HomepageForenMamiWer hatte auch eine schlimme Schwangerschaft und Geburt?

Wer hatte auch eine schlimme Schwangerschaft und Geburt?

JusRosam 12.01.2013 um 13:50 Uhr

Hallo, Mein Name ist Sarah. Ich bin 24 Jahre alt und habe zwei Kinder. Meinen großen Sohn habe ich mit 16 im August 2005 bekommen und meine Tochter im Mai 2012. Meine Kinder sind alles für mich und genieße jeden Tag 🙂 Nun zur Geburt. Bei meinem großen hatte ich damals eine tolle Schwangerschaft und die Geburt verlief auch ohne Probleme. Bei meiner Tochter aber verlief alles schlimm. Schon in der Schwangerschaft hatte ich ab der 18. Ssw Wehen. Ich hatte zudem noch Ss-Diabetes und Bluthochdruck. Wir bangten jeden Tag weil es hieß, Sie kommt auf jedenfall zu früh. In der 32. Woche kam dann noch dazu das sie ein SGA Baby ist. In der 37. Woche wurde die Geburt eingeleitet weil sie keine Versorgung mehr hatte. Die Geburt verlief zu schnell und ihr Herz spielte nicht mehr mit. Die Notärzte kamen in den Kreissaal gerannt und die Ärztin schrie mich an, ich solle pressen, die Kleine hat kein Herzschlag mehr. Sie beatmeten die Kleine und pumpten ihr Herz bis sie endlich nach gefühlten Stunden schrie. Mein Partner und ich weinten, denn wir dachten wir gehen ohne Baby aus diesem Kreissaal heraus.Ich tue mir schwer das ganze zu verarbeiten und wollte fragen ob noch jemand sowas erlebt hat und wie er damit umgeht oder umging? Liebe Grüße Sarah

Nutzer­antworten



  • von Gewuenscht am 14.01.2013 um 15:25 Uhr

    Das tut mir echt leid, und ermutigend ist es für mich nicht.
    Ich habe auch seit 17+2SSW vorzeitige Wehen, und ängstige mich Tag für Tag, doch die Ärzte sagen immer nur, ich soll ruhig bleiben und mich schonen. Bin jetzt in der 20+6SSW und die Wehen sind nicht wirklich weniger geworden, nur nicht mehr so schmerzhaft.
    Ich habe auch Angst vor der Geburt, große Angst,
    da mir ja niemand sagen kann, wann der kleine Mann raus “will”.

    Das tut mir echt leid für dich, doch freu dich, dass du beide hast (:

    Lieben Gruß, und alles Gute
    wünschen Sarah & Matthis (20+6)

  • von sternblume28 am 14.01.2013 um 14:44 Uhr

    mir kam eben die tränen dein bericht zu lesen. meine erste schwangerschaft war ein traum ich wurde bloß fett . die 2 ss war für mich blöd. nicht so schlimm wie deine aber für mich doof. 12 ssw musste ich ins kh wegen starken blutung, die ärztin war blöd und machte mir keine hoffnung. aber mein junger mann war stark und blieb bei mir. strenge bettruhe war angesagt was mit ner 4 jährigen tochter nicht so einfach. es entstand depression. wie heulen … hab mich von der außenwelt zurückgezogen. denn verdacht auf ssdiabetes, war aber nicht. die nieren von mein baby waren schlecht und ich musste ständig zur untersuchung. und dann diese vorwehen wo ich auch ins kh musste. die ärzte haben mich verrückt gemacht und ich war kein mensch. es sollte ne frühgeburt werden. ende vom lied mein sohn kam ein tag nach et. und kern gesund. die geburt an sich… die ersten 2 stunden waren toll. ruck zuck ging mumu auf. und es war erträglich. doch dann vielen auch seine herztöne runter und die geburt wurde gestopt. ich musste aufstehen , mich wieder hinlegen mich ständig drehen. bekam sauerstoff. durfte nicht pressen und stand kurz vom kaiserschnitt. das hat eine stunde gedauert, eine stunde voller angst was mit mein baby ist, warum das herz nicht mitmachen will. warum sie ihn nicht einfach rausholen. ich hab den ganzen ks zusamm geschrieen und mein mann rausgejagt. dann durfte ich entlich pressen und mit mal war ich zu blöd. dazu . aber dann hab ich es geschafft und mein sohn hatte ein knoten in der nabelschnur…aber denn war alles gut. aber ich bekomm kein baby mehr.

