Manchmal geschieht es tatsächlich auf den ersten Blick, manchmal dauert es länger … manchmal sind es ganz kleine Momente, manchmal große. Wir haben 10 romantische, coole, aufregende Geschichten gesammelt, in denen den Protagonisten ganz überraschend klar wurde: Dieser Mensch ist der richtige für mich!

  • Sie klapperte laut mit den Zähnen

    Sie klapperte laut mit den Zähnen

    Ich hatte im Vorfeld gar keine bestimmten Erwartungen an das Date gehabt – Melanie machte in ihrem Tinder-Profil und in unseren Chats einen klugen und lustigen Eindruck und ich bin schlicht mit der Vorstellung, einen unterhaltsamen Nachmittag mit ihr zu verbringen, zu unserem Treffpunkt, der Berliner Buchhandlung ocelot, gefahren. Tatsächlich haben wir uns dann richtig gut verstanden, wahnsinnig viel gequatscht, gelacht und sind stundenlang durch die Gegend spaziert. Irgendwann war es abends und wir sind zusammen italienisch Essen im Allegretto A Tavola gegangen. Dabei haben wir belustigt festgestellt, dass unser Date bereits viel länger läuft, als von uns beiden im Vorfeld angedacht war. Sie schlug vor, jetzt noch in die Reingold Bar zu gehen, ihre Lieblingsbar. Auf dem Weg dorthin bot ich ihr meinem Arm an, sie hakte sich ein und merkte an, dass es ganz schön kalt geworden sei (es war Mitte Oktober und inzwischen wirklich recht frisch). Um ihr Frösteln zu illustrieren, drehte sie sich im Laufen zu mir, schaute mich gespielt wehleidig an und klapperte laut mit den Zähnen. Und so albern das eigentlich war und so kitschig das klingen mag: In diesem Moment machte es in meinem Kopf (oder im Herzen) „Klick“, ich dachte mir „meine Güte, wie niedlich ist sie denn?“ – und war ab diesem Moment verknallt in Melanie …
  • Wir wagten gemeinsam den Sprung ins kalte Wasser

    Wir wagten gemeinsam den Sprung ins kalte Wasser

    Es war Spätsommer 2017 und ich verabredete mich mit meinem Tinder-Match Maria vor einem Freiluftkino in Düsseldorf, um gemeinsam „La La Land“ zu schauen. Danach kam ich auf die Idee, noch schwimmen zu gehen. Mein Vorschlag: „Komm, wir steigen in ein kleines Schwimmbad ein; ich kenne da eins, das sich ganz in der Nähe befindet.“ Spontan fand Maria die Idee toll. Also sind wir wie zwei tollpatschige Einbrecher über den Zaun des Schwimmbads geklettert und in der Dunkelheit schwimmen gegangen – obwohl es arschkalt war. Für mich wurde noch in dieser Nacht klar, als wir mit klitschnassen Klamotten nach Hause liefen, uns an den Händen hielten und über unseren Wagemut lachten, dass sie die Richtige für mich ist – denn sie wagt mit mir den Sprung ins kalte Wasser.
  • Unsere Funkstille führte zum AHA-Moment

    Unsere Funkstille führte zum AHA-Moment

    Mit Sabine war von Beginn an alles kompliziert. Das Bild, das mir für diese Zeit einfällt und unsere damalige Beziehung vermutlich am besten beschreibt, ist eine Wegkreuzung. Sie wollte den Pfad nach links einschlagen, ich nach rechts, wir zerrten aneinander und kamen vom Fleck nicht weg. Gemeinsam beschlossen wir, eine Kontaktpause einzulegen. Mit den intensiven Gefühlen, die dann folgten, hatte ich nicht gerechnet. Es kam alles zusammen, ja es war, als ob sich alle Sinneseindrücke verdichteten. Ich vermisste ihren weichen Körper beim gemeinsamen Aufwachen, ihre Stimme am Telefon, ihre Rehaugen, die Art, wie gut sie meinen Problemen zuhören konnte und ihren Kopf dabei leicht schief legte. So gut es ging versuchte ich, diese Gefühle wegzudrücken, mich abzulenken. Irgendwann die entscheidende Nachricht von ihr: „Laura, du fehlst mir. Wollen wir nochmal neu anfangen?“ Diese Nachricht machte mir endgültig klar: Ja, ja, ja! Du fehlst mir auch – heftig. Ja, ja, ja, ich will dich und ich brauche dich.
  • Amor würfelt nicht …

