Bildung und Karriere

Bildung: Vorname schon in der Schule Karrierekiller

Bildung: Vorname schon in der Schule Karrierekiller
Eltern müssen bei der Wahl des Vornamens aufpassen, um die Karriere des Kindes nicht zu behindern.
Eltern können schon bei der Wahl desKindernamens viel falsch machen, wennes um die spätere Karriere ihres Kindesgeht

Verhindern Namen wie Kevin und Chantal die Chancen auf gleiche Bildung? Das zumindest ergab eine aktuelle Studie. Das Ergebnis zeigte, dass der Vorname die Karriere maßgeblich beeinflusst. Bereits in der Schule werden bestimmte Verhaltensmuster mit Marie und Angelina verbunden.

Besonders schlecht schnitten in der Studie der Universität Oldenburg Namen wie Mandy, Peggy, Justin oder Maurice ab. Kinder mit einem solchen Vornamen werden von ihren Lehrern oftmals von vornherein als verhaltensauffällig, problematisch und schwierig eingestuft. Besonders schlimm trifft es hier Kevin. „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose“, lautete der Kommentar in einem Fragebogen.

Positives verbinden die Lehrer dagegen mit den eher traditionellen Namen wie Charlotte, Marie, Hannah, Alexander, Maximilian, Simon, Lukas oder Jakob. Leistungsstark und verhaltensunauffällig sind hierbei die Attribute der Wahl.

Dass ein Großteil der Befragten solch eine starke Verbindung zwischen Namen und Verhaltensmuster herstellt, ist für Erziehungswissenschaftler ein Drama. Sie fordern, dass Pädagogen vorurteilsfrei an ihre Schüler herangehen und Lehramtsstudenten schon während ihres Studiums für diese Problematik sensibilisiert werden müssen.

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