Internationaler Frauentag

3 Dinge, die starke Frauen ausmachen

Noch immer müssen sich Frauen gegen die Ungerechtigkeiten wehren, die ihnen im täglichen Leben begegnen. Zwar hat sich in den letzten Jahrzehnten in puncto gelebte Gleichberechtigung viel getan, doch gibt es auch heute noch Länder, in denen die Rechte der Frauen stark eingeschränkt sind. Umso wichtiger ist es, dass es starke Frauen gibt, die auf die Straße gehen. Doch was macht eine starke Frau aus? Steckt nicht vielleicht in uns allen eine Power-Frau? Dazu hier drei wichtige Aspekte, an denen du sehen kannst, dass du selbst schon längst eine bist!

#1 Offen über alles reden

Egal ob mit der besten Freundin, Schwester oder Mutter – die meisten Frauen reden gerne miteinander. Dabei geht es nicht nur um den neusten Klatsch und Tratsch – wie man uns Frauen so gerne nachsagen möchte – sondern um Feedback, Informationsaustausch und manchmal auch um Bestätigung. Diese Kommunikation ist wichtig, um sich selbst zu reflektieren, Frust los zu werden und Unsicherheiten abzubauen. Viele „Frauen-Probleme“ werden in der heutigen Gesellschaft noch immer als banal abgetan, was dazu führt, dass sie unter dem Teppich gekehrt werden. Wie soll aber eine junge Frau, die monatlich zerreißende Schmerzen bei ihrer Periode hat, wissen, dass das nicht normal ist? Deshalb ist es wichtig offen miteinander zu reden. Denn nur wer redet, dem kann auch geholfen werden. Aber auch wer zuhört, kann eine ganze Menge lernen.

Frauen reden gerne und das ist gut so! Sie haben ja auch viel zu sagen, wie beispielsweise die beiden Power-Frauen Anna Wilken und Margarete Stokowski, welche die folgenden spannenden und aufschlussreichen Hörbücher verfasst haben:

Margarete Stokowski “Untenrum frei”

Sind wir wirklich frei und gleichberechtigt? Warum fällt es uns so schwer offen über Sex zu reden? Diesen und mehr Fragen geht Margarete Stokowski in ihrem Buch auf den Grund. Dabei werden kleine Peinlichkeiten und große Machtfragen in einen spannenden Zusammenhang gebracht. Die Autorin zeigt uns wie sie uns einschränken und dass wir sie loswerden können.  

Margarete Stokowski bringt einen in ihrem Hörbuch definitiv zum Nachdenken, was unsere Gesellschaft, aber auch das eigene Leben betrifft. Dabei bindet sie die verschiedenen Thematiken in interessante und teilweise humorvoll geschriebene Geschichten ein, in denen sich die ein oder andere Frau sicher wiederfinden wird.

Anne Wilken “In der Regel bin ich stark”

“Stell Dich nicht so an!” Ein Satz, den schon viele Frauen gehört haben, so auch Anna Wilken. Und wie viele Frauen leidet auch sie an Endometriose. Mit ihrem Buch möchte die Autorin Leserinnen ermuntern, ihre Symptome ernst zu nehmen und sich frühzeitig Unterstützung zu holen. Denn bei bis zu 70 Prozent der Frauen, die wegen Unfruchtbarkeit behandelt werden, wird Endometriose festgestellt.

Die Autorin berichtet aus erster Hand, sie weiß wovon sie schreibt und gibt einen sehr guten Überblick über Therapiemöglichkeiten. Ihre Erzählung darüber, wie sie die Schmerzen in den Griff bekommt, bietet einen guten Wegweiser für betroffene Frauen, aber auch für diejenigen, die noch keine Diagnose haben, sich aber in dem Geschilderten wiedererkennen.

#2 Von anderen Frauen lernen

Der Mensch sucht nach Vorbildern, an denen er sich orientieren kann. Für den einen ist es die resolute Mutter, für den anderen der Filmstar aus Hollywood. Sie bieten uns Halt in unsicheren Zeiten und motivieren uns. Sie dienen uns als positives Beispiel dafür, dass Ziele erreichbar sind – auch wenn sie unerreichbar scheinen. Vorbilder können uns dazu motivieren, an unseren eigenen Zielen und Träumen zu arbeiten, durchzuhalten und an sich zu glauben. So ist Kamala Harris als Vizepräsidentin in den USA für viele junge Frauen ein willkommenes Vorbild, da sie es nicht nur in ein großes Amt geschafft hat, sondern weil sie es vor allem als Frau geschafft hat. Es ist egal, ob man auf einem Bauernhof auf dem Dorf oder im Café in der Großstadt sitzt – wir können alle etwas von solchen weiblichen Vorbildern lernen. Dabei ist es nicht wichtig, ob sie fiktional oder real sind: Eine starke Hermine Granger aus Harry Potter kann ein ebenso großes Vorbild für junge Mädchen sein, wie eine Michelle Obama.