    Amor würfelt nicht …

    Ich schrieb mir mit Matthias eine Weile bei Tinder hin und her. Kein oberflächliches Geplänkel, à la „hey … mir geht´s gut, danke, hoffe, dir auch“, nein, wir teilten rasch allerlei Alltagsprobleme miteinander. Er verriet mir sein liebstes Chia-Pudding-Rezept, ich half ihm mit allerlei Motivationssprüchen („Dreams don’t work unless you do“) über seine nervenzehrende Bachelorarbeit-Phase hinweg – solche Dinge. Irgendwie fanden wir aber beide leider nie ein konkretes Datum für ein 1. Real Life-Treffen; entweder ging es bei mir oder bei ihm nicht. An einem Samstag – eigentlich wollte ich an diesem Tag nix unternehmen, ich fühlte mich vom Workload der letzten Woche komplett ausgelaugt und wollte ab in die Badewanne – rief mich meine beste Freundin Meike an und überredete mich, doch noch auf dieser einen Open Air-Party im „Birgit und Bier“ vorbeizuschauen. Ich sah ihn zuerst von hinten, an der Bar stehend, auf seinen Drink wartend. Irgendwann ging alles ganz schnell. Ich erkannte ihn, er erkannte mich. Reiner Zufall? Oder sind wir doch Marionetten-Puppen, die an den Fäden von irgendetwas Großem hängen, das man gemeinhin Schicksal nennt? Ich weiß es nicht. Ich weiß seit dieser Nacht nur, nachdem wir wild miteinander tanzten und er mir später noch über Tinder die Nachricht schickte, “Marlene, magst du morgen auf ein Glas guten Rotwein auf meinem Balkon vorbeischauen?”: Der und kein anderer ist es.
  • Die Schokolade

    Die Schokolade

    Ich hatte einen Autounfall – mit allem was dazugehört: Totalschaden, Bergeschere, Rettungswagen, Polizei … als ich Stunden später nach dem Röntgen und mehreren Untersuchungen (Diagnose u.a. Milzriptur) in meinem Krankenbett im Krankenhaus lag, kam plötzlich sie zur Tür herein. Sie, die Frau, die ich damals über Tinder kennengelernt habe und die nach fast einem Jahr Hin und Her endgültig den Schlussstrich gezogen hatte. Noch mehr erstaunte mich, dass sie völlig aufgelöst war und sogar vor Sorge weinte. Eigentlich wusste noch niemand von dem Unfall und doch war sie schon da. Die Tafel meiner Lieblingsschokolade (Vollmilch! Mit Cashewnusshälften!), die sie mir mitgebracht hatte, haben wir dann gemeinsam aufgegessen. Und wie wichtig wir uns waren, musste keiner von uns mehr ansprechen, das war jetzt endgültig klar.  
  • Der One-Night-Stand, der für mehr als nur eine Nacht bleiben sollte …

    Der One-Night-Stand, der für mehr als nur eine Nacht bleiben sollte …

    Unser 1. Tinder-Date begann an einem Freitagabend als das, was man wohl einen klassischen One-Night-Stand nennen würde. Einfach. Schnell. Gut. Nur, dass am nächsten Morgen beim Aufwachen alles anders war. Er saß auf der Bettkante, streichelte eine Haarsträhne aus meinem Gesicht. Es war eine ganz normale Frage: “Willst du deinen Kaffee schwarz oder lieber mit Milch?” Ich weiß bis heute nicht, warum, aber in diesem Augenblick hat es mich erwischt. 
  • Schön frech

    Schön frech

    Als meine Kumpels uns beide sahen, zeigte sich das blanke Entsetzen in ihren Gesichtern. Und ich wusste genau, was sie sich dachten: Der bringt doch jetzt nicht wirklich seine neue Tinder-Flamme mit auf das Fußballspiel?! Noch verblüffter aber waren meine Freunde, als Nina sich nach einem kurzen Smalltalk verabschiedete und wieder ging. Sie hat mich einfach nur bis zum Stadion begleitet und mir geholfen, meine Freunde etwas zu ärgern (das war bei uns so ein Jungsding – auf Fußballspiele geht man ohne Frauen). Wir waren ein super Team, das fand ich toll. Und ich dachte dann sogar, dass sie die Eine ist. War sie auch – zumindest für vier Jahre.
  • Sei mit einem Mann zusammen, der nicht deinen Mascara verschmiert – sondern deinen Lippenstift!

