da.
    Mein Mann weiß auch von meinen Gefühlen aber ich wiederum habe das Gefühl,dass er auch nicht so ganz weiß,wie er mit der Situation umgehen soll.Und auch sie weiß wie ich mich fühle.Er hat es seiner Mutter auch schonmal gesagt.Ca. vor drei Wochen.Aber Veränderung war trotzdem nicht der Fall.Sie ist irgendwie eine komplizierte Person,die Gefühle nicht zugibt und Fehler nicht einsieht.
    In solchen Momenten bin ich überglücklich,dass meine Mutter so viel macht und tut und sich immer interessiert.Hingegen meine Schwiegermutter mehrere Enkel hat.Der jüngste wird nun ein Jahr und da ist sie Feuer und Flamme.Schon während der Schwangerschaft bei ihrer Schwiegertochter als auch jetzt.Man fühlt sich wirklich veräppelt.Darf da eigentlich garnicht lang drüber nachdenken,sonst steigt echt die Wut wieder in mir.

  • von jolema am 14.03.2012 um 09:05 Uhr

    Kann verstehen, daß Dich das verletzt.
    Auf der anderen Seite kenne ich Familien, in denen es umgekehrt ist :
    Schwiegermutter kommt unangemeldet vorbei, weiß alles besser, meint man müsse mit dem Baby so umgehen, wie sie es kennengelernt hat u.s.w. .
    Durch Eure Distanz kannst Du frei entscheiden, wann und wie Du Kontakt aufnimmst, das ist auch ein Vorteil !
    Wie reagiert sie denn, wenn Du vom Baby erzählst ? Freut sie sich ?
    Ich wünsche Euch, daß Eure Beziehung besser wird, eine Oma im Haus kann später sehr praktisch sein !
    Viel Erfolg

  • von rebeccababy am 14.03.2012 um 08:09 Uhr

    Huhu MiniKK!
    Aalso:
    Das mit den Schwiegereltern kenne ich :(.
    Meine kommen auch nie von selber vorbei. Immr sind wir es die mit dem Enkelkind vorbeikommen müssen….
    Dazu kann ich nur sagen: Tu es einfach.
    Nicht nur für deinen Mann, sondern für dein Baby- ganz ungeachtet der tatsache, dass du verletzt bist- das wäre ich auch- ist es doch immer toll gewesen, als kind, wenn man bei omi & opi sein durfte.
    Dazu kommt, dass ihr in einem Haus lebt- da ist “die Anfahrt” ja nicht weit….

    Aaaber: ich würde mit meinem Mann reden und ihm sagen , wie verletzt du bist und wie “hintenan” du dich fühlst….Das du das gefühl hast, dein Baby und du- ihr wärt egal….
    Vielleicht kann er ja sachlich mit deiner Schwimu reden….

    Aaaber: eins kann ich dir garantieren: in dem Moment in dem sie ihren Enkel das erste mal sehen ist eh alles vergessen. Glaub mir. Ich war auch so enttäuscht von ihnen vor der Geburt- aber hinterher war es fast schon nervig.

    Also mein Rat: 1.Sag deinem Mann ehrlich wie du dich fühlst.
    2. Wenn es sein muss geh auch mal runter zu Oma
    und Opa mit dem Baby
    3. Nimm es nicht persönlich, denn SchwiMus haben oft
    Probleme mit der “neuen Frau im Leben ihres Sohnes”..

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