Manchmal ist es der Zeitpunkt, der darüber entscheidet, ob man glücklich zueinander findet oder nicht. In dieser Story finden sich zwei ehemalige Kommilitonen über Tinder wieder. Damals waren beide vergeben, jetzt seit Kurzem Single. Wird es diesmal klappen?

Tag 1: Das Match, dem man schon einmal begegnet ist

Ich halte mich bei Tinder streng an die folgende Faustregel: Bei einer Frau mit Katze geht der Daumen nach links (Allergie), bei Hunde-Pics automatisch nach rechts (Hunde!!!).

Als ich das Frauchen neben ihrer Labrador-Mischung sehe, denk ich sofort: „Die kenne ich doch!“

Killer-Lächeln, lange blonde Locken, Sommersprossen. Richtig, das ist Louise. Von damals. Wir hatten im 1. Semester zusammen ein Seminar besucht.

Was für ein Zufall: In Berlin leben knapp 1,8 Millionen Frauen und jetzt treffe ich einer der schönsten von ihnen ausgerechnet auf einer Dating-App wieder.

Puh, bin gerade zwar nicht auf ‘ne Beziehung aus, aber Louise besitzt schon „The One“-Potenzial …

Tag 2: Erstkontakt

Tag 6: Ice, Ice, Baby … 

Eigentlich habe ich mir geschworen, nie wieder auf den Campus zurückzukehren … aber für eine super hübsche Frau wie Louise mache ich gern ´ne Ausnahme.

Es ist die perfekte Gelegenheit, über die guten alten Studi-Zeiten zu quatschen und obwohl wir damals nicht wirklich etwas miteinander zu tun hatten, erstaunt es mich, dass wir ganz ähnliche Einschätzungen zu ehemaligen Profs, seltsamen Kommilitonen und der unterirdischen Qualität der Mensa teilen. 

Beim anschließenden Eis-Essen hab´ ich das Gefühl, dass wir uns bereits näher kommen. Die zweideutigen Wortspiele von Louise weiß ich geschickt zu kontern und meine Fähigkeiten, zwei Kugeln in 30 Sekunden einzuatmen, scheint sie irgendwie zu beeindrucken. Louise lässt mich sogar von ihrem Pistazieneis probieren – das wert ich mal als gutes Zeichen. Was soll ich sagen? Das Date läuft definitiv in die richtige Richtung …

Tag 11: Let’s talk about random stuff all night …

Es ist fünf Uhr morgens, wir haben bis eben auf ihrer Dachterrasse gelegen und hatten das, was man wohl Life-Changing-Sex nennt.

Total ungewöhnlich: Danach redeten wir noch stundenlang. Ich konnte sie mit meinem Halbwissen über reale und ausgedachte Sternbilder beeindrucken (glaube nicht, dass neben dem großen Wagen wirklich die sogenannte „Waschbär-Konstellation“ liegt, aber egal).

Menschen, die nach dem ersten Tinder-Date sofort das Weite suchen, wissen echt nicht, was sie verpassen.

Tag 23: Darf ich bitten?

Wow, ich glaube, ich hatte selten soviel Spaß wie mit Louise. Ich habe sie und Alf (Extra-Punkte für den Hundenamen) in den letzten Wochen viermal getroffen und wir verstehen uns ins jeder Hinsicht blendend: Wir können beide überhaupt nicht Minigolf spielen, lachen bei den gleichen unpassenden Filmszenen und sind uns darin einig, dass in der Merci-Schachtel gefühlt viel zu wenige Marzipan-Riegel drin sind.

Eigentlich wollte ich meine neu gewonnene Freiheit ausnutzen und mich mit weiteren Matches verabreden, doch das habe ich erstmal komplett aufgegeben. Ich meine: Warum sollte ich mich mit anderen Frauen treffen, wenn ich mit Louise, wie diesen Mittwochabend geschehen, spontan die Sommerfeier eines IT-Startups in Mitte crashen und den Entwickler-Nerds den ganzen Vodka Mate wegtrinken kann? Und heute hat sie es sogar geschafft, mich mit meinen beiden linken Füßen zu einen Tanzkurs zu schleppen. Auch wenn es übertrieben abgedroschen klingt: Ich glaube, ich habe mein Soul Match gefunden.

Tag 24: Die verhängnisvolle Frage

Tag 26: Friends with Benefits – ja oder nein?

Damn it, ich Idiot hätte mir auch denken können, dass die Frage nach einem Meet the Parents-Date zu früh kam. Oder? Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass wir auf dem besten Weg waren, mehr als nur Friends with Benefits zu werden.


Tag 29: Funkstille

Ganze fünf (!!!) Tage nach dem verhängnisvollen letzten Chat herrscht weiterhin Funkstille und ich muss zugeben, bei jedem Benachrichtigungston greife ich blitzschnell zum Smartphone – in der Hoffnung, dass sie sich wieder meldet. Moment, ich habe gerade eine Nachricht bekommen … ach nee, blöd, nur mein Bruder …

Tag 32: Haben Mamas immer recht?

Versuche, so oft es geht, mich abzulenken. Nicht permanent auf mein Handy zu schauen. Aber es ist und bleibt: So. Verdammt. Schwierig. 

Tag 33: Die Nachricht aller Nachrichten …

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Manchmal ist es der Zeitpunkt, der darüber entscheidet, ob man glücklich zueinander findet oder nicht. In dieser Story finden sich zwei ehemalige Kommilitonen über Tinder wieder. Damals waren beide vergeben, jetzt seit Kurzem Single. Wird es diesmal klappen?