    Sei mit einem Mann zusammen, der nicht deinen Mascara verschmiert – sondern deinen Lippenstift!

    Wir kannten uns noch nicht lange. Dreimal hatten wir uns schon gesehen; bisher war noch nix gelaufen, kein Kuss, kein Körperkontakt, nur stundenlanges Chatten, Reden, Lachen, Spazieren. Murat gehörte eindeutig zu der seltenen Kategorie, mit der ich mir mehr vorstellen könnte. Valentinstag. Ganz gentlemanlike lud er mich diesmal zu einem Candle Light Dinner zu sich nach Hause ein. Es sollte Spaghetti Carbonara geben (angeblich das einzige Gericht, das er richtig gut könne), begleitet von reichlich gutem Rotwein aus Frankreich. Ich brachte Mousse au Chocolat als Dessert mit.  Und fühlte mich richtig sexy. Als Outfit hatte ich das klassische kleine Schwarze gewählt, die Farbe meines Lippenstiftes war in einem wunderschönen matten Karminrot. Er öffnete mir mit einem Strahlen die Tür, sagte hallo, ich sagte hallo, er zog mich zu sich, was soll ich sagen, der erste Kuss hätte nicht schöner sein können. Wir standen eine gefühlte Ewigkeit in seinem Türrahmen; irgendwann löste ich mich von ihm, wir öffneten beide die Augen, schauten uns an und: fingen laut an, zu lachen. Unsere Gesichter waren beide komplett rot von meinem Lippenstift verschmiert. 6 Monate sind seitdem vergangen und Murat macht mich jeden Tag glücklicher – klingt mega pathetisch, ist aber einfach nur wahr! Wie heißt dieser Spruch doch so schön: Suche dir einen Mann, der deinen Lippenstift ruiniert und nicht deinen Mascara.
  • Für die Freunde ist die Sache längst klar.

    Für die Freunde ist die Sache längst klar.

    Es war das fünfte oder sechste Date mit meinem Tinder-Match Jenny, so genau weiß ich das gar nicht mehr. Wir gingen an der Elbe entlang spazieren und redeten über Sehnsuchtsziele, die auf unserer jeweiligen Reise-Bucketlist standen. Ich: Buenos Aires, Sardinien, Georgien. Sie: Lissabon, Maui, Formentera. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir beide noch nicht, wohin genau das mit uns gehen sollte. „Ein angenehmer Zeitvertreib, ein schönes Techtelmechtel – sowas eben“, sagte ich mal zu meinem WG-Mitbewohner. Und hatte keine Ahnung. Irgendwann begann es, wie aus Eimern zu regnen; wir stellten uns zum Schutz unter eine Bushaltestelle. Ganz beiläufig erzählte mir Jenny: „Meine beste Freundin hat gestern übrigens behauptet, sie glaube, das sei was Ernstes zwischen uns.“ Ich fing an, zu grinsen. „Der Johannes aus meiner WG hat was Ähnliches gesagt. Seitdem ich dich kenne, sei ich angeblich ganz anders. Meint er.“ Wir lachten, guckten uns in die Augen, ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und küsste sie. 4 Jahre und eine Tochter später erinnern wir uns immer wieder gern an diesen Augenblick zurück.
  • Be sure to wear some flowers in your hair

    Be sure to wear some flowers in your hair

    Ein paar Tage vor Weihnachten. Mein Tinder-Match Tom stand vor meiner Tür und hielt Schilder aus Pappe in der Hand – so wie in dieser einen Kult-Szene mit Keira Knightley aus meinem Lieblingsfilm „Tatsächlich … Liebe!“.  Auf den Schildern stand: If you’re going to San Francisco Be sure to wear some flowers in your hair   Danach legte er mir eine Blumenkette ins Haar, drückte mir zwei Flugtickets in die Hand und einen Kuss auf den Mund. In diesem Moment wusste ich: Ich liebe diesen Mann.
„Huch, ich bin verknallt!“ – 10 Momente, in denen man weiß: Das ist es!

