Manchmal ist es der Zeitpunkt, der darüber entscheidet, ob man glücklich zueinander findet oder nicht. In dieser Story finden sich zwei ehemalige Kommilitonen über Tinder wieder. Damals waren beide vergeben, jetzt seit Kurzem Single. Wird es diesmal klappen?

Tag 1: Das Match, dem man schon einmal begegnet ist

Diese verwuschelten langen Haare … die linke hochgezogene Augenbraue … der herausfordernde Blick … Dennis kommt mir von irgendwoher bekannt vor.

Die letzte „I love Engtanz“-Party? Der Ibiza-Trip im September? In seinem Profiltext steht: „Auf der Suche nach Spaß … und Seelenverwandten ;-)”.

Hm, woher kenn ich den Dennis bloß? Ich klicke mich noch einmal durch seine sechs Tinder-Profilbilder.

So richtig gut erkennen kann ich sein Gesicht nicht, zu weit von der Kamera weg. Ein Bild zeigt ihn beim Rafting, ein Bild beim Klettern (starke Unterarme!), ein Bild mit Backpacking-Rucksack. Ein „Into the Wild“-Typ. Perfekt.

  • Ich halte mich bei Tinder streng an die folgende Faustregel: Bei einer Frau mit Katze geht der Daumen nach links (Allergie), bei Hunde-Pics automatisch nach rechts (Hunde!!!). Als ich das Frauchen neben ihrer Labrador-Mischung sehe, denk ich sofort: „Die kenne ich doch!“ Killer-Lächeln, lange blonde Locken, Sommersprossen. Richtig, das ist Louise. Von damals. Wir hatten im 1. Semester zusammen ein Seminar besucht.

    Was für ein Zufall: In Berlin leben knapp 1,8 Millionen Frauen und jetzt treffe ich einer der schönsten von ihnen ausgerechnet auf einer Dating-App wieder. Puh, bin gerade zwar nicht auf ‘ne Beziehung aus, aber Louise besitzt schon „The One“-Potenzial …

Tag 2: Erstkontakt

Tag 6: Ice, Ice, Baby … 

Aus nostalgischen Gründen verabreden wir uns fürs erste Date vor der Humboldt-Uni. Er sieht ein bisschen anders aus, als ich ihn in Erinnerung habe. Bin angenehm überrascht. Sein Gesicht wirkt markanter als damals, irgendwie männlicher.  

Wir gehen Eis essen. Ich: 1 Kugel Pistazie und 1 Kugel Himbeere. Er: 1 Kugel Vanille und 1 Kugel Schoko.

In Rekordzeit isst er sein Eis auf. Ich gucke ihn gespielt entgeistert an. “So schnell?” Er grinst. “Ich bin eben einer von der leidenschaftlichen Sorte.” 

Hm, klingt nicht schlecht. Angeblich kann man ja von der Art und Weise, wie ein Mann sein Eis isst, seine Kuss-Kompetenzen ablesen. Bin gespannt … 

  • Eigentlich habe ich mir geschworen, nie wieder auf den Campus zurückzukehren … aber für eine super hübsche Frau wie Louise mache ich gern ´ne Ausnahme.

    Es ist die perfekte Gelegenheit, über die guten alten Studi-Zeiten zu quatschen und obwohl wir damals nicht wirklich etwas miteinander zu tun hatten, erstaunt es mich, dass wir ganz ähnliche Einschätzungen zu ehemaligen Profs, seltsamen Kommilitonen und der unterirdischen Qualität der Mensa teilen. 

    Beim anschließenden Eis-Essen hab´ ich das Gefühl, dass wir uns bereits näher kommen. Die zweideutigen Wortspiele von Louise weiß ich geschickt zu kontern und meine Fähigkeiten, zwei Kugeln in 30 Sekunden einzuatmen, scheint sie irgendwie zu beeindrucken. Louise lässt mich sogar von ihrem Pistazieneis probieren – das wert ich mal als gutes Zeichen. Was soll ich sagen? Das Date läuft definitiv in die richtige Richtung …

Tag 11: Let’s talk about random stuff all night …

06:05 Uhr morgens. Ich liege neben ihm, eingekuschelt in seiner Armbeuge, und kann nicht einschlafen. Ich betrachte seine vollen Lippen, seine Hände (sein breiter Daumen ist besonders schön), streichle über sein Brusthaar.

