Bewerbungsgespräch

Benutze nie diese 6 Wörter, um dich selbst zu beschreiben

Benutze nie diese 6 Wörter, um dich selbst zu beschreiben

Du bist auf der Suche nach einem neuen Job? Hast aber unheimliche Angst beim Vorstellungsgespräch etwas Falsches zu sagen? Du weißt auch nie, wie du auf Fangfragen reagieren sollst oder auf die Aufforderung „Bitte beschreiben Sie sich selbst und Ihre Arbeitsweise“? Ganz klar, auf jeden Fall nicht mit den unten stehenden Phrasen. Wir verraten dir, warum du diese sechs Wörter in Formulierungen im Job-Interview niemals benutzen solltest, um dich selbst zu beschreiben.

Es ist DER Meilenstein auf der Suche nach einem Job: Das Vorstellungsgespräch. Neben dem ersten Eindruck und deinen fachlichen Kenntnissen ist es auch wichtig, dass du dich, deine Fähigkeiten und deine Arbeitsweise gut beschreiben kannst. Doch genau da lauern viele Fallen. Denn was man über die eigene Person sagt, kann auch zwischen den Zeilen viel aussagen. Benutzt man die falschen Adjektive, hinterlässt man schnell einen falschen Eindruck und disqualifiziert sich für die offene Stelle.

Vorstellungsgespräch: Jetzt heißt es cool bleiben.

Streiche die folgenden Wörter im Falle eines Bewerbungsgesprächs also bitte unbedingt aus deinem Wortschatz.

#1 Innovativ

Die Phrase „Ich bin sehr innovativ und ...“ haben wir alle schon einmal benutzt. Dabei handelt es sich gar nicht um ein klassisches Adjektiv für eine Person, sondern für Produkte, Erfindungen und Projekte. Das Wort ist also nicht nur falsch, sondern auch ganz schön schwammig und verwirrend. Lieber nicht benutzen!

#2 Experte

Das Unwort des Jahrtausends, wenn man Personaler fragt. Besonders die Aussage „Ich bin ein Experte auf meinem Gebiet“ von jungen Absolventen und Berufseinsteigern wirkt nicht nur ziemlich eingebildet, sondern auch arrogant und viel zu übertrieben. Zumal dein Gegenüber im Vorstellungsgespräch oft viel mehr Erfahrungen vorweisen kann. Betone stattdessen lieber deine Fähigkeiten, indem du über deine Leidenschaften und einzelnen Erfolge sprichst.

#3 Talentiert

Auch diese Umschreibung kommt uns oft und schnell über die Lippen. Doch Talent ist nichts, was man sich selbst zuschreiben sollte. Viel mehr müssen andere entscheiden, ob du Talent hast und wie groß es wirklich ist.

#4 Perfektionist

Noch so eine Klischee-Phrase! Besonders, wenn du nach deinen Schwächen gefragt wirst, antworte bitte nicht mit: „Meine größte Schwäche ist, dass ich ein Perfektionist bin.“ Denn diese Aussage gibt nichts über dich, deine Persönlichkeit oder zum Beispiel deine Pünktlichkeit preis. Versuche stattdessen, eine authentischere und vor allen Dingen ehrliche Antwort zu geben. Tipps, was du lieber auf diese Frage antworten solltest, findest du hier.

#5 Verantwortlich

Wenn du sagst, dass du für etwas verantwortlich warst, dann benutzt du eine passive Sprache und sagst letzten Endes nichts anderes als „Ich habe… gemacht“. Es klingt also, als hättest du nur etwas ausgeführt, was dir aufgetragen wurde. Statt also zum Beispiel „Ich war verantwortlich für das Marketing“ zu sagen, erklärst du lieber genau, was du gemacht hast. Eine gute Antwort: „Ich habe durch den gezielten Einsatz verschiedenster Marketing-Kampagnen den Umsatz und die Bekanntheit um 35 Prozent gesteigert.“ In diesem Falle sind deine speziellen Erfolge beeindruckender als die reine Verantwortlichkeit.

#6 Kreativ

Eines der wohl meist gehörten Worte in einem Bewerbungsgespräch. Klar, Kreativität ist ja auch wichtig und in fast jeder Branche unerlässlich. Aber auch eine schrecklich langweilige Antwort! Besser: Nenne genaue Beispiele, wie du ein Problem oder Projekt auf kreative Weise gelöst oder vorangetrieben hast.

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Hast du eines dieser Wörter schon einmal benutzt, um dich selbst zu beschreiben? Wie kam das an? Hast du den Job bekommen? Erzähle uns gerne in den Kommentaren hier oder bei Facebook von deinen Erfahrungen! Wir freuen uns auf den Austausch.

Bildquelle:

Unsplash/Glenn Carstens-Peters, iStock/scyther5

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