Tag 1: Das Match, dem man schon einmal begegnet ist

Ich halte mich bei Tinder streng an die folgende Faustregel: Bei einer Frau mit Katze geht der Daumen nach links (Allergie), bei Hunde-Pics automatisch nach rechts (Hunde!!!).

Als ich das Frauchen neben ihrer Labrador-Mischung sehe, denk ich sofort: „Die kenne ich doch!“ Killer-Lächeln, lange blonde Locken, Sommersprossen. Richtig, das ist Louise. Von damals. Wir hatten im 1. Semester zusammen ein Seminar besucht.

Was für ein Zufall: In Berlin leben knapp 1,8 Millionen Frauen und jetzt treffe ich einer der schönsten von ihnen ausgerechnet auf einer Dating-App wieder. Puh, bin gerade zwar nicht auf ‘ne Beziehung aus, aber Louise besitzt schon „The One“-Potenzial …

Tag 2: Erstkontakt

Tag 6: Ice, Ice, Baby … 

Eigentlich habe ich mir geschworen, nie wieder auf den Campus zurückzukehren … aber für eine super hübsche Frau wie Louise mache ich gern ´ne Ausnahme.

Es ist die perfekte Gelegenheit, über die guten alten Studi-Zeiten zu quatschen und obwohl wir damals nicht wirklich etwas miteinander zu tun hatten, erstaunt es mich, dass wir ganz ähnliche Einschätzungen zu ehemaligen Profs, seltsamen Kommilitonen und der unterirdischen Qualität der Mensa teilen. 

Beim anschließenden Eis-Essen hab´ ich das Gefühl, dass wir uns bereits näher kommen. Die zweideutigen Wortspiele von Louise weiß ich geschickt zu kontern und meine Fähigkeiten, zwei Kugeln in 30 Sekunden einzuatmen, scheint sie irgendwie zu beeindrucken. Louise lässt mich sogar von ihrem Pistazieneis probieren – das wert ich mal als gutes Zeichen. Was soll ich sagen? Das Date läuft definitiv in die richtige Richtung …

Tag 11: Let’s talk about random stuff all night …

Es ist fünf Uhr morgens, wir haben bis eben auf ihrer Dachterrasse gelegen und hatten das, was man wohl Life-Changing-Sex nennt.

Total ungewöhnlich: Danach redeten wir noch stundenlang. Ich konnte sie mit meinem Halbwissen über reale und ausgedachte Sternbilder beeindrucken (glaube nicht, dass neben dem großen Wagen wirklich die sogenannte „Waschbär-Konstellation“ liegt, aber egal).

Menschen, die nach dem ersten Tinder-Date sofort das Weite suchen, wissen echt nicht, was sie verpassen.

Tag 23: Darf ich bitten?

Wow, ich glaube, ich hatte selten soviel Spaß wie mit Louise. Ich habe sie und Alf (Extra-Punkte für den Hundenamen) in den letzten Wochen viermal getroffen und wir verstehen uns ins jeder Hinsicht blendend: Wir können beide überhaupt nicht Minigolf spielen, lachen bei den gleichen unpassenden Filmszenen und sind uns darin einig, dass in der Merci-Schachtel gefühlt viel zu wenige Marzipan-Riegel drin sind.

Eigentlich wollte ich meine neu gewonnene Freiheit ausnutzen und mich mit weiteren Matches verabreden, doch das habe ich erstmal komplett aufgegeben. Ich meine: Warum sollte ich mich mit anderen Frauen treffen, wenn ich mit Louise, wie diesen Mittwochabend geschehen, spontan die Sommerfeier eines IT-Startups in Mitte crashen und den Entwickler-Nerds den ganzen Vodka Mate wegtrinken kann? Und heute hat sie es sogar geschafft, mich mit meinen beiden linken Füßen zu einen Tanzkurs zu schleppen. Auch wenn es übertrieben abgedroschen klingt: Ich glaube, ich habe mein Soul Match gefunden.

Tag 24: Die verhängnisvolle Frage

Tag 26: Friends with Benefits – ja oder nein?

Damn it, ich Idiot hätte mir auch denken können, dass die Frage nach einem Meet the Parents-Date zu früh kam. Oder? Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass wir auf dem besten Weg waren, mehr als nur Friends with Benefits zu werden.


Tag 29: Funkstille

Ganze fünf (!!!) Tage nach dem verhängnisvollen letzten Chat herrscht weiterhin Funkstille und ich muss zugeben, bei jedem Benachrichtigungston greife ich blitzschnell zum Smartphone – in der Hoffnung, dass sie sich wieder meldet. Moment, ich habe gerade eine Nachricht bekommen … ach nee, blöd, nur mein Bruder …

Tag 32: Haben Mamas immer recht?

Versuche, so oft es geht, mich abzulenken. Nicht permanent auf mein Handy zu schauen. Aber es ist und bleibt: So. Verdammt. Schwierig. 

Tag 33: Die Nachricht aller Nachrichten …

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Anmerkungen der Redaktion: Die Handlung dieser Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, wurde aus dramaturgischen Gründen aber teilweise angepasst. Die Namen der Protagonisten sowie die Bilder wurden der Redaktion geändert bzw. erstellt.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Tinder erstellt.

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