ANZEIGE

Unzählige Looks, eine Persönlichkeit – wir haben mit der Influencerin Dagi Bee gesprochen

Die Videos der Influencerin Dagi Bee werden monatlich über 20 Millionen Mal angesehen und auf Instagram hat die digitale Trendsetterin mittlerweile mehr Follower, als Berlin Einwohner hat: fünf Millionen. Seit 2016 hat die in Polen geborene und in Düsseldorf aufgewachsene Fashionista außerdem einen eigenen Online-Store und kooperiert mit renommierten Marken, wie got2b. Ihre Follower lieben sie aber nicht nur aufgrund ihres Erfolgs. Sondern auch, weil sie zwar ihren Look regelmäßig ändert, aber ihrer Persönlichkeit dabei stets treu bleibt. So setzt sie sich für Schwächere ein und engagiert sich gegen Mobbing. Wir wollten hinter ihre Social Media Kanäle gucken und haben den Menschen Dagi Bee dabei ganz privat kennen gelernt. 

Wie hat sich dein Leben im Laufe deiner Karriere – vom noch unbekannten Teenager zu einer der größten Influencerinnen Deutschlands – verändert?

Ich habe mit 18 Jahren angefangen auf Social Media präsent zu sein. Meine Community, meine Zuschauer, haben miterlebt, wie ich erwachsen geworden bin. Das ist auch ein sehr schöner Aspekt meiner Karriere. Aber so wie meine Community sieht, wie ich aufwachse, sehe ich auch wie meine Community aufwächst.

Manche waren schon mit 12 dabei und sind mittlerweile 18. YouTube und Social Media haben mich erwachsen werden lassen. Ich musste lernen, mit Zahlen umzugehen, bin in meine erste eigene Wohnung gezogen und habe geheiratet. Ich weiß nicht, ob alles so gekommen wäre, wenn ich kein YouTube gemacht hätte. Social Media ist einfach zu einem nicht wegzudenkenden Teil meines Lebens geworden.

Wie und warum hast du deine YouTube-Karriere gestartet? Gab es einen Auslöser?

Mein Exfreund war der Auslöser. Er hatte damals schon ein bisschen Erfahrung mit YouTube und ich habe ab und zu in ein paar Videos mitgemacht. Seine Community hat mich eigentlich dazu ermutigt, auch mit YouTube anzufangen. Ich hatte zunächst Angst, was die Leute aus meinem Freundeskreis sagen würden, da sie noch nicht wussten, was ein Internet-Star ist.

Aber ich hab’s trotzdem gemacht. Ich habe tatsächlich sehr viele Freunde verloren, aber ich habe auch sehr viele positive Nachrichten von meiner Community bekommen. Das hat mich ermutigt, weiterzumachen.

Wirst du auf der Straße oft erkannt?

Eigentlich immer, wenn ich über die Straße gehe. Bei einer so großen Follower-Anzahl und nach sechs, fast sieben Jahren, in denen ich jetzt YouTube mache, ist es schon extrem geworden. Am Anfang war es natürlich noch nicht so. Aber irgendwann fing es an, dass mich die Leute auf der Straße angesprochen und gefragt haben: „Hey, bist du nicht die Eine von YouTube?“

Wie wichtig sind äußerliche Veränderungen deiner Meinung nach?

Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie wichtig ihm Veränderungen sind. Ich persönlich liebe es, zu experimentieren, meine Haare oder mein Make-up zu verändern. Darum liebe ich es, zwischen Looks zu wechseln und heute goldenes und morgen pinkes Haar zu tragen! Nur meine Persönlichkeit, die bleibt immer gleich. Aber sich äußerlich zu verändern, in neue Rollen zu schlüpfen, mal anders auszusehen und zu schauen, was man aus sich machen kann, finde ich super.

Sind Haare für Frauen etwa besonders wichtig?

Natürlich tickt jede Frau anders, aber ich finde einfach: Haare perfektionieren den Look. Man kann ungeschminkt sein, aber trotzdem schöne Haare haben. Aber selbst aus einem Bad Hair Day lässt sich mit dem richtigen Styling einiges rausholen.

Du misst deinen Haaren also durchaus Bedeutung bei?

Haare spielen für mich eine sehr große Rolle. Mit 15 Jahren habe ich zum Beispiel einfach eine komplette Seite abrasiert. Einfach, weil ich Lust darauf hatte. Ich war kein Grufti oder Emo oder so. Ich war ein ganz normales Kind und hatte einfach Lust, meine Haare auf einer Seite abzurasieren. Viele haben mich dafür bewundert, aber ich habe auch viel Gegenwind aus meiner Klasse dafür bekommen. Bis heute bekomme ich immer unterschiedliche Reaktionen. Aber ich liebe es einfach, meine Haare zu verändern, wie meine Haarfarbe zu wechseln und stehe zu meinen Entscheidungen und meinem Geschmack. 

Du wirkst wie eine sehr souveräne Frau, die genau weiß was sie möchte. War das schon immer so?

In der Schule war ich nicht wirklich schüchtern, aber hatte immer Probleme, vor der Klasse oder einer großen Menschenmenge zu sprechen. Ich bin immer rot angelaufen. Social Media hat mir dabei geholfen, einfach das zu tun, worauf man Bock hat – ganz egal, was die Leute dazu sagen. Ich hab’s einfach durchgezogen. Natürlich habe ich auch junge Zuschauer und deshalb eine Vorbildfunktion. Ich habe auch gelernt, was ich in der Öffentlichkeit sagen kann und was nicht.

Du hast dich in den Medien bereits zum Thema Mobbing geäußert. Wurdest du früher auch gemobbt?

Ich nicht, aber viele aus meiner Klasse. Ich war auch immer diejenige, die zu den Leuten hingegangen ist und mit ihnen gesprochen hat, weil ich Mobbing einfach schrecklich finde – zu sehen, wie einige leiden müssen, weil sie von anderen fertig gemacht werden. Das kann ich gar nicht verstehen! Ich stehe immer hinter den vermeintlich Schwächeren.

Würdest du dich selbst als mutig beschreiben? Gibt es etwas wovor du Angst hast?

Ich bin schon sehr mutig. Es gibt nicht so viel, wovor ich Angst habe. Wobei… Spinnen sind nicht so
geil (lacht).

Falls du auch Lust auf Veränderung und einen neuen Look bekommen hast, empfehlen wir dir die got2b Produkte Flamingo Pink und Glamorous Gold von Schwarzkopf. Dank ihnen kannst du in kürzester Zeit einen neuen, aufregenden Look kreieren und kurzerhand zwischen einem glamourösen oder einem frechen Auftritt wechseln. 

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE
in Zusammenarbeit mit Henkel got2b erstellt.