  • von MamaBlechi am 14.01.2013 um 14:16 Uhr

    Bei uns war es so. Ich bin am 11.12.12 ins Krankenhaus wegen Schwangerschaftsvergiftung(hatte schon 2 Wochen vorher höheren Blutdruck,etwas Eiweiß und 20kg an Wasser im Körper,was meinen Frauenarzt nicht intetessiert hat).Hatte dann Nachts etwas wehen.Aber da ich am 11. Sehr hohen Blutdruck hatte,war es nicht klar,ob ich natürlich entbinden kann oder nicht.Am 12.12.12 wurde dann bei der Untersuchung entdeckt,dass mein Fruchtwasser wenigervwurde (Fruchtblase war geschlossen) und meine Lebetwerte hoch gingen.Da am 12. Mein Blutdruck besser war versuchten wir es mit eiber atürlichen Geburt.Habe eine PDA bekommen und wurde an den Wehentropf gehangen.Aber nichts tat sich.Der Mumu ging nicht weiter auf.Bei jeder Wehe gingen die Herztöne immer weiter runtr.Es wurde lange gewartet,aber dann musste ich einen Kaiserschnitt bekommen.
    Und dann ging es los.Mein Sohn musste nach 2 Tagen in das andere krankenhaus (3 strassen weiter) da er sein Zuckerspiegel nicht halten konnte.Bin dann am nächsten Tag dann mit meinem Mann unseren Sohn besuchen.Am nächsten Tag hatte ich Fieber und das ca eine Woche lang. Meibe Leberwerte waren sehr hoch und gingen nicht runter. Meine Nieren waren auch nicht so besonders und der Blutdruck ging nurTabletten wieder runter. So war ich ca 9 Tage ohne mein Kind,verlorur durch Wassertabletten mein Gewicht (27kg Gewichtszunahme,davon 22 kg an Wasser und da verlor ich am Tag 4 kg von). Ich hatte strickte Bettruhe.Nach 17 Tagen durfte ich endlich raus.Aber ich bin immer noch nicht über den Berg.Muss einmal in der Woche meine Blutwerte kontrollieren lassen,muss noch zum Nephrologen regelmäßig und muss diät halten wegen meiner Fettleber.Muss auch noch Tabletten für den Blutdruck nehmen. Und die Krönung ist,dass ich mir noch eine Hepatiris 3 eingefangen habe die es eigentlich hier nicht gibt. Mit der Leber und den Nieten werde ich noch 6-12 Monate zu arbeiten haben. Meine Ärztin hat gesagt,dass ich ca 2 Jahre warten soll um wieder schwanger zu werden.Und dann kann sein,dass ich wieder eine Schwangerschaftsvergiftung kriegen könnte.Habe schon angst davor und weiss noch nicht,ob ich wieder Schwanger werden will.

  • von JusRos am 13.01.2013 um 13:09 Uhr

    @ Geteiltes Herz. Das tut mir so Leid. Es gibt nichts schlimmeres als ein Kind zu verlieren! Ich denke gerade diese Nahtot-erfahrung ist auch das was mich so belastet.
    Das mit den Träumen kann ich verstehen. Ich hoffe das du das ganze irgendwann so gut verarbeitet hast, damit es auch aufhört mit den schlimmen träumen. Ich wünsche dir alles erdenkliche Gute! Liebe Grüße.