Wir schliefen mal wild, mal zärtlich miteinander, genau die richtige Mischung. Anschließend redeten wir über den Himmel über uns.

Ich pflege ein Ritual mit meiner BFF Sarah zu führen: Nach jedem Date mit einem Mann, das entweder sie oder ich hatten, senden wir uns per WhatsApp die Adjektive zu, die das Date am besten beschreiben. Animalisch war schon dabei, verrückt, fröhlich-feucht, abenteuerlich-roadtrip-mäßig …

Ich überlege, welches ich ihr morgen schicken werde, um das 3. Date mit Dennis zu beschreiben. Ich glaube, ich wähle „magisch“.

  • Es ist fünf Uhr morgens, wir haben bis eben auf ihrer Dachterrasse gelegen und hatten das, was man wohl Life-Changing-Sex nennt.

    Total ungewöhnlich: Danach redeten wir noch stundenlang. Ich konnte sie mit meinem Halbwissen über reale und ausgedachte Sternbilder beeindrucken (glaube nicht, dass neben dem großen Wagen wirklich die sogenannte „Waschbär-Konstellation“ liegt, aber egal).

    Menschen, die nach dem ersten Tinder-Date sofort das Weite suchen, wissen echt nicht, was sie verpassen.

Tag 23: Darf ich bitten?

War den ganzen Abend mit Dennis unterwegs. Jetzt am Nachhause laufen und Überlegen, welche Richtung das gerade mit uns nimmt. Steuern wir etwa auf ´ne Beziehung zu?  Ich brauche einen Rat und versuche, meine Freundin Sarah telefonisch zu erreichen. Hm, sie geht nicht ran; dann mach ich ihr mal schnell ´ne Sprachnachricht. 

 

 

“Meine Sarah-Maus, ich mach dir mal schnell ´ne Sprachnachricht. Bin so müde und lauf grad nach Hause. Der Abend heute ging länger als erwartet. Stell dir vor: Ich konnte Dennis tatsächlich zum Bachata-Tanzen in diesem Kreuzberger Club überreden. Er ist ein mega schlechter Tänzer, hat den Hüftschwung beim besten Willen nicht auf die Reihe bekommen. Aber war auch sehr süß, wie er sich bemüht hat. Ich mag ihn wirklich so, so gern. Hab nur Angst, dass er sich langsam doch mehr erhofft. Manchmal guckt er mich auf so eine bestimmte Weise an … Ich will echt noch meine Single-Phase auskosten, kann doch nicht nach 5 Monaten schon wieder eine neue Beziehung anfangen – oder?”

  • Wow, ich glaube, ich hatte selten soviel Spaß wie mit Louise. Ich habe sie und Alf (Extra-Punkte für den Hundenamen) in den letzten Wochen viermal getroffen und wir verstehen uns ins jeder Hinsicht blendend: Wir können beide überhaupt nicht Minigolf spielen, lachen bei den gleichen unpassenden Filmszenen und sind uns darin einig, dass in der Merci-Schachtel gefühlt viel zu wenige Marzipan-Riegel drin sind.

    Eigentlich wollte ich meine neu gewonnene Freiheit ausnutzen und mich mit weiteren Matches verabreden, doch das habe ich erstmal komplett aufgegeben. Ich meine: Warum sollte ich mich mit anderen Frauen treffen, wenn ich mit Louise, wie diesen Mittwochabend geschehen, spontan die Sommerfeier eines IT-Startups in Mitte crashen und den Entwickler-Nerds den ganzen Vodka Mate wegtrinken kann? Und heute hat sie es sogar geschafft, mich mit meinen beiden linken Füßen zu einen Tanzkurs zu schleppen. Auch wenn es übertrieben abgedroschen klingt: Ich glaube, ich habe mein Soul Match gefunden.

Tag 24: Die verhängnisvolle Frage

Oh Gott, er will mich doch tatsächlich seiner Familie vorstellen. Geht! Gar! Nicht!
Viel zu früh, viel zu schnell, und wie oft er mir schreibt. Ich glaube, eine Atempause würde uns gut tun. Ich melde mich erst mal nicht mehr und in ein paar Tagen schaue ich dann, wie und ob das weitergehen kann …

Tag 26: Friends with Benefits – ja oder nein?

Bisher geht´s mir gut. Hab auf Arbeit viel zu tun und denke nur hin und wieder an ihn. 

