HAB VERTRAUEN

Nichts läuft wie geplant? Warum das kein Problem, sondern eine Chance ist

Was passiert, wenn unsere geheimen Pläne nicht aufgehen? Wenn die Idee, die wir für unser Leben hatten, sich irgendwie nicht einstellen will? Zum Beispiel, wenn der Mann, von dem wir jahrzehntelang dachten, dass er unsere große Liebe sei, sich als gar nicht so cool entpuppt? Dann ist der schöne Plan, die Vorstellung mit der man sich jahrelang in den Schlaf wog, dahin. Warum aber genau das eigentlich gar kein Problem, sondern eine Chance ist, erfährst du hier.

Johnny Depp wollte eigentlich nie Schauspieler werden. Sein Karriere-Ziel war Berufsmusiker. Nur kam er in dieser Branche über einen gewissen Erfolg nie hinaus. Nur durch Zufall und weil sich sein Traum von der Musik nicht einstellen wollte, kam er nach Hollywood und gehört heute zu den erfolgreichsten Persönlichkeiten der Branche. Dabei geht es nicht nur Johnny Depp so. Solche Geschichten schreibt auch das echte Leben. Ständig sogar. Nur erzählt werden sie viel zu selten.

Warum wir viel häufiger darüber sprechen sollten, dass alles anders kam, als geplant

Der neue Roman von Sophie Kinsella tut genau das. Mutig erzählt er die Geschichte von Fixie, die im chaotischen Tante-Emma-Laden ihrer Eltern arbeitet und die eigentlich, seit sie denken kann in Ryan, den Freund ihres großen Bruders verliebt ist. Eigentlich… Doch als Sebastians grüne Augen in Fixies Leben treten nimmt es plötzlich Wendungen, die sie gar nicht eingeplant hatte.

#1 Weil keine Geschichte davon lebt, sich an einen Plan zu halten

Die meisten Geschichten gehen erst richtig los, wenn der Plan der Protagonisten nicht aufgeht. In der Literaturwissenschaft spricht man auch gerne vom retardierenden Moment. Also dem Moment, in dem die Erzählung eine Wendung nimmt, mit der nicht zu rechnen war. Dieses Moment liegt in einem Roman meist auf den hinteren Seiten. So wie im echten Leben: bis wir merken, dass unsere Rechnung möglicherweise gar nicht aufgehen wird, sind ja meist auch schon ein paar Hundert Lebens-Seiten verstrichen.

Glaubst du an den „Einen“? Glaubst du an Schicksal? – Sophie Kinsella, Dich schickt der Himmel

#2 Weil wir nicht immer wissen, was am Besten für uns ist

Wie oft dachten wir schon, dass wir ganz genau wüssten, was für uns das Beste wäre. Der beste Job, der beste Partner, die beste Freundin. Und wie oft kam es anders und zwar genau richtig? Wir wissen selbst am allerwenigsten, was gut für uns ist. Wenn uns eine Freundin erzählt, dass der Mann, mit dem es nichts wurde aber „der Mann ihres Lebens“ war, stimmen wir ihr zwar innerlich selten zu, aber was uns selbst angeht, fehlt uns die Weitsicht einzusehen, dass wir selbst nicht immer wissen, was am besten für uns ist. Wir müssen endlich einsehen, dass wir nicht die Experten unseres eigenen Glückes sind. Wenn unser Plan nicht so aufgeht, wie gedacht, ist das meistens halb so wild. 

Wir müssen nicht mal auf alle Fragen eine Antwort haben oder genau wissen, wohin die Reise geht – Sophie Kinsella, Dich schickt der Himmel

#3 Weil das Leben oft wunderbare Überraschungen für uns bereit hält

Stur an seinen Plänen festzuhalten, kann nicht nur unbefriedigend sein, sondern auch dazu führen, dass du das große Glück, dass da draußen auf dich wartet, verpasst. Fasst wäre genau das auch Fixie passiert – so sehr hatte sie sich gewünscht, dass Ryan ihren Vorstellungen doch entsprechen möge. Doch dann kam zum Glück alles anders…

Du hast Lust auf mehr bekommen?

Hier geht es zur Leseprobe!

Autorin zu werden, war eigentlich gar nicht Sophie Kinsellas Plan

Sophie Kinsella arbeitete zunächst übrigens selbst als Wirtschaftsjournalistin. Heute gehört sie zu den erfolgreichsten Autorinnen ihrer Zeit. Ihre romantischen Komödien und Shopaholic-Romane werden von einem Millionenpublikum verschlungen und erobern regelmäßig die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in London.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Goldmann erstellt.