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Ein Einblick

Wie ist es, als Frau in Männerberufen zu arbeiten?

Wie ist es, als Frau in Männerberufen zu arbeiten?

Leider wird immer noch viel zu häufig zwischen sogenannten Frauen- und Männerberufen unterschieden. Doch warum sollten Frauen nicht dieselben Berufe ausüben können wie Männer? Als Frau hat man es zwar nicht leicht einen typischen Männerberuf wie Technikerin oder Klempnerin auszuführen. Wird man überhaupt ernst genommen? Viele Frauen findet man heutzutage in Männerberufen.

Zugegeben, Frauen sind Männern körperlich unterlegen und können daher aufgrund körperlicher Voraussetzungen nicht jeden Beruf ergreifen. Aber es gibt ja auch noch genügend andere Berufsfelder, in denen Köpfchen statt Muskeln gefragt ist. Vor allem technische Berufe gehören immer noch zu einer von Männern dominierten Sparte – doch es gibt auch hier mittlerweile einige Frauen, die sich trauen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Frauen in Männerberufen ieht man heutzutage nicht mehr selten.

Erfolgreich: Frauen in Männerberufen

Elektrikerin, Technikerin, Mechanikerin – die Endung ‚in’ ist längst keine Seltenheit mehr an vielen Berufsbezeichnungen. Immer mehr Frauen trauen sich in reine Männerdomänen und können dort sogar richtig gut Fuß fassen. Auch Studiengänge wie Maschinenbau oder Elektrotechnik besuchen heutztage nicht nur Männer. In vielen Hörsäälen sieht man junge motivierte Frauen, die später einmal einen Männerjob ausüben.

Sarah Wirt ist eine von vielen Frauen in Männerberufen

Aktuell hat sie dazu beigetragen, dass der Technische Service das TÜV-Siegel mit dem Kundenurteil 1,7 erhalten hat. Sie ist die Fachfrau für technische Fragen, stets auf Achse und dabei immer freundlich. Sarah Wirt arbeitet im Außendienst der Deutschen Telekom und muss auch mal mit Vorurteilen fertig werden. „Bevor ich zu meinen Kunden rausfahre, um ihnen bei ihrem DSL-, Telefon- oder Fernsehanschluss zu helfen, kündige ich mich persönlich per Telefon an. Es bleibt manchmal nicht aus, dass ich den Kunden erst erklären muss, dass ich keine Callcenter-Mitarbeiterin bin, sondern diejenige, die ihre technischen Geräte installiert und entstört.“

Toughness und Durchsetzungsfähigkeit

Doch darüber lacht die 26-Jährige. „Das Wichtigste ist, sich Fachwissen anzueignen und Kompetenz auszustrahlen – dann kommt die Anerkennung von ganz allein. Doch einfach ist es in meinem Beruf nicht: Frau muss schon tough sein, sich durchsetzen können und auch mal doppelt soviel leisten wie der Mann, um ernst genommen zu werden. Die Leidenschaft an der Technik darf dabei nicht fehlen, denn ist das Herz nicht dabei, macht Arbeit keine Freude und die müssen wir als Gesicht der Telekom vermitteln können.“

Sarah Wirt ist aktuell eine von 154 Servicetechnikerinnen bei der Deutschen Telekom – Tendenz steigend!

Wir hoffen, dass es in Zukunft noch mehr Frauen wie Sarah geben wird, die sich nicht davon verunsichern lassen, dass ihr Beruf von Männern dominiert wird.

Bildquelle:

Unsplash/bruce mars

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