  • Damn it, ich Idiot hätte mir auch denken können, dass die Frage nach einem Meet the Parents-Date zu früh kam. Oder? Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass wir auf dem besten Weg waren, mehr als nur Friends with Benefits zu werden.

Tag 29: Funkstille

War gestern allein beim Bachata.
Ach Mann, irgendwie fange ich ein bisschen an, ihn zu vermissen …

  • Ganze fünf (!!!) Tage nach dem verhängnisvollen letzten Chat herrscht weiterhin Funkstille und ich muss zugeben, bei jedem Benachrichtigungston greife ich blitzschnell zum Smartphone – in der Hoffnung, dass sie sich wieder meldet. Moment, ich habe gerade eine Nachricht bekommen … ach nee, blöd, nur mein Bruder …

Tag 32: Haben Mamas immer recht?

Gestern lange mit Mama telefoniert. Habe immer noch ihre Stimme im Ohr:

„Zerdenk das alles nicht so, mein Schatz. Vielleicht verbaust du dir etwas Wunderschönes. Horch mal tief in dich rein und sei ehrlich zu dir: Du scheust dich doch gerade nur vor einer neuen Beziehung, weil du Angst davor hast, wieder verletzt zu werden, so wie damals mit Olli.

Zur Liebe gehört es aber auch, Risiken einzugehen, etwas zu wagen, hinzufallen und immer wieder aufzustehen. Mein Rat: Mach ihm klar, dass du es langsam angehen, dich aber trotzdem weiterhin mit ihm treffen willst.“

Ich widersprach ihr vehement, sagte, die Enttäuschung mit Olli habe damit gar nix zu tun.

Jetzt beginne ich zu überlegen, ob sie nicht doch recht hat …

  • Versuche, so oft es geht, mich abzulenken. Nicht permanent auf mein Handy zu schauen. Aber es ist und bleibt: So. Verdammt. Schwierig. 

Tag 33: Die Nachricht aller Nachrichten …

Louise: Liebe mit „Tindernissen“
Louise: Liebe mit „Tindernissen“

Manchmal ist es der Zeitpunkt, der darüber entscheidet, ob man glücklich zueinander findet oder nicht. In dieser Story finden sich zwei ehemalige Kommilitonen über Tinder wieder. Damals waren beide vergeben, jetzt seit Kurzem Single. Wird es diesmal klappen?

Tag 1: Das Match, dem man schon einmal begegnet ist

Diese verwuschelten langen Haare … die linke hochgezogene Augenbraue … der herausfordernde Blick … Dennis kommt mir von irgendwoher bekannt vor. Die letzte „I love Engtanz“-Party? Der Ibiza-Trip im September? In seinem Profiltext steht: „Auf der Suche nach Spaß … und Seelenverwandten ;-)”.

Hm, woher kenn ich den Dennis bloß? Ich klicke mich noch einmal durch seine sechs Tinder-Profilbilder. So richtig gut erkennen kann ich sein Gesicht nicht, zu weit von der Kamera weg. Ein Bild zeigt ihn beim Rafting, ein Bild beim Klettern (starke Unterarme!), ein Bild mit Backpacking-Rucksack. Ein „Into the Wild“-Typ. Perfekt.

  • Ich halte mich bei Tinder streng an die folgende Faustregel: Bei einer Frau mit Katze geht der Daumen nach links (Allergie), bei Hunde-Pics automatisch nach rechts (Hunde!!!). Als ich das Frauchen neben ihrer Labrador-Mischung sehe, denk ich sofort: „Die kenne ich doch!“ Killer-Lächeln, lange blonde Locken, Sommersprossen. Richtig, das ist Louise. Von damals. Wir hatten im 1. Semester zusammen ein Seminar besucht.

    Was für ein Zufall: In Berlin leben knapp 1,8 Millionen Frauen und jetzt treffe ich einer der schönsten von ihnen ausgerechnet auf einer Dating-App wieder. Puh, bin gerade zwar nicht auf ‘ne Beziehung aus, aber Louise besitzt schon „The One“-Potenzial …

Tag 2: Erstkontakt

Tag 6: Ice, Ice, Baby … 

Aus nostalgischen Gründen verabreden wir uns fürs erste Date vor der Humboldt-Uni. Er sieht ein bisschen anders aus, als ich ihn in Erinnerung habe. Bin angenehm überrascht. Sein Gesicht wirkt markanter als damals, irgendwie männlicher.  

