In dieser Story erleben wir, dass man nicht unbedingt „The One and Only“ über Tinder finden muss – dafür aber viele andere bereichernde Begegnungen erleben kann …

Tag 1: Match-Ball

Chris Rock hat es in seinem letzten Netflix-Comedy Special auf den Punkt gebracht: Wenn Frauen einen neuen Typen haben, fragen ihre Freundinnen: „Was macht er so?“ Doch wenn Männer ihren Kumpels von einer neuen Freundin erzählen, lautet die erste Reaktion immer: „Wie sieht sie aus?“

Seien wir doch mal ehrlich, wenn ich bei Tinder nach rechts wische, dann gehe ich zunächst auch nur nach der Optik – mehr über die Persönlichkeit einer Frau kann ich immer noch im Chat herausfinden. Bei Theresa hat mich jedoch sowohl ihr Äußeres als auch der Profiltext überzeugt – strahlende grüne Augen, Hammerfigur und Fan von „Gin & Tonics und deepen Unterhaltungen am Kaminfeuer“? Swipe nach rechts, und … Match!

  • Puh, endlich Feierabend … erschöpft schließe ich die Wohnungstür auf. Super stressiger Tag liegt hinter mir. Chef nervt einfach nur. Ich gehe in die Küche, mache mir eine schnelle Penne al Arrabiata, werfe mich auf die Couch.

    Ein Griff zu meinem Smartphone, los geht´s mit meiner Tinder-Session.

    Viel zu leidender Blick. Schnell weg, nach links. Kippe im Mundwinkel und am rechten Oberarm ein Gorilla-Tattoo – oh Gott, bitte nicht, links. Gesicht im Schatten, kann nix erkennen. Links. Nasenring. Links. Hasenkostüm. Links.

    Lederjacke. Hui, schöne breite Schultern. Nächstes Bild. Einnehmendes Gewinnerlächeln. Ja, der gefällt mir! Hier hat er einen Business-Anzug an, scheint was drauf zu haben.

    Oder nur ein Angeber. Besitze seit einem Jahr die Tendenz, auf diese Spezies reinzufallen. 32 Jahre. Super Alter. Hat sich (hoffentlich) ausgetobt und will tatsächlich feste Beziehung. Ich wische voller Zuversicht nach rechts. Match.

    In seinem Profiltext steht: “Only here to find you 😉 A man, not a boy … no ONS. On the lookout for something serious! Just founded my own business.”

    Na dann … (aber warum eigentlich alles auf Englisch? Naja …)

Tag 2: Hey, na du … oder: Die Kontaktaufnahme

Ich will Theresa definitiv kennenlernen. Eigentlich würde ich sie direkt anschreiben, doch ich habe mal in einem Tinder-Guide gelesen, 24 Stunden zu warten, würde mir eine mysteriös-beschäftigte Aura verleihen. Ist wahrscheinlich Unsinn, aber mal gucken, ob die vermeintliche Verknappung meiner Aufmerksamkeit wirklich etwas bringt.

  • Er hat noch nix geschrieben. Hm. Na toll. Ich beschließe, mein Glück selbst in die Hand zu nehmen und mich an mein Profiltext-Motto zu halten: „Das Leben schwindet oder weitet sich aus im Verhältnis zum eigenen Mut“. So.
    Ich beginne, zu tippen …

Tag 5: Wer bitteschön fragt zuerst nach einem Date?

Ich bin eigentlich kein Fan von Mood-Zitaten, aber Theresas Profilspruch kann ich voll und ganz unterschreiben. Klar macht es Spaß, sich die Nächte beim Chatten mit Theresa um die Ohren zu hauen, aber irgendwann muss man auch Nägel mit Köpfen machen und sich im realen Leben treffen. Zu oft habe ich mit vergangenen Matches über Gott und die Welt geredet, nur um dann offline herauszufinden, dass wir uns nichts mehr zu erzählen hatten.

Deshalb habe ich in meine letzte Anekdote einen Cliffhanger eingebaut und werde ihr heute Abend das Ende der Story in einer G&T-Bar erzählen. Optimale Voraussetzungen also für ein erstes Date – wenn ich dann noch als Glücksbringer meine schwarze Lederjacke trage, kann nichts mehr schiefgehen …

  • Ich muss sehr lachen, als er mir von seiner Sucht nach Tomaten erzählt: Er könne jeden Tag Tomatensalat essen mit einem bestimmten Dressing-Rezept seiner Oma, das er „Zaubersaft“ nennt. Er schreibt sweet und witzig, ich mag seinen Humor. Und er stellt viele Nachfragen, scheint also wirklich interessiert zu sein. Aber so langsam könnte er mich mal nach einem Date fragen …

Matthias: Der Friend-Zone-Jackpot

Tag 6: Der Morgen danach

Verrückte Verwandte, katastrophale erste Dates, die zweite Staffel von „Westworld“ – mit Theresa konnte man echt über alles reden. Wenn die Bar nicht um vier Uhr dicht gemacht hätte, säßen wir vermutlich noch immer dort und diskutierten über alte Ace of Base-Songtexte (will die Sängerin wortwörtlich ein neues „Baby“ oder sucht sie nach einem neuen Mann?). Schade nur, dass der berühmte Funke einfach nicht überspringen wollte. Selbst wenn es dazu gekommen wäre, hätte ich sie nicht küssen wollen – roter Lippenstift triggert immer meine Angst vor Clowns.

Ich hatte außerdem das Gefühl, dass es zwischen ihr und dem Barkeeper, der uns in regelmäßigen Abständen mit Gin versorgte, wesentlich mehr knisterte. Die Umarmung, kurz bevor sie in die U-Bahn einstieg, fühlte sich dann auch eher wie unter Freunden an…

Ich glaube, wir würden uns beide eher in der Friend-Zone verorten. Ich weiß, für die meisten Männer ist das nur ein Trostpreis. Doch für mich fühlt es sich schon wie ein Jackpot an: Ich bin neu in der Stadt und habe bei meinem ersten Tinder-Date gleich eine mega coole Person kennengelernt, mit der ich mich in Zukunft bestimmt noch öfter treffen werde. Sofern sie dazu auch Lust hat. Was Theresa wohl von unserem gestrigen Abend denkt?

  • 14:01 Uhr. Mega verkatert.

    Ich war gestern natürlich mal wieder viel zu spät dran. Konnte mich nicht entscheiden, welche Lippenstiftfarbe ich zu unserem 1. Date tragen sollte. Rosé Gloss wieder abgewischt, zu mädchenhaft, rot aufgetragen, wollte gestern einen Hauch Femme Fatale-mäßig rüberkommen.

    Auf den ersten Blick gefiel mir Matthias’ Style nicht ganz, eine Spur zu alternativ, seine schwarze Lederjacke recht speckig und abgewetzt. Wo ist der Businