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Mein Freund will nicht mit mir schlafen

darkmausi24am 01.10.2018 um 14:54 Uhr

Hallo meine Lieben.
Ich habe ein Problem und hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen.
Ich bin seit fast 3 Jahren mit meinem Freund zusammen und wir haben noch nie miteinander geschlafen.
Ich habe alles versucht.
Natürlich habe ich mehrmals schon mit ihm geredet aber seine Antwort lautet ich weiß nicht woran es liegt und dieses er weiß es selber nicht macht mir sehr zu schaffen.
Es ist ja nicht mal der Sex aber es gibt sehr selten Leidenschaftliche Küsse oder sonstiges es ist zum verrückt werden..
Er sagt es liegt nicht an mir ich bin attraktiv und tröstet mich immer damit das es irgendwann passieren wird.
Was denkt ihr warum er nicht will?
Oder was soll ich machen?

Nutzer­antworten



  • von Dawson am 21.10.2018 um 01:18 Uhr

    ich bin heute ganz zufällig auf den begriff “sexuelle anorexie” gestoßen.
    ist vllt ne nummer zu krass, das muss es nicht sein, aber du solltest das vllt mal googlen.
    man meint ja immer einen menschen zu kennen, aber vllt tut mans ja doch nicht.
    und, du bist damit nicht allein. es geht einigen frauen so, die wenigsten reden darüber.
    ich kann dir nur sagen, du darfst nicht genervt reagieren und ihn nicht unter druck setzen. das macht alles nur noch schlimmer.

  • von everglow am 01.10.2018 um 20:42 Uhr

    Wenn kuscheln noch „geht“, aber mehr nicht, ist die Situation erstrecht komisch. Wenn er vielbeschäftiger Unternehmer ist oder darauf hinarbeitet, könnte man sagen, er ist vielleicht zu gestresst. Aber das kann wohl nicht 3 Jahre durchgehend der Fall sein. Außerdem sollte einen die Partnerin ja runterbringen können.

    Wenn er mir sagen würde, dass seit 3 Jahren seine Prioritäten auf etwas anderem liegen als auf einer offensichtlich nicht intakten Beziehung und einer noch offensichtlicher unglücklichen Freundin, würde ich wirklich über die Trennung nachdenken. Das heißt doch im Grunde, dass eure Beziehung für ihn einfach nicht wichtig genug ist um daran zu arbeiten? Verletzt dich so ne Aussage nicht? Ich finde das recht egoistisch ehrlich gesagt. Dann ist er vielleicht alleine besser aufgehoben, denn so kann er sich auf seine Prioritäten konzentrieren. Tut mir Leid für die Direktheit, aber dann ist er kein Beziehungsmensch. Da sollte man nämlich nicht nur an sich denken.

    Was du über dich schreibst, leuchtet mir schon ein. Ich bin bald seit über 3 1/2 Jahren Single und schön ist das sicher nicht. Zudem bin ich z.B. mit einer Mutter groß geworden, die es leider auch mir als Kind gegenüber nie für allzu wichtig gehalten hat, ihre Liebe zu zeigen. Nach dem Gute-Nacht-Kuss musste ich in der Regel bei ihr mehrmals fragen. Das liest sich jetzt wie ne Kleinigkeit, aber ich könnte ihr das jetzt noch vorwerfen weil es mich beschäftigt. Ich habe kein super großes Problem damit allein zu sein, aber dauerhaft glücklich macht es definitiv nicht, weil es halt schöner ist sich nicht allein durchschlagen zu müssen und jemanden zu haben den man liebt. Aber dann muss es eine Beziehung sein, die mich glücklich macht und in der man sich auch wirklich für die Sorgen und Bedürfnisse des anderen interessiert. Sonst bin ich allein besser aufgehoben, wenn ich eine Beziehung habe, die mich nur unglücklicher und mir total große Sorgen macht. Versteh mich nicht falsch, ich bin nicht der Meinung, dass die Beziehung immer perfekt laufen muss. Aber wenn, wie bei dir, so lange doch ein großer Part nicht zu funktionieren scheint, dann kann man da ja nicht von einer glücklichen Beziehung sprechen. Glücklich zu sein hat ja jeder verdient. Und dich von deinem Freund zu trennen heißt nicht zwangsläufig bis ans Lebensende allein zu sein. Du wirst einen Mann treffen der dich glücklich macht und der sich vor allem auch von dir glücklich machen lassen will.

    Sicher, wenn du sagst du liebst ihn trotz aller Schwierigkeiten noch sehr, dann schmeiss das auf keinen Fall weg. Aber dann muss sich etwas ändern und da muss auch er mit anpacken. Vertrösten und vor den Problemen fliehen bringt da nix und dann musst du jetzt mal so langsam damit anfangen, ihm das klarzumachen. Ich sehe das wiederum nur kritisch, wenn ich lese, dass du es eigentlich sowieso schon aufgegeben hast…

  • von everglow am 01.10.2018 um 18:26 Uhr

    Worin genau das Problem liegt muss dir dein Freund sagen. Das könnte tausend Gründe haben. Das musst du aus ihm herauskriegen. Ich kann dir nur mal meine Meinung zu deinem Problem sagen, wodurch du vielleicht feststellen wirst, das du nach 3 Jahren evtl. an einem konsequenteren Punkt ansetzen solltest. Es seidenn du kannst ohne körperliche Nähe leben. Ich sehe das ja grundsätzlich so wie sicher die meisten – wenn’s mal eine Durtstrecke gibt ist okay und kann man überstehen. Geht bestimmt auch jedem mal so. Aber ich würde wirklich stark an meiner Beziehung und vor allem an der Liebe meines Freundes zweifeln, wenn ich nach 3 Jahren noch nicht ein einziges Mal mit ihm geschlafen hätte und er auch keine Anstalten dazu macht. Und wenn du schreibst, dass es sogar anderweitig kaum Zärtlichkeiten gibt, dann stimmt da doch wirklich was überhaupt nicht. Sicher gibt es Leute, die mehr oder weniger davon brauchen. Ist halt dann schwer, wenn zwei Charaktere aufeinandertreffen, die da sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben. Aber das hätte er dir ja schon sagen können, wenn das bei ihm der Fall ist. Ich kann dich da schon gut verstehen, es geht ja auch einfach um die Nähe, die (meist) jeder Mensch braucht. Ich frage mich ganz ehrlich gerade, ob es für dich nicht Sinn machen würde, über eine Trennung nachzudenken. Ehrlich gesagt verschwendest du deine Zeit. Ich würde mich da echt ungewollt fühlen und fragen, aus welchem Grund der Mann überhaupt mit mir zusammen sein will. Außerdem würde es mich wütend machen, wenn es meinem Partner ganz offensichtlich dauerhaft komplett egal ist, was mit der Beziehung passiert. An gesundheitlichen Schwierigkeiten kann es ja bei ihm nicht liegen, das hätte er ja sicher schon längst angesprochen, oder? Für sowas könnte man ja noch Lösungen finden.

    Sicher, es ist alles schön und gut wenn man sonst harmoniert (das wirst du ja jetzt bestimmt antworten), sich super versteht, Interessen teilt und sonst alles hat, was zu einer intakten Beziehung gehört. Aber es würde mich nicht wundern, wenn du in anderen Bereichen eurer Beziehung nicht langsam oder sogar schon länger auch Schwierigkeiten feststellst. Ich stelle mir eine Beziehung als eine Uhr vor, die sich aus ganz vielen Zahnrädern, die miteinander funktionieren müssen, zusammensetzt. Und, ob man es nun wahrhaben will oder nicht, Sex oder körperliche Nähe ist nun mal auch eines dieser Zahnräder. Und wenn eines dieser Zahnräder, welches auch immer es ist, nicht mehr mitspielt, wirkt sich das auf die anderen aus und die Uhr bleibt stehen. Ich will damit sagen, wenn du mit deinem Freund im Bett (und generell körperlich) harmonierst, es für euch beide zufriedenstellend ist, dann ist doch auch der Teamgeist in anderen Bereichen der Beziehung viel höher? Wenn dann irgendeine total schwierige Angelegenheit aufkommt, die die Beziehung auf die Probe stellt, kann man die doch viel leichter überstehen, weil man halt viel vertrauter miteinander ist, dadurch, dass es körperlich passt. Was generell in körperlicher Hinsicht passiert sind ja die einzigen Dinge, die wirklich ausschließlich nur innerhalb der Beziehung stattfinden, euer eigenes privates Ding sind und meiner Meinung nach dadurch zu mehr Teamgeist im allgemeinen führen. Wenn das nicht (mehr) stattfindet, entfernt man sich ja automatisch voneinander und kann auch andere Bereiche der Beziehung gar nicht mehr wirklich als Team wahrnehmen. Nur meine Meinung dazu…Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das dann nicht total auf das alltägliche Leben auswirkt. Was passiert denn, wenn dich dein Freund mal aus irgendeinem Grund auf die Palme bringt und ihr euch total streitet? Optimalfall ist für mich, dass man sich sachlich und ausgiebig aussprechen und dann eine Runde Versöhnungssex haben kann, was ja beide naturgemäß wieder handzahmer gegenüber einander macht? Meines Erachtens trägt Harmonie im Bett auch zu einer vernünftigen Streitkultur bei. Das nur als Beispiel zum Thema „Zahnräder“.

    Natürlich sollte man nicht gleich alles wegwerfen, aber mir scheint es ja so, als hättest du schon oft versucht das Ganze zu kitten, aber keinerlei Initiative von deinem Freund im Gegenzug erhalten…? Und das seit Beginn der Beziehung? Also kann man ja nicht mal sagen „es war doch mal alles besser und das Ziel ist wieder dorthin zu kommen“. Allein kannst du es nicht retten. Versuch eben noch mal auf ihn zuzugehen. Da du das aber offensichtlich schon mehrmals vergebens getan hast, würde ich ihm jetzt mal die Pistole auf die Brust setzen. Sag ihm, dass du dich trennst, wenn er dir nicht wenigstens als ersten Schritt mal deutlich sagt, was sein Problem ist und man daran dann arbeiten kann. Da solltest du dich weder weiterhin vertrösten noch dir das Gefühl geben lassen, dass es an dir liegt. Und der Eindruck entsteht ja hier automatisch.

    Ich bin ganz sicher auch keine Beziehungs-Expertin, die alles im Griff hat und nie was falsch macht, auch wenn das jetzt vielleicht so klingt. Aber da eine Beziehung ja im Regelfall (wenn man nicht gerade 15 ist) ein ziemliches Großprojekt, ist sehe ich so eine Situation echt ernst und kann nicht nachvollziehen, wie man das 3 Jahre (!!!!) lang einfach dahinplätschern lassen kann. Sorry, ich kann das wirklich nicht nachvollziehen. Vorübergehend ist alles zu überstehen, wenn beide an einer Besserung arbeiten. Aber doch nicht so lange.

    Sorry, dass das so lang wurde. Man könnte meinen, ich hätte keine eigenen Sorgen.

    • von darkmausi24 am 01.10.2018 um 18:57 Uhr

      Es freut mich sehr das sich jemand so schnell schon gemeldet hat.
      Ohne Körperliche Nähe könnte ich echt nicht Leben..
      Er kuschelt zwar mit mir aber das war’s.
      Ein Krankheitsproblem hat er nicht das hätte er mir gesagt..
      Naja er sagt immer das seine Prioritäten auf etwas anderes liegen.
      Er will ein Unternehmer werden und finanziell Unabhängig sein und das steht vor allen obwohl ich denke das hat doch nichts mit unserer Beziehung zu tun.
      Ich haben die Jahre gehofft das mehr passiert aber mittlerweile habe ich aufgegeben denn es kommt nichts.
      Warum ich das so lange mit mache liegt daran das ich extreme Verlustängste habe die ich von meiner Kindheit habe.
      Ich kann das nicht aus stellen und für mich ist ein Single leben das schlimmste obwohl ich denke das dies bestimmt das beste für mich zurzeit wäre.

      Antwort @ everglow

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