  • von nina2108 am 13.01.2013 um 10:14 Uhr

    @geteiltes Herz : oh nein wie traurig. 🙁 mir kamen die Tränen beim lesen .

  • von GeteiltesHerz am 13.01.2013 um 09:59 Uhr

    Ich war schwanger mit Zwillingen. Von Anfang an hatte ich Bluthochdruck und musste oft deswegen in die Klinik.
    Am 15.12 war ich mit vorzeitigen Wehen im Krankenhaus und durfte mit Magnesium behandelt nach 3 Tagen wieder nach Hause. Der Et war der 8.4.10.
    Nach Neujahr bin ich von meinen Eltern (120km) nach Hause gefahren, weil ich mich einfach unwohl in meiner Haut fühlte. Meine Kinder waren sehr lebhaft und ich empfand die SS als sehr anstrengend.
    Am 3.1 habe ich es vor Erschöpfung kaum aus dem Bett geschafft. Ich war 26+3 SSW. Ich hatte das Gefühl ich wäre inkontinent und meine Kinder haben Party in meinem Bauch gefeiert. gegen Abend war ich duschen, das hat die Zwerge immer beruhigt. Ich bin danach ins Bett und habe versucht zu schlafen. Es ging aber nicht. Gegen 23 Uhr fiel mir dann auf, das die Party in meinem Bauch in 5 min Abständen stattfand.
    Also bin ich ins Krankenhaus gefahren. Bei der Untersuchung stellte man fest, das ich Fruchtwasser verliere, mein MuMu 2 cm auf ist und ich Geburtswehen hatte.
    Ich bekam sofort ein Mittel gegen die Wehen, mir wurde ein Steroidtropf für die Lungenreifung gelegt und als die Kreissaaloberärztin 30min später meinen MuMu untersuchte, stellte sie fest, dass ich schon 8cm auf war. Also wurde ich sofort in den OP geschoben, wo wir dann noch mal 25 min auf die Ärzte der Perinatalintensiv warten mussten. Als dann jemand schrie der Arzt ist da, wurde es auch schon dunkel um mich und ich lag in Narkose. Um 1:31 und 1:32 wurden die Zwerge geboren.
    Als ich vom OP Tisch rüber rutschen musste ins Bett, sagte mir meine Hebamme, die Kinder leben. Morgens um 5 wurde ich dann zu meinen Kindern geschoben. Mein Sohn wog 1070g und meine Tochter 900g.
    danach folgten 22 Tage kämpfen um das Leben meiner Tochter, bis sie dann am 26.1.10 verstarb.

    Verarbeitet habe ich das ganze immer noch nicht. Ich leide jedes Jahr an Albträumen, immer zur selben Zeit.
    Es wird mit jedem Jahr etwas einfacher, und ich weiß dass die Zeit ihr übriges tut.

    LG

  • von FrauWausC am 13.01.2013 um 08:55 Uhr

    Irgendie hab ich mit der Zeit die Erlebnisse der Geburt verarbeitet und hatte auch vor der 2. Geburt keine Angst.

  • von JusRos am 12.01.2013 um 22:41 Uhr

    Wie habt ihr die Erlebnisse verarbeitet?? Ich tue mirSda ganz schön schwer mit und träume auch viel davon obwohl es jetzt schon 8 Monate her ist. Und wie war es bei der 2. Ss?? War es schlimm an die Geburt zu denken? Danke für die zusprüche! 🙂

