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Die sieben größten Tampon-Mythen

Einmal monatlich haben wir sie: die Periode. Und mit dabei, in der Handtasche, im Handschuhfach, in der Schublade an unserem Schreibtisch, sind unsere Monatshygieneprodukte – zum Beispiel der Tampon. Für immerhin 37 % aller Frauen wird er jeden Monat für ein paar Tage zum treusten Begleiter. Überraschend ist, dass viele Frauen trotzdem schlecht informiert sind, wenn es um ihre Monatshygiene geht. Deshalb möchten wir mit den sieben gängigsten Tampon-Mythen aufräumen.  

Mythos #1: Tampons müssen so oft wie möglich gewechselt werden.

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Grundsätzlich gilt, dass Tampons gewechselt werden sollten, sobald sie keine weitere Flüssigkeit mehr aufnehmen können. Ist der Tampon innerhalb des empfohlenen Tragezeitraums von vier bis acht Stunden nicht vollgesogen, sollte die Anwenderin auf eine kleinere Saugstärke zurückgreifen. Wie häufig ein Tampon gewechselt werden muss, hängt von der individuellen Stärke der Menstruation ab. Der Tampon kann auch über Nacht im Körper verbleiben. Dazu sollte man den Tampon aber vor dem Schlafengehen und gleich nach dem Aufstehen wechseln.

Mythos #2: Als Jungfrau darf man keine Tampons verwenden.

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Viele Mädchen glauben, dass sie keine Tampons verwenden können, solange sie noch Jungfrau sind. Das sogenannte „Jungfernhäutchen“, das die Scheidenöffnung von innen wie ein Saum umgibt, ist jedoch durch die hormonellen Veränderungen, die vor der ersten Periode auftreten, zu einer weichen, nachgiebigen Hautfalte geworden. Deshalb können auch Jungfrauen kleinere Tampongrößen normalerweise ohne Probleme verwenden.

Mythos #3: Herkömmliche Tampons bestehen aus Baumwolle.

Die absorbierenden Fasern von o.b. Tampons und den meisten anderen europäischen Tampons bestehen nicht aus Baumwolle, sondern aus Viskose. Viskose wird aus natürlicher Cellulose hergestellt, ein Rohstoff, der sich über Jahrzehnte bewährt hat und der den Reinheitsanforderungen des Europäischen Arzneibuches (EAB) für nichtsterile Verbandwatte entspricht. Bei den o.b. Tampons besteht die weichere, äußere Hülle für einen besseren Komfort je nach Variante aus einer Mischung aus Polyethylen, Polypropylen oder Polyester. Das Rückholbändchen besteht aus Polyester, bei den Tampons mit Applikator aus Polyester und Baumwolle.

Mythos #4: Mit Tampons gelangen Chemikalien in die Vagina.

Nicht, wenn während der Herstellung des Produkts mit höchster Sorgfalt gearbeitet wurde. Die Rohmaterialen zur Herstellung von o.b. Tampons werden sorgfältig ausgesucht, getestet und bewertet, um höchste Qualitäts- und Hygienestandards zu erfüllen. Die für o.b. Tampons verwendete Cellulose entspricht den im Europäischen Arzneibuch niedergelegten Reinheitskriterien. Bei der Herstellung von Cellulosefasern werden ausschließlich „Total-Chlor-Freie“ Bleichprozesse eingesetzt. Elementares Chlor, das zur Bildung von Dioxinspuren führen könnte, wird bei der Produktion von o.b. Rohmaterialien nicht verwendet.

Des Weiteren beinhalten o.b. Tampons weder Duftstoffe noch Parfüms. Das unabhängige Testmagazin ÖKO-TEST hat im November 2017 in einem Test von 15 Tampons und 6 Menstruationstassen die Produkte o.b. Original Normal und o.b. ProComfort Normal mit der Bestnote „sehr gut” bewertet.[1][2] Im Test konnte keiner der oft diskutierten kritischen Stoffe wie optische Aufheller, Formaldehyd, halogenorganische Verbindungen (aus Bleichverfahren mit Chlor) oder Pestizide (z. B. Glyphosat) in den Tampons nachgewiesen werden. Außerdem bewertete das Testmagazin die Hinweise auf den Produktverpackungen und die Informationen zur korrekten Anwendung als positiv. Erst kürzlich wurden die o.b. Tampons außerdem nach dem STANDARD 100 by OEKO-TEX® zertifiziert. Sie erfüllen dessen höchste Sicherheitsanforderungen nach Klasse 1, wie sie auch für Textilprodukte, die in Kontakt mit (Baby-)Haut kommen, gelten.

Mythos #5: Wenn ich Tampons benutze kann ich keinen Sport treiben oder schwimmen gehen.

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Die Erfinderin von o.b. Tampons, Dr. Judith Esser Mittag, war Wettkampfschwimmerin. Um auch während ihrer Tage ungehindert trainieren zu können, entwickelte sie gemeinsam mit dem Ingenieur Carl Hahn und dem Juristen Heinz Mittag o.b. Tampons. Du darfst auch mit Tampons Sport machen oder Schwimmen gehen!

Viele Frauen berichten, dass sie Bewegung während der Tage sogar als entspannend und krampflösend empfinden. Ein Tampon bietet einen Schutz bei sportlichen und anderen körperlichen Aktivitäten und ermöglicht der Trägerin, sich frei und natürlich zu bewegen. Die Vorteile von Tampons werden beim Schwimmen besonders deutlich: Der Tampon nimmt das Blut bereits in der Scheide auf. Die Trägerin muss sich also keine Sorgen über eventuelles „Auslaufen“ machen. Am besten sollte man vor dem Schwimmen einen frischen Tampon einführen und diesen direkt nach dem Schwimmen wechseln.

Mythos #6: Dem Körper sollte man während der Tage eine regelmäßige Tampon-Pause gönnen, damit die Vagina „atmen“ kann.


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Tampons kann man während der gesamten Periode verwenden. Früher glaubte man, dass man „das Blut herauslassen“ und „dem Körper eine Pause gönnen“ müsste. Aktuelle Forschungen haben jedoch ergeben, dass es kein Problem ist, Tampons während der gesamten Periode, also jeden Tag und jede Nacht, zu verwenden.
Es ist wichtig, den Tampon immer dann zu wechseln, wenn er sich komplett vollgesogen hat, spätestens aber nach acht Stunden. Die Verwenderin sollte immer den Tampon benutzen, der am ehesten der Stärke der Blutung entspricht und dabei die geringstmögliche Saugstärke hat.

Mythos #7: Tampons trocknen die Vagina aus und verursachen Pilzinfektionen.

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise dafür, dass Tampons die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen oder das Risiko für Scheideninfektionen oder Austrocknen erhöhen. Um einem Trockenheitsgefühl vorzubeugen, sollten Tamponverwenderinnen den Tampon erst wechseln, wenn er vollgesogen ist – spätestens aber nach acht Stunden. Es ist außerdem empfehlenswert, immer die kleinstmögliche Saugstärke zu verwenden, um einem etwaigen Trockenheitsgefühl vorzubeugen.

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Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit o.b. erstellt.