Manchmal geschieht es tatsächlich auf den ersten Blick, manchmal dauert es länger … manchmal sind es ganz kleine Momente, manchmal große. Wir haben 10 romantische, coole, aufregende Geschichten gesammelt, in denen den Protagonisten ganz überraschend klar wurde: Dieser Mensch ist der richtige für mich!

  • Sie klapperte laut mit den Zähnen

    Sie klapperte laut mit den Zähnen

    Ich hatte im Vorfeld gar keine bestimmten Erwartungen an das Date gehabt – Melanie machte in ihrem Tinder-Profil und in unseren Chats einen klugen und lustigen Eindruck und ich bin schlicht mit der Vorstellung, einen unterhaltsamen Nachmittag mit ihr zu verbringen, zu unserem Treffpunkt, der Berliner Buchhandlung ocelot, gefahren. Tatsächlich haben wir uns dann richtig gut verstanden, wahnsinnig viel gequatscht, gelacht und sind stundenlang durch die Gegend spaziert. Irgendwann war es abends und wir sind zusammen italienisch Essen im Allegretto A Tavola gegangen. Dabei haben wir belustigt festgestellt, dass unser Date bereits viel länger läuft, als von uns beiden im Vorfeld angedacht war. Sie schlug vor, jetzt noch in die Reingold Bar zu gehen, ihre Lieblingsbar. Auf dem Weg dorthin bot ich ihr meinem Arm an, sie hakte sich ein und merkte an, dass es ganz schön kalt geworden sei (es war Mitte Oktober und inzwischen wirklich recht frisch). Um ihr Frösteln zu illustrieren, drehte sie sich im Laufen zu mir, schaute mich gespielt wehleidig an und klapperte laut mit den Zähnen. Und so albern das eigentlich war und so kitschig das klingen mag: In diesem Moment machte es in meinem Kopf (oder im Herzen) „Klick“, ich dachte mir „meine Güte, wie niedlich ist sie denn?“ – und war ab diesem Moment verknallt in Melanie …
  • Wir wagten gemeinsam den Sprung ins kalte Wasser

    Wir wagten gemeinsam den Sprung ins kalte Wasser

    Es war Spätsommer 2017 und ich verabredete mich mit meinem Tinder-Match Maria vor einem Freiluftkino in Düsseldorf, um gemeinsam „La La Land“ zu schauen. Danach kam ich auf die Idee, noch schwimmen zu gehen. Mein Vorschlag: „Komm, wir steigen in ein kleines Schwimmbad ein; ich kenne da eins, das sich ganz in der Nähe befindet.“ Spontan fand Maria die Idee toll. Also sind wir wie zwei tollpatschige Einbrecher über den Zaun des Schwimmbads geklettert und in der Dunkelheit schwimmen gegangen – obwohl es arschkalt war. Für mich wurde noch in dieser Nacht klar, als wir mit klitschnassen Klamotten nach Hause liefen, uns an den Händen hielten und über unseren Wagemut lachten, dass sie die Richtige für mich ist – denn sie wagt mit mir den Sprung ins kalte Wasser.
  • Unsere Funkstille führte zum AHA-Moment

    Unsere Funkstille führte zum AHA-Moment

    Mit Sabine war von Beginn an alles kompliziert. Das Bild, das mir für diese Zeit einfällt und unsere damalige Beziehung vermutlich am besten beschreibt, ist eine Wegkreuzung. Sie wollte den Pfad nach links einschlagen, ich nach rechts, wir zerrten aneinander und kamen vom Fleck nicht weg. Gemeinsam beschlossen wir, eine Kontaktpause einzulegen. Mit den intensiven Gefühlen, die dann folgten, hatte ich nicht gerechnet. Es kam alles zusammen, ja es war, als ob sich alle Sinneseindrücke verdichteten. Ich vermisste ihren weichen Körper beim gemeinsamen Aufwachen, ihre Stimme am Telefon, ihre Rehaugen, die Art, wie gut sie meinen Problemen zuhören konnte und ihren Kopf dabei leicht schief legte. So gut es ging versuchte ich, diese Gefühle wegzudrücken, mich abzulenken. Irgendwann die entscheidende Nachricht von ihr: „Laura, du fehlst mir. Wollen wir nochmal neu anfangen?“ Diese Nachricht machte mir endgültig klar: Ja, ja, ja! Du fehlst mir auch – heftig. Ja, ja, ja, ich will dich und ich brauche dich.
  • Amor würfelt nicht …

