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Studiengebühren in NRW

Studiengebühren in NRW
Studiengebühren in NRW
Hannelore Kraft will die Studiengebührenabschaffen!

Diskutiert, eingeführt, abgeschafft – kaum ein Thema wird an deutschen Universitäten so heiß diskutiert wie Studiengebühren. In NRW will Rot Grün sie jetzt wieder loswerden.

Schon zum Wintersemester 2011 will die neue Landesregierung die Studiengebühren abschaffen. "Schneller geht es nicht", sagte Hannelore Kraft, die voraussichtlich Ministerpräsidentin in Nordrhein-Westfalen wird. Bis dahin muss zunächst ein finanzieller Ausgleich für die Universitäten geschaffen werden.

Die stehen dem Umschwung sicherlich geteilter Meinung gegenüber. Allein in Niedersachen standen den Hochschulen in den Jahren 2006 bis 2009 mehr als 290 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. Das wirkte sich laut Landesregierung auch deutlich auf die Qualität des Lehrangebots aus.

Studenten sind da schon kritischer, was das Pro und Contra der umstrittenen Gebühren angeht. Während die einen den Schritt zur Abschaffung begrüßen, können die anderen eine deutliche Verbesserung an ihrer Uni, zum Beispiel des Lehrangebots, feststellen.

Für viele Kritiker sind die Gebühren ohnehin nur ein weiterer Schritt hin zur sozialen Ungerechtigkeit. Andere halten dagegen, dass jeder Student die Gebühren über ein Darlehen finanzieren kann.

Einig ist man sich wohl darin, dass man sich nicht einig wird. Bestes Beispiel: fünf Bundesländer erheben derzeit die allgemeinen Gebühren, in weiteren fünf gibt es keine und der Rest bewegt sich irgendwo zwischen Sondergebühren und Langzeitaufschlägen.

Bildquelle: gettyimages

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