  • von FrauWausC am 12.01.2013 um 17:23 Uhr

    Ich habe meinen großen Sohn mit 16 Jahren in der 36+4 am 25.05.2003 entbunden. Über die Nacht hatte ich einen Blasensprung, sodass ich gleich früh um neun an den hässlichen Wehentropf musste. Während der Geburt fielen die Herztöne von Jonas ab und ihm wurde noch im Mutterleib eine Sonde in den Kopf gelegt um den Sauerstoffgehalt im Blut zu messen. Nach langem hin und her wurde Jonas 19.44 Uhr geboren. Er wurde sofort in ein anderes Zimmer gebracht zur Untersuchung mit dem Ergebnis das er ein Loch in der Herzscheidewand, eine Zyste im Kopf und eine verengte Lungenschlagader hatte. Er musste also gleich zur ITS.
    Zur gleichen Zeit, stellten die Ärzte dann fest, das ich ja gar nicht mehr aufhöre zu bluten. Das lag an einem inneren sehr hohen Scheidenriss. Im Kreissaal sah es schlimmer aus als beim Schlachter, ich hatte totale Angst um mein Baby und bin selbst wegen einem Blutverlust von 1,7 l fast hops gegangen.
    Heute ist Jonas ein wunderbar gesunder Junge, aber die Anfangszeit war sehr schwer.
    Meine zweite Geburt am 12.10.2005 verlief normal und mal sehen was mich im April bei meiner dritten erwartet 🙂

  • von Nicole0912 am 12.01.2013 um 15:24 Uhr

    bei mir verlief zwar die schwangerschaft gut, aber die geburt überhaupt ne. die geburtseinleitung war aufn 20.1. geplant, wegen diabetes. gekommen isser am 2.1.12, die hebammen hatten im ctg nicht seinen sondern meinen herzschlag gemessen. niklas hatte nämlich fast keinen mehr. jdf sollte ichs erst normal probieren. dann wurde die fruchtblase aufgestochen und sie haben gemerkt, dass er fast keinen herzschlag mehr hat. daraus wurde n notkaiserschnitt. ich hab noch im op angefangen zu heuln, weil ich nur gesehn habe, wie jmd mit dem babyim tuch im arm ausm raum gerannt ist. ich lag im aufwachraum, habe gefragt, wo mein kind ist und habe keine antwor bekommen. bis mir endlich mein freund nach 4, 5 stunden ungewissheit gesagt hat, er is auf der its. im sommer bei der herkontrolle haben mir die ärzte gesagt, er musste wiederbelebt werden bei der geburt.

  • von JusRos am 12.01.2013 um 14:58 Uhr

    Ja genau! Ich kann dich auch gut verstehen. Viele sagen bei mir, sei doch froh… Es ist doch dann alles noch gut gegangen… Aber mit sowas rechnet man oder möchte man nicht mit rechnen. Vor einem ks hatte ich auch immer Angst.Ich möchte irgendwann noch ein Kind… Kann mir aber nicht vorstellen wie ich dieses auf die Welt bringen soll. Vielen Dank fü deine Antwort.

  • von LadyFireStorm72 am 12.01.2013 um 14:49 Uhr

    Moxen sollte das heißen 🙂

  • von LadyFireStorm72 am 12.01.2013 um 14:47 Uhr

    Meine erste Ss verlief auch ohne Probleme, musste auch wegen SGA am ET eingeleitet werden. Und habe meine Tochter spontan per Wassergeburt bekommen. Jetzt in der zweiten Ss hatte ich Übelkeit und alles versucht damit mein Baby sich dreht. Tja ich war 11 Tage übern Termin und bin zum Einleiten ins Krankenhaus, wollte eine BEL Geburt. Tja Pustekuchen er stand in mir. Also er war mit den Füßen unten und so wurde ein Kaiserschnitt gemacht, ob ich wollte oder nicht. Und ich habe immer Angst vor einem KS gehabt und wollte ihn nie. Wollte ihn mit dem Po zuerst gebären, dafür musste mein Becken ausgemessen werden. Hatte versucht zu mixen alles. Aber er drehte sich einfach nicht. Auch wenn ich nach dem KS schnell wieder fit war und mein Baby über alles liebe, habe ich dennoch darunter gelitten, manche verstehen es aber nicht und sehen einen KS als normalen Vorgang, es ist aber eine größere Bauch Op. Ich kann dich verstehen, alles gute.

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