Weihnachtsgeld: Wann darf das Weihnachtsgeld gekürzt werden?

Ein Geldsegen zu Weihnachten? Dank Finanzkrise würden viele Unternehmen darauf am liebsten verzichten. Rund 1,8 Millionen Arbeitsgeber müssen in diesem Jahr mit der Streichung ihres Weihnachtsgeldes rechnen. Doch ist das überhaupt erlaubt?

Weihnachtsgeld

Weihnachtsgeld: Viele Arbeitnehmer
bekommen nichts.

Nur 70 Prozent der Unternehmen wollen in diesem Jahr den Weihnachtsbonus auszahlen. Wie die Umfrage der s+p Software und Consulting AG ergab, wollen diese das Weihnachtsgeld aber immerhin in üblicher Höhe gewähren.

Weihnachtsgeld darf nicht einfach wegfallen

Aber darf das Weihnachtsgeld denn so einfach gestrichen werden? Nein, denn sobald der Bonus drei Jahre in Folge ohne Vorbehalte ausgeführt worden ist, gilt dies als „betriebliche Übung“ und muss auch in den Folgejahren geleistet werden. Streichen kann der Arbeitgeber das Weihnachtsgeld nur dann, wenn er im Vorfeld die Auszahlung schriftlich als freiwillig und ohne Rechtsanspruch für die Zukunft gekennzeichnet hat und sich diesen Umstand von den Mitarbeitern bestätigen lässt.

Ein Weihnachtsgeld anderer Art sorgte zusätzlich für Gesprächsstoff. Unionspolitiker Weiß forderte jetzt nämlich auch einen kleinen Weihnachtszuschuss für Hartz IV Empfänger. So könnten diese „dem Heiligabend gelassener entgegensehen“, sagte er der BILD Zeitung.

In diesem Sinne – fröhliche Weihnachten! Mit oder ohne Weihnachtsgeld…

Bildquelle: Dreamstime.com

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