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Flexibel Arbeiten: Wie wird man Freelancer?

Flexibel Arbeiten: Wie wird man Freelancer?

Arbeiten wo und wann du willst, das ist für viele ein Traumszenario. Von uns erfährst du, wie du als Freelancer arbeiten kannst und wie viel du verdienen wirst. Wir sagen dir außerdem, welche Berufe sich für Freelancer eignen und klären die Frage: Wie wird man überhaupt Freelancer?

Was macht ein Freelancer?

Freelancer (auch genannt „Freier Mitarbeiter“), sind laut dem Arbeitsrecht selbstständige Mitarbeiter, die Aufträge einer Firma ausführen, ohne bei dem Auftraggeber angestellt zu sein. Sie sind frei in der Wahl des Arbeitsplatzes (Home-Office, Großraumbüro oder Café), der Arbeitszeiten und der Durchführung ihrer Arbeit. Du musst dich also nur an die Anweisungen und Vorgaben innerhalb des Auftrages halten. In der IT- und Werbebranche gibt es die meisten Freelancer, dazu gehören Beispielsweise Grafikdesigner, Berater oder Editor.

Freelancer Designerin Schreibtisch
Berufe im Bereich Design und Werbung eignen sich besonders für die Arbeit eines Freelancers.

Verwechslungsgefahr: Freelancer vs. Freiberufler

Der Begriff „Freiberufler“ stammt aus dem Steuerrecht und beschreibt die Einkünfte aus einer selbstständigen Tätigkeit. Zu den freien Berufen gehören nur jene Berufsgruppen, die auf der Liste im Katalog der freien Berufe stehen. Hier eine kleine Übersicht der dazugehörigen Berufe:

  • Journalisten, Autoren, Regisseure und Übersetzer
  • Ärzte und Zahnärzte und Therapeuten
  • Architekten, Ingenieure, Biologen und Informatiker
  • Steuerberater, Notare und Anwälte
  • freie Dozenten

Wie wird man Freelancer?

Um Freelancer zu werden ist ein abgeschlossenes Studium nicht zwingend notwendig, aber beispielsweise im IT-Bereich oder auch in beratenden Funktionen von Vorteil. Denn damit du deine Arbeit auf dem Arbeitsmarkt anbieten kannst, solltest du natürlich etwas Expertise haben und deine Fähigkeiten gut präsentieren. Künstler können beispielsweise durch eine aussagekräftige Mappe oder ihren Instagram-Account Kunden von ihrem Talent überzeugen und dadurch Aufträge ergattern.

Natürlich solltest du dich vorab mit den geltenden Regeln und Gesetzen vertraut machen. Anders als ein Gewerbe müssen Freelancer ihre Beschäftigung innerhalb von vier Wochen nach Aufnahme beim Finanzamt anmelden. Und auch bezüglich der Beiträge zur Rentenversicherung gibt es einige Unterschiede zu normalen Arbeitnehmern.
TippHier kannst du alles genau bei der Deutschen Rentenversicherung nachlesen.

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Wie viel verdienen Freelancer?

Das Gehalt von Freelancern kann so unterschiedlich sein wie die Orte, an denen sie arbeiten können. Der monatliche Verdienst leitet sich von dem Stundenlohn und der Zeit ab, die du für einen Auftrag benötigst. Ohne ein dickes Portfolio und Berufserfahrung ist es unrealistisch, für einen Auftrag 3.000 Euro zu verlangen. Dein Wohnort und Bundesland kann deinen Stundenlohn auch beeinflussen. Am besten orientierst du dich an den Durchschnittsgehälten deiner Branche und rechnest so deinen Stundenlohn aus.

Hast du dir einen Namen gemacht, kannst du bei guter Auftragslage durchaus mit einem Stundenlohn von 70 bis über 90 Euro rechnen. Das monatliche Nettoeinkommen könnte dann bei circa 6.000 Euro liegen.

Bildquelle:

Gettyimages/LuckyBusiness, insjoy

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