Examensschwindel: Den Traumjob um jeden Preis?

Das Studium abgeschlossen, doch die Noten sind weniger berauschend – was nun? Ein Jura-Student aus Rostock wagte es tatsächlich, seine Examensnoten zu frisieren. Eine renommierte Anwaltskanzlei stellte ihn ein.

Examensschwindel in Düsseldorf aufgeflogen

Absagen können frustrieren – Ein Student fälschte sein
Abschlusszeugnis.

Es gibt Studenten, die nach dem Abschluss ihres Studiums ein weniger gutes Zeugnis in den Händen halten. Mit diesem bewerben sie sich für eine Stelle. Mit viel Glück klappt es, doch man muss auch mit Absagen rechnen. So erging es auch einem Jura-Studenten aus Rostock. Doch schließlich fälschte er sein Zeugnis, um seine Chancen auf eine Zusage zu erhöhen.

Der frischgebackene Jurist aus Rostock bewarb sich in der renommierten Großkanzlei mit gefälschten Noten. Seine Examensnote “ausreichend” änderte der 32-Jährige in ein “voll befriedigend” um. Damit hatte er ein Prädikatsexamen. Mit 100.000 Euro Jahresgehalt öffneten sich für ihn die Türen in die Großkanzlei. Neun Monate lang fiel die Düsseldorfer Anwaltskanzlei auf diesen Betrug herein. Schließlich machte der Absolvent jedoch durch seine schlechte Arbeit und sein schlechtes Englisch auf sich aufmerksam. Die Chefs der Kanzlei wurden misstrauisch und fragten im Prüfungsamt der Universität nach. Auf diese Nachfrage folgte diesen Monat das Gerichtsverfahren im Düsseldorfer Amtsgericht. Der Jura-Absolvent wurde zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.

Die Folgen seines Handelns sind demnach entsprechend hart. Er lebt nun von Hartz IV, denn die Großkanzlei verpflichtete ihn per Aufhebungsvertrag sein Gehalt aus neun Monaten Arbeit zurück zu zahlen – stolze 75.000 Euro. Wie “Spiegel” berichtet, beteuerte der Angeklagte, er wolle sich zukünftig nur noch mit seinem echten Zeugnis bewerben.

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