Die Autorin Glennon Doyle in ihrem Roman „Ungezähmt“ und Kamala Harris in ihrer Biografie zeigen uns in ihren Hörbüchern, warum sie gute Vorbilder für echte Power-Frauen sind:

Glennon Doyle “Ungezähmt”

Eigentlich will Glennon Doyle nur gut sein: eine gute Tochter, eine gute Freundin, eine gute Ehefrau. Wie viele Mädchen lernt sie schon früh, sich anzupassen. Doch das macht sie nicht glücklich, sondern müde. Glennon – erfolgreiche Bestsellerautorin, verheiratet, Mutter von drei Kindern – droht, sich selbst zu verlieren. Bis sie sich eines Tages Hals über Kopf in eine Frau verliebt und endlich beschließt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Glennon Doyle erzählt ihre Geschichte und das auf eine frische und authentische Art und Weise. Sie weiß ihre Zuhörer zu fesseln und zu belustigen, auch dann, wenn es eigentlich gar nichts zum Lachen gibt. Das macht sie aber nur noch sympathischer und macht deutlich wie es leider so oft im Leben ist: Manchmal muss man lachen, denn sonst hört man nicht mehr auf zu weinen.

Kamala Harris “Die Biografie”

Sie ist die erste Vizepräsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika. Doch wer genau ist diese Frau, die es sich gemeinsam mit Präsident Joe Biden zur Aufgabe gemacht hat, ein gespaltenes Land wieder zu vereinen? Dan Morain gibt dir in seiner Biografie einen interessanten Einblick in die Persönlichkeit der amtierenden Vizepräsidentin mit dem gewinnenden Lächeln.

Aufgeben ist für Kamala Harris zu keiner Zeit eine Option. Sie hatte es als farbige Frau nicht leicht, aber die Hände in den Schoß legen, wollte und konnte sie nicht. Umso spannender ist es, sie nun als Vizepräsidentin in einem Land zu sehen, das so tief gespalten ist. Ihre Biografie lässt einen gespannt und hoffnungsvoll in die Zukunft der USA blicken.

#3 Sich akzeptieren wie man ist

Schreib dein eigenes Schönheitsdiktat! Es ist normal, wenn du dich in deiner Periode zu dick fühlst oder schlechte Laune hast. Oder dass du gerne verschiedenfarbige Socken trägst und fette Einhorn-Ohrringe. Du musst dich auch nicht dafür schämen, dich krankschreiben zu lassen, wenn du extreme Menstruationsbeschwerden hast. Sei du selbst und akzeptiere dein Frausein. Renne nicht jedem Schönheitsideal hinterher, wenn du nicht sicher bist, ob er dir gut tut. Höre öfter auf deine innere Stimme und tue etwas für dich und nicht für andere. Sei einfach du selbst und lass dich nicht in gesellschaftliche Normen drängen.

Die zwei Power-Frauen Franka Frei und Melodie Michelberger zeigen auf beeindruckende Art, was es in der heutigen Zeit heißt Frau zu sein und sich selbst zu akzeptieren:

Melodie Michelberger “Body Politics

Wem nützt es, wenn wir Frauen uns nicht hübsch genug fühlen? Diese Frage stellt sich die Autorin Melodie Michelberger in ihrem Hörbuch. Sie hinterfragt Schönheitsideale und die Art und Weise wie wir mit unserem Körper umgehen – ihn oft wie einen Feind behandeln statt als Freund und Verbündeten. Es geht in ihrem Buch um Akzeptanz und Dankbarkeit und darum, dass Feminismus uns hilft, gegen das traditionelle Schönheitsideal zu rebellieren – denn es ist Zeit für ein diverses Bild von Schönheit.

Man begleitet die Autorin in ihrem Hörbuch auf dem Weg zur Selbsterkenntnis und Akzeptanz des eigenen Körpers. Beim Zuhören wird einem schmerzlich bewusst, dass man sich selbst in den Erzählungen von Melodie Michelberger wiederfindet. Es lässt einen darüber nachdenken, warum man seinem eigenen Körper so viel Feindschaft entgegenbringt, obwohl er einem doch nichts Böses will. Dabei setzt sie gekonnt Bezüge zwischen Politik und Körperliebe – Body Politics eben.

Franka Frei “Periode ist politisch

Was haben eine deutsche Hausfrau, die dänische Kronprinzessin und eine indonesische Fabrikarbeiterin gemeinsam? Sie menstruieren. Die sagenumwobene Menstruation macht weder Halt vor Herkunft noch vor Religion oder Klasse. Dennoch gilt sie auch heute noch teilweise als Tabu, was weitreichende Konsequenzen für die Umwelt, Wirtschaft und Geschlechtergleichstellung hat. Franka Frei zeigt, wie das Menstruationstabu großen Schaden anrichtet, und dass es höchste Zeit ist, etwas dagegen zu tun.

Warum ist uns eine der natürlichsten und faszinierendsten Körperfunktionen peinlich? Eine Frage, die man sich nach dem Hören dieses Buches immer wieder stellt. Denn die Periode ist etwas ganz Normales, nichts Unreines und Unheilbringendes. Dabei nimmt Franka Frei sich auch andere Aspekte vor, die den weiblichen Körper betreffen, wie Lust und Sexualität. Ihr Stil ist dabei humorvoll und umgangssprachlich. Es macht Spaß ihr zuzuhören. Gleichzeitig macht es nachdenklich und lässt einen länger über das eigene Tabuempfinden sinnieren.

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