    Amor würfelt nicht …

    Ich schrieb mir mit Matthias eine Weile bei Tinder hin und her. Kein oberflächliches Geplänkel, à la „hey … mir geht´s gut, danke, hoffe, dir auch“, nein, wir teilten rasch allerlei Alltagsprobleme miteinander. Er verriet mir sein liebstes Chia-Pudding-Rezept, ich half ihm mit allerlei Motivationssprüchen („Dreams don’t work unless you do“) über seine nervenzehrende Bachelorarbeit-Phase hinweg – solche Dinge. Irgendwie fanden wir aber beide leider nie ein konkretes Datum für ein 1. Real Life-Treffen; entweder ging es bei mir oder bei ihm nicht. An einem Samstag – eigentlich wollte ich an diesem Tag nix unternehmen, ich fühlte mich vom Workload der letzten Woche komplett ausgelaugt und wollte ab in die Badewanne – rief mich meine beste Freundin Meike an und überredete mich, doch noch auf dieser einen Open Air-Party im „Birgit und Bier“ vorbeizuschauen. Ich sah ihn zuerst von hinten, an der Bar stehend, auf seinen Drink wartend. Irgendwann ging alles ganz schnell. Ich erkannte ihn, er erkannte mich. Reiner Zufall? Oder sind wir doch Marionetten-Puppen, die an den Fäden von irgendetwas Großem hängen, das man gemeinhin Schicksal nennt? Ich weiß es nicht. Ich weiß seit dieser Nacht nur, nachdem wir wild miteinander tanzten und er mir später noch über Tinder die Nachricht schickte, “Marlene, magst du morgen auf ein Glas guten Rotwein auf meinem Balkon vorbeischauen?”: Der und kein anderer ist es.
  • Die Schokolade

    Die Schokolade

    Ich hatte einen Autounfall – mit allem was dazugehört: Totalschaden, Bergeschere, Rettungswagen, Polizei … als ich Stunden später nach dem Röntgen und mehreren Untersuchungen (Diagnose u.a. Milzriptur) in meinem Krankenbett im Krankenhaus lag, kam plötzlich sie zur Tür herein. Sie, die Frau, die ich damals über Tinder kennengelernt habe und die nach fast einem Jahr Hin und Her endgültig den Schlussstrich gezogen hatte. Noch mehr erstaunte mich, dass sie völlig aufgelöst war und sogar vor Sorge weinte. Eigentlich wusste noch niemand von dem Unfall und doch war sie schon da. Die Tafel meiner Lieblingsschokolade (Vollmilch! Mit Cashewnusshälften!), die sie mir mitgebracht hatte, haben wir dann gemeinsam aufgegessen. Und wie wichtig wir uns waren, musste keiner von uns mehr ansprechen, das war jetzt endgültig klar.  
  • Der One-Night-Stand, der für mehr als nur eine Nacht bleiben sollte …

    Der One-Night-Stand, der für mehr als nur eine Nacht bleiben sollte …

    Unser 1. Tinder-Date begann an einem Freitagabend als das, was man wohl einen klassischen One-Night-Stand nennen würde. Einfach. Schnell. Gut. Nur, dass am nächsten Morgen beim Aufwachen alles anders war. Er saß auf der Bettkante, streichelte eine Haarsträhne aus meinem Gesicht. Es war eine ganz normale Frage: “Willst du deinen Kaffee schwarz oder lieber mit Milch?” Ich weiß bis heute nicht, warum, aber in diesem Augenblick hat es mich erwischt. 
  • Schön frech

    Schön frech

    Als meine Kumpels uns beide sahen, zeigte sich das blanke Entsetzen in ihren Gesichtern. Und ich wusste genau, was sie sich dachten: Der bringt doch jetzt nicht wirklich seine neue Tinder-Flamme mit auf das Fußballspiel?! Noch verblüffter aber waren meine Freunde, als Nina sich nach einem kurzen Smalltalk verabschiedete und wieder ging. Sie hat mich einfach nur bis zum Stadion begleitet und mir geholfen, meine Freunde etwas zu ärgern (das war bei uns so ein Jungsding – auf Fußballspiele geht man ohne Frauen). Wir waren ein super Team, das fand ich toll. Und ich dachte dann sogar, dass sie die Eine ist. War sie auch – zumindest für vier Jahre.
  • Sei mit einem Mann zusammen, der nicht deinen Mascara verschmiert – sondern deinen Lippenstift!