Wir gehen Eis essen. Ich: 1 Kugel Pistazie und 1 Kugel Himbeere. Er: 1 Kugel Vanille und 1 Kugel Schoko.

In Rekordzeit isst er sein Eis auf. Ich gucke ihn gespielt entgeistert an. “So schnell?” Er grinst. “Ich bin eben einer von der leidenschaftlichen Sorte.” 

Hm, klingt nicht schlecht. Angeblich kann man ja von der Art und Weise, wie ein Mann sein Eis isst, seine Kuss-Kompetenzen ablesen. Bin gespannt … 

  • Eigentlich habe ich mir geschworen, nie wieder auf den Campus zurückzukehren … aber für eine super hübsche Frau wie Louise mache ich gern ´ne Ausnahme.

    Es ist die perfekte Gelegenheit, über die guten alten Studi-Zeiten zu quatschen und obwohl wir damals nicht wirklich etwas miteinander zu tun hatten, erstaunt es mich, dass wir ganz ähnliche Einschätzungen zu ehemaligen Profs, seltsamen Kommilitonen und der unterirdischen Qualität der Mensa teilen. 

    Beim anschließenden Eis-Essen hab´ ich das Gefühl, dass wir uns bereits näher kommen. Die zweideutigen Wortspiele von Louise weiß ich geschickt zu kontern und meine Fähigkeiten, zwei Kugeln in 30 Sekunden einzuatmen, scheint sie irgendwie zu beeindrucken. Louise lässt mich sogar von ihrem Pistazieneis probieren – das wert ich mal als gutes Zeichen. Was soll ich sagen? Das Date läuft definitiv in die richtige Richtung …

Tag 11: Let’s talk about random stuff all night …

06:05 Uhr morgens. Ich liege neben ihm, eingekuschelt in seiner Armbeuge, und kann nicht einschlafen. Ich betrachte seine vollen Lippen, seine Hände (sein breiter Daumen ist besonders schön), streichle über sein Brusthaar.

Wir schliefen mal wild, mal zärtlich miteinander, genau die richtige Mischung. Anschließend redeten wir über den Himmel über uns.

Ich pflege ein Ritual mit meiner BFF Sarah zu führen: Nach jedem Date mit einem Mann, das entweder sie oder ich hatten, senden wir uns per WhatsApp die Adjektive zu, die das Date am besten beschreiben. Animalisch war schon dabei, verrückt, fröhlich-feucht, abenteuerlich-roadtrip-mäßig …

Ich überlege, welches ich ihr morgen schicken werde, um das 3. Date mit Dennis zu beschreiben. Ich glaube, ich wähle „magisch“.

  • Es ist fünf Uhr morgens, wir haben bis eben auf ihrer Dachterrasse gelegen und hatten das, was man wohl Life-Changing-Sex nennt.

    Total ungewöhnlich: Danach redeten wir noch stundenlang. Ich konnte sie mit meinem Halbwissen über reale und ausgedachte Sternbilder beeindrucken (glaube nicht, dass neben dem großen Wagen wirklich die sogenannte „Waschbär-Konstellation“ liegt, aber egal).

    Menschen, die nach dem ersten Tinder-Date sofort das Weite suchen, wissen echt nicht, was sie verpassen.

Tag 23: Darf ich bitten?

War den ganzen Abend mit Dennis unterwegs. Jetzt am Nachhause laufen und Überlegen, welche Richtung das gerade mit uns nimmt. Steuern wir etwa auf ´ne Beziehung zu?  Ich brauche einen Rat und versuche, meine Freundin Sarah telefonisch zu erreichen. Hm, sie geht nicht ran; dann mach ich ihr mal schnell ´ne Sprachnachricht.  

“Meine Sarah-Maus, ich mach dir mal schnell ´ne Sprachnachricht. Bin so müde und lauf grad nach Hause. Der Abend heute ging länger als erwartet. Stell dir vor: Ich konnte Dennis tatsächlich zum Bachata-Tanzen in diesem Kreuzberger Club überreden. Er ist ein mega schlechter Tänzer, hat den Hüftschwung beim besten Willen nicht auf die Reihe bekommen. Aber war auch sehr süß, wie er sich bemüht hat. Ich mag ihn wirklich so, so gern. Hab nur Angst, dass er sich langsam doch mehr erhofft. Manchmal guckt er mich auf so eine bestimmte Weise an … Ich will echt noch meine Single-Phase auskosten, kann doch nicht nach 5 Monaten schon wieder eine neue Beziehung anfangen – oder?”

