Freelancer – Eine gute Alternative?

Noch vor ein paar Jahren war eine Karriere als Freiberufler ein wenig angestrebtes Ziel junger Absolventen – doch inzwischen hat sich die Berufsbezeichnung Freelancer in der aktuellen Arbeitswelt etabliert und in den USA spricht man sogar schon von einer „Freelance Revolution“ oder „Freelance Nation“, denn immer mehr Menschen geben den traditionellen Karriereweg auf, um sich ihre Brötchen als Freiberufler zu verdienen.

Der Freelancer sind selbständig und flexibel.

Die Karriere als Freelancer ist nicht einfach.

Noch vor ein paar Jahren war eine Karriere als Freiberufler ein wenig angestrebtes Ziel junger Absolventen – doch inzwischen hat sich die Berufsbezeichnung Freelancer in der aktuellen Arbeitswelt etabliert und in den USA spricht man sogar schon von einer „Freelance Revolution“ oder „Freelance Nation“, denn immer mehr Menschen geben den traditionellen Karriereweg auf, um sich ihre Brötchen als Freiberufler zu verdienen.

Freelancern bietet sich der Vorteil, weitgehend flexibel für unterschiedliche Auftraggeber zu arbeiten und dabei gleichzeitig mehreren verschiedenen Tätigkeiten nachzugehen. Sie sind nicht an ein bestimmtes Berufsfeld gebunden und können ihre Talente und Fähigkeiten gezielt in verschiedenen Berufsbereichen einsetzten. Ein weiterer Vorteil: Freelancer können entscheiden, natürlich in Absprache mit dem Auftraggeber, ob sie als Selbständige, Teilzeitangestellte oder temporär verpflichtete Arbeitnehmer arbeiten. Eine feine Sache! Mehr und mehr Menschen suchen diese neue unkomplizierte Selbständigkeit.

Der Freelancer: Selbständig und flexibel

Das selbständige Erweitern der eigenen Fähigkeiten wird immer wichtiger, um sich den ändernden Anforderungen des Marktes anzupassen. Zu diesem Zweck ist auch die Erweiterung des eigenen „sozialen Kapitals“ von enormer Bedeutung und Netzwerke wie Xing oder Linkedin werden so zu einem beliebten Instrument für Freelancer, denn mithilfe solcher neuen Werkzeuge wird es immer einfacher, sich mit anderen Selbständigen zu vernetzen.

Bedingungen für Freelancer

2006 führten Arbeitspsychologen der Universität Hamburg eine Online-Befragung zur Untersuchung der Arbeitssituation und Gesundheit von Freelancern durch. In dieser Studie gab die Hälfte der Befragten an, zwischen 45-65 Stunden pro Woche zu arbeiten. Aber nicht nur bei den Arbeitszeiten ergeben sich große Diskrepanzen, auch was die finanziellen Bedingungen angeht gibt es enorme Abweichungen. Die Gehaltsschere klafft weit auseinander: Die Einkünfte reichen von einem Brutto-Jahresgewinn von unter 5.000 Euro bis zu über 75.000 Euro. Doch ein Großteil der Befragten verdient im Jahr jedoch weniger als 15.000 Euro. Diese Bedingungen lassen die Karriere als Freelancer nicht unbedingt in einem positiven Licht erscheinen. Und das ist noch nicht alles: Zu dem geringen Jahreseinkommen, unangemessen geringen Honoraren und der allgemeinen Einkommensunsicherheit kommen noch die geringe persönliche Wertschätzung der Arbeit durch die Kunden, ein enormer Zeitdruck und möglicherweise „schwierige“ Kunden.

Auch wenn die meisten von uns mehrere Talente besitzen, die sie leider in ihrem Beruf nicht gewinnbringend einsetzen können, ist die Arbeit als Freelancer nicht unbedingt eine sichere Alternative. Man hat zwar die Möglichkeit die Grenzen zwischen den Bereichen verschwimmen zu lassen und sein eigener Herr zu sein, doch nichtsdestotrotz, gleicht das Leben eines Freelancer oft einer Achterbahnfahrt!

Bildquelle: dreamstime

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