    Sei mit einem Mann zusammen, der nicht deinen Mascara verschmiert – sondern deinen Lippenstift!

    Wir kannten uns noch nicht lange. Dreimal hatten wir uns schon gesehen; bisher war noch nix gelaufen, kein Kuss, kein Körperkontakt, nur stundenlanges Chatten, Reden, Lachen, Spazieren. Murat gehörte eindeutig zu der seltenen Kategorie, mit der ich mir mehr vorstellen könnte. Valentinstag. Ganz gentlemanlike lud er mich diesmal zu einem Candle Light Dinner zu sich nach Hause ein. Es sollte Spaghetti Carbonara geben (angeblich das einzige Gericht, das er richtig gut könne), begleitet von reichlich gutem Rotwein aus Frankreich. Ich brachte Mousse au Chocolat als Dessert mit.  Und fühlte mich richtig sexy. Als Outfit hatte ich das klassische kleine Schwarze gewählt, die Farbe meines Lippenstiftes war in einem wunderschönen matten Karminrot. Er öffnete mir mit einem Strahlen die Tür, sagte hallo, ich sagte hallo, er zog mich zu sich, was soll ich sagen, der erste Kuss hätte nicht schöner sein können. Wir standen eine gefühlte Ewigkeit in seinem Türrahmen; irgendwann löste ich mich von ihm, wir öffneten beide die Augen, schauten uns an und: fingen laut an, zu lachen. Unsere Gesichter waren beide komplett rot von meinem Lippenstift verschmiert. 6 Monate sind seitdem vergangen und Murat macht mich jeden Tag glücklicher – klingt mega pathetisch, ist aber einfach nur wahr! Wie heißt dieser Spruch doch so schön: Suche dir einen Mann, der deinen Lippenstift ruiniert und nicht deinen Mascara.
  • Für die Freunde ist die Sache längst klar.

    Für die Freunde ist die Sache längst klar.

    Es war das fünfte oder sechste Date mit meinem Tinder-Match Jenny, so genau weiß ich das gar nicht mehr. Wir gingen an der Elbe entlang spazieren und redeten über Sehnsuchtsziele, die auf unserer jeweiligen Reise-Bucketlist standen. Ich: Buenos Aires, Sardinien, Georgien. Sie: Lissabon, Maui, Formentera. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir beide noch nicht, wohin genau das mit uns gehen sollte. „Ein angenehmer Zeitvertreib, ein schönes Techtelmechtel – sowas eben“, sagte ich mal zu meinem WG-Mitbewohner. Und hatte keine Ahnung. Irgendwann begann es, wie aus Eimern zu regnen; wir stellten uns zum Schutz unter eine Bushaltestelle. Ganz beiläufig erzählte mir Jenny: „Meine beste Freundin hat gestern übrigens behauptet, sie glaube, das sei was Ernstes zwischen uns.“ Ich fing an, zu grinsen. „Der Johannes aus meiner WG hat was Ähnliches gesagt. Seitdem ich dich kenne, sei ich angeblich ganz anders. Meint er.“ Wir lachten, guckten uns in die Augen, ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und küsste sie. 4 Jahre und eine Tochter später erinnern wir uns immer wieder gern an diesen Augenblick zurück.
  • Be sure to wear some flowers in your hair

    Be sure to wear some flowers in your hair

    Ein paar Tage vor Weihnachten. Mein Tinder-Match Tom stand vor meiner Tür und hielt Schilder aus Pappe in der Hand – so wie in dieser einen Kult-Szene mit Keira Knightley aus meinem Lieblingsfilm „Tatsächlich … Liebe!“.  Auf den Schildern stand: If you’re going to San Francisco Be sure to wear some flowers in your hair   Danach legte er mir eine Blumenkette ins Haar, drückte mir zwei Flugtickets in die Hand und einen Kuss auf den Mund. In diesem Moment wusste ich: Ich liebe diesen Mann.

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Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Tinder erstellt.