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11 Dinge, die ich an meinen kurzen Haaren vermisse

11 Dinge, die ich an meinen kurzen Haaren vermisse

Nach vielen Jahren mit Kurzhaarschnitt lasse ich mir seit einem Jahr die Haare wachsen. So sehr ich gespannt darauf bin, wie ich wohl mit richtig langer Mähne aussehe, weiß ich nun auch, welche Vorteile ein Pixie oder gar ein Buzzcut haben. Die folgenden 11 Dinge waren mit kurzen Haaren deutlich angenehmer.

#1 Lipgloss tragen ohne Haare im Mund

Nach vielen Jahren mit angesagten matten Lippen kommt der Lipgloss wieder zurück. Den glänzenden Look kann man allerdings vergessen, wenn man seine langen Haare offen tragen will: Ein leichter Windhauch genügt und schon werden die Haare magisch vom Lipgloss angezogen.

#2 Keine Haare überall in der Wohnung

Selbst wenn man nicht an übermäßigem Haarausfall leidet, fallen lange Haare in der Wohnung deutlich mehr auf. Während mein Staubsaugerroboter meine kurzen Haare einfach eingesaugt hat, verheddern sich lange Haare jedes Mal in den kleinen Wischarmen und sorgen für zusätzliche Arbeit.

#3 Im Sommer weniger schwitzen

Wer schon mal einen Undercut hatte, wird wissen, wie angenehm es sich anfühlt, bei Hitze den Nacken frei zu haben. Selbst mit Pferdeschwanz wärmt eine lange Mähne deutlich mehr als ein Kurzhaarschnitt mit abrasiertem Nacken und Seitenpartien.

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#4 Bedenkenlos Haare färben

Kurze Haare zu färben hat zwei große Vorteile: Zum Einen benötigt man deutlich weniger Haarfarbe, zum anderen kann man selbst starke Blondierungen bedenkenlos verwenden. Ohne mehrfaches Blondieren wären knallige Farben auf meinen dicken schwarzen Haaren nicht sichtbar. Das darin enthaltene Wasserstoffperoxid macht meine Haare jedoch so kaputt, dass ich sie nach einer Weile immer lieber ganz abgeschnitten habe. Während ich mir meine monatelang gewachsenen Haare nicht durch solche Experimente ruinieren will, kann man einen Kurzhaarschnitt ohne Rücksicht auf Verluste färben.

#5 Weniger Geld für Pflege-Produkte ausgeben

Kurze Haare benötigen deutlich weniger Pflege als lange. Während früher ein einfaches Shampoo genügt hat, bin ich inzwischen auf der Suche nach dem Heiligen Gral der Haarpflege. Mein Verbrauch an Haarölen, Leave-in-Kuren und Hitzeschutzsprays ist immens gestiegen und damit auch meine Ausgaben für Kosmetika. Und nicht nur das: Auch mein Plastikmüllverbrauch ist dadurch deutlich höher geworden.

Verursacht dein Verbrauch an Pflegeprodukten auch Unmengen an Plastikmüll? Dann solltest du auf diese Alternativen setzen:

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#6 Alle paar Wochen ein neuer Look

Ich gehöre zu den Menschen, die am liebsten jeden Tag einen anderen Look hätten. Mich kribbelt es immer in den Fingern, sobald ich zu lange die gleiche Frisur habe. Mit kurzen Haaren ließ sich das mit einem Trimmer, einer Haarschneide- und einer Effilierschere auch ganz spontan zu Hause ändern. Heute ein Sidecut, nächste Woche auch noch den Nacken ausrasieren und demnächst mal komplett kahl scheren? Alles möglich! Wer jedoch seine Haare wachsen lassen will, muss sich ganz schön in Geduld üben.

#7 Schneller Haare waschen

Mittlerweile dauert die morgendliche Dusche deutlich länger. Während früher ein 2-in-1-Shampoo mit Conditioner genügt hat, experimentiere ich inzwischen mit verschiedenen Haarkuren, Spülungen und Cleansing Conditionern. Rechnet man die Zeit für das Haareföhnen hinzu, müssen Langhaarige morgens locker eine halbe Stunde früher aufstehen. Wer gerne länger schläft, ist mit einem Pixie-Cut deutlich besser dran!

#8 Auch mal nicht Haare waschen

Wenn morgens mal keine Zeit mehr zum Duschen ist, lässt sich das mit kurzen Haaren leichter vertuschen. Bereits fettende lange Haare wirken nämlich oft auch noch mit Trockenshampoo strähnig, während man kurze Haare meist noch mit Stylingprodukten retten kann.

#9 Immer edgy aussehen

Auch wenn kurze Haare bei Frauen keine absolute Seltenheit darstellen, sticht man mit einem Pixie doch deutlich mehr aus der Masse heraus. Noch krasser ist es mit einem Buzzcut: Neben ein paar blöden Sprüchen bekam ich viele Komplimente für diesen gewagten Look zu hören. Selbst mit einem schlichten Outfit sieht man mit abrasierten Haaren als Frau automatisch edgy aus. Möchte man mit langen Haaren hingegen richtig badass aussehen, muss man sich deutlich mehr ins Zeug legen.

#10 Gesicht waschen ohne nasse Haare

Ich hatte ganz vergessen, wie nervig es ist, sich mit langen Haaren das Gesicht zu waschen. Ohne Hilfsmittel bekommen die Haare schnell unerwünschte Pflegeprodukte ab, oder werden hinterher gleich mit eingecremt. Wer das vermeiden möchte, sollte sich unbedingt ein dickes weiches Haarband speziell zur Gesichtsreinigung zulegen. Ein Modell im Leoparden-Look bekommst du bei Amazon schon für knapp 2 Euro*.

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#11 Keine Frisuren-Entscheidung am Morgen

Das Leben mit langen Haaren ist schon deutlich komplizierter. Jeden Morgen muss ich, je nach Zustand meiner Haare, entscheiden, ob ich sie lieber offen, geglättet, im Pferdeschwanz, hochgesteckt, mit leichten Beach Waves oder mit einem Haarband trage. Mit einer pflegeleichten Kurzhaarfrisur bleibt einem diese Entscheidung erspart und hat man hat noch mal ein paar Minuten mehr Zeit zum snoozen.

Welche Dinge findest du an kurzen Haaren viel besser als an langen? Teile deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!

Bildquelle:

Unsplash/TI NGUYEN

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