  • Wow, ich glaube, ich hatte selten soviel Spaß wie mit Louise. Ich habe sie und Alf (Extra-Punkte für den Hundenamen) in den letzten Wochen viermal getroffen und wir verstehen uns ins jeder Hinsicht blendend: Wir können beide überhaupt nicht Minigolf spielen, lachen bei den gleichen unpassenden Filmszenen und sind uns darin einig, dass in der Merci-Schachtel gefühlt viel zu wenige Marzipan-Riegel drin sind.

    Eigentlich wollte ich meine neu gewonnene Freiheit ausnutzen und mich mit weiteren Matches verabreden, doch das habe ich erstmal komplett aufgegeben. Ich meine: Warum sollte ich mich mit anderen Frauen treffen, wenn ich mit Louise, wie diesen Mittwochabend geschehen, spontan die Sommerfeier eines IT-Startups in Mitte crashen und den Entwickler-Nerds den ganzen Vodka Mate wegtrinken kann? Und heute hat sie es sogar geschafft, mich mit meinen beiden linken Füßen zu einen Tanzkurs zu schleppen. Auch wenn es übertrieben abgedroschen klingt: Ich glaube, ich habe mein Soul Match gefunden.

Tag 24: Die verhängnisvolle Frage

Oh Gott, er will mich doch tatsächlich seiner Familie vorstellen. Geht! Gar! Nicht!
Viel zu früh, viel zu schnell, und wie oft er mir schreibt. Ich glaube, eine Atempause würde uns gut tun. Ich melde mich erst mal nicht mehr und in ein paar Tagen schaue ich dann, wie und ob das weitergehen kann …

Tag 26: Friends with Benefits – ja oder nein?

Bisher geht´s mir gut. Hab auf Arbeit viel zu tun und denke nur hin und wieder an ihn. 

  • Damn it, ich Idiot hätte mir auch denken können, dass die Frage nach einem Meet the Parents-Date zu früh kam. Oder? Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass wir auf dem besten Weg waren, mehr als nur Friends with Benefits zu werden.

Tag 29: Funkstille

War gestern allein beim Bachata.
Ach Mann, irgendwie fange ich ein bisschen an, ihn zu vermissen …

  • Ganze fünf (!!!) Tage nach dem verhängnisvollen letzten Chat herrscht weiterhin Funkstille und ich muss zugeben, bei jedem Benachrichtigungston greife ich blitzschnell zum Smartphone – in der Hoffnung, dass sie sich wieder meldet. Moment, ich habe gerade eine Nachricht bekommen … ach nee, blöd, nur mein Bruder …

Tag 32: Haben Mamas immer recht?

Gestern lange mit Mama telefoniert. Habe immer noch ihre Stimme im Ohr:

„Zerdenk das alles nicht so, mein Schatz. Vielleicht verbaust du dir etwas Wunderschönes. Horch mal tief in dich rein und sei ehrlich zu dir: Du scheust dich doch gerade nur vor einer neuen Beziehung, weil du Angst davor hast, wieder verletzt zu werden, so wie damals mit Olli.

Zur Liebe gehört es aber auch, Risiken einzugehen, etwas zu wagen, hinzufallen und immer wieder aufzustehen. Mein Rat: Mach ihm klar, dass du es langsam angehen, dich aber trotzdem weiterhin mit ihm treffen willst.“

Ich widersprach ihr vehement, sagte, die Enttäuschung mit Olli habe damit gar nix zu tun.

Jetzt beginne ich zu überlegen, ob sie nicht doch recht hat …

  • Versuche, so oft es geht, mich abzulenken. Nicht permanent auf mein Handy zu schauen. Aber es ist und bleibt: So. Verdammt. Schwierig. 

Tag 33: Die Nachricht aller Nachrichten …

Louise: Liebe mit „Tindernissen“

Anmerkungen der Redaktion: Die Handlung dieser Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, wurde aus dramaturgischen Gründen aber teilweise angepasst. Die Namen der Protagonisten sowie die Bilder wurden der Redaktion geändert bzw. erstellt.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Tinder erstellt.

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