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Bauchgefühl

Diese Hellsinne hat jeder von uns – so erkennst und trainierst du sie

© Getty Images/Marcus Lindstrom
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Jeder von uns besitzt fünf Sinne: Hören, Schmecken, Riechen, Sehen und Tasten. Doch besonders emphatische Menschen und jene, dich sich mit Energiearbeit & Spiritualität auseinandersetzen, wissen, dass da noch mehr ist. Die Hellsinne. Vier Hellsinne sind dabei besonders ausgeprägt und häufig wahrzunehmen. Welche das sind, wie du Hellsinne erkennst und deine eigenen trainieren kannst, verraten wir dir hier.

Du denkst an eine bestimmte Person und kurze Zeit später meldet sie sich bei dir. Der Satz „ich wusste es!“ gehört fest in deinen Sprachgebrauch. Und weißt du manchmal ganz genau, was dir guttut und was nicht – ohne den genauen Grund definieren zu können? Dann an dieser Stelle erstmal herzlichen Glückwunsch und nein – du bist nicht „verrückt“ oder übertreibst. Im Gegenteil, du bist deinen vier Hellsinnen, dem Hellsehen, Hellhören, Hellwissen und Hellfühlen, schon richtig nahegekommen und verfügst eine extrem gute Intuition.

Was sind Hellsinne?

Zunächst einmal wollen wir dir erklären, was Hellsinne eigentlich sind. Neben unseren fünf angeborenen Sinnen ist auch oft vom sechsten Sinn die Rede. Dieser könnte grob zusammengefasst alle Hellsinne vereinen, doch es gibt Abstufungen: Hellsehen, Hellhören, Hellwissen und Hellfühlen. Im Grunde kann jeder Mensch seine Hellsinne nutzen, denn in jedem ist diese Fähigkeit angelegt. Dabei geht es zunächst nicht um Wahrsagerei oder überirdische Kräfte. Viel mehr sind es die feinen Antennen, die bei manchen Menschen mehr ausgeprägt sind oder dein Bauchgefühl, auf das du dich einfach immer verlassen kannst. Auch die Intuition spielt bei den Hellsinnen eine große Rolle.

Was ist die Intuition?

Im Duden ist die Intuition folgendermaßen erklärt: „Eingebung, [plötzliches] ahnendes Erfassen.“ Wenn dich etwas wie ein Geistesblitz trifft, oder du beim Gedanken an eine bestimmte Situation ein schlagartiges Gefühl in der Bauchgegend wahrnimmst (Schmetterlinge im Bauch), nimmst du deine Intuition wahr. Beim „intuitiven“ Handeln weißt du plötzlich, was zu tun ist und handelst, ohne dir den Kopf zu zermartern. Als Gegenspieler der Intuition könnte man die Rationalität bezeichnen. Diese Menschen sind sehr kopfgesteuert, vernünftig und zweckgerichtet. Je mehr du anfängst dich mit deinem Körper zu verbinden und auf tatsächliche Empfindungen hörst, desto intuitiver wirst du – und kannst die folgenden Hellsinne dadurch wohlmöglich besser verstehen, einordnen und sogar trainieren.

Hellsehen

Hellsichtigkeit bedeutet, Bilder, Farben, Visionen oder Informationen vor dem inneren Auge hervorrufen zu können, ohne sie physisch vor sich zu haben. Du siehst quasi mit deinem dritten Auge. Auch deine Vorstellungskraft ist im Prinzip schon Hellsichtigkeit, die du sehr stark trainieren und ausbauen kannst. Besonders intuitive Menschen können zudem Energie sehen, bei der es eine große Varianz gibt. Auch das Empfangen von Bildern, anhand dessen Situationen eingeschätzt oder vorhersagt werden können, nennt man Hellsehen.

Trainieren von Hellsichtigkeit:

  • Stelle dir ein ganz bestimmtes Objekt vor: Welche Form, Farbe und Konturen hat es?
  • Versuche nun, dem Objekt verschiedene Farben zu verleihen und nimm mehrere Farbwechsel vor.
  • Führe ein Traumtagebuch: Die Bedeutung der Träume ist dabei zunächst egal, wichtig sind vor allem die visuellen Eindrücke.
  • Versuche vorherzusagen, wann du wo ankommen wirst. Welche Zahlen siehst du vor deinem inneren Auge?

Hellhören

Hellhörigkeit fühlt und hört sich an wie deine eigenen Gedanken und bedeutet nicht, dass fremde Stimmen mit dir kommunizieren oder zu dir sprechen. Es sind viel mehr innere Anteile, die du hörst. Dein inneres Kind beispielsweise. Menschen, die bewusst und trainiert im Hellhören sind, können genau einordnen, woher das Gehörte kommt, welche Energie dahintersteckt und was dieser Gedanke einem mit auf den Weg geben möchte. Die Botschaften werden meist als kurz und klar definiert.

Trainieren von Hellhörigkeit:

  • Bitte um eine Antwort auf eine bestimmte Frage.
  • Gehe spazieren oder fahre Auto, ohne dabei Musik zu hören.
  • Wenn du einen Anruf bekommst: Frag dich, wer es sein könnte.
  • Beim Meditieren stärkst du das Hören deiner Stimme.

Hellfühlen

Menschen, die hellfühlen, sind vor allem sehr empathisch – zwischen beidem liegt nur ein sehr schmaler Grat. Hellfühlen beschreibt zudem „das eine“ Gefühl in bestimmten Situationen und das allseits bekannte Bauchgefühl. Auch das Einfühlen in andere Menschen und eine hohe Empfindsamkeit Schwingungen und Stimmungen Anderer gegenüber, spielt beim Hellfühlen eine große Rolle. Beim Trainieren vom Hellfühlen ist es wichtig, sich nicht „aussaugen“ zu lassen und die Gefühle deiner Mitmenschen zu adaptieren. Grenzen setzen und diese einzuhalten ist beim Hellfühlen daher entscheidend. Wenn du diese Balance findest, kann es erstaunlich sein, wie sehr du dich in andere Menschen hineinversetzen kannst und intuitiv spürst, wie es ihnen geht – ohne, dass sie es dir überhaupt mitteilen.

Hellfühligkeit trainieren und erspüren:

  • Formuliere bei wichtigen Fragen zwei Entscheidungen und fühle diese rein. Welche Unterschiede bemerkst du? Verändert sich etwas in deinem Körper und welche Empfindungen kannst du wahrnehmen?
  • Nimm dich bei einer Party oder Familientreffen kurz Zeit, um genau die Energien wahrzunehmen. Welche Schwingungen spürst du?
  • Wenn du in einer Warteschlange stehst, versuche die Energie der Person hinter dir genau wahrzunehmen und zu erkennen, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Entscheide dich und überprüfe es dann.
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Hellwissen

Das Hellwissen ist ebenfalls eines der wichtigsten Hellsinne – auch, wenn „Wissen“ per Definition kein körperlicher Sinn ist. Hellwissen zeigt sich beispielsweise als Gedankenblitz. Es ist die Erkenntnis einer tiefen Wahrheit, die dich oft spontan und plötzlich erreicht. Du weißt du einfach, was los ist. Beim Hellwissen ist die größte Herausforderung, auf diese Wahrheit, den Geistesblitz und dein plötzliches Wissen, auch wenn du die Antwort möglicherweise noch gar nicht kennen kannst, zu vertrauen.

Weitere spannende und tiefgreifende Erkenntnisse über Hellsinne erfährst du beispielsweise in diesem Ratgeber von Nadja Berger.

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Hellwissen trainieren und erkennen:

  • Horche in dich hinein und versuche auszumachen, wann du am ehesten Nachrichten oder Ideen bekommst. Beim Spazierengehen, im Gespräch mit anderen oder kurz vor dem Einschlafen? Notiere dir, wann dein Geist offen und empfänglich ist.
  • Meditation kann dabei helfen, Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten und in eine andere Geistesebene zu gelangen.
  • Vertraue in deine eigene Wahrnehmung! Notiere, wann dich dein Hellwissen bereits erreicht hat. Auch noch so kleine Geistesblitze zählen.

Hellsinne: Eine starke Verbindung zu dir selbst aufbauen

Vielleicht kamen dir einige der Hellsinne bekannt vor, vielleicht hast du einige so noch nie wahrgenommen. Doch so oder so ist das Trainieren und Erspüren von Hellsinnen eine wunderbare, effiziente und lehrreiche Möglichkeit, dich selbst besser kennenzulernen. Die Verfeinerung der physischen Sinne führen zu einer höheren Sinneswahrnehmung, die wiederum zu mehr Achtsamkeit führt – mit dir selbst aber auch im Umgang mit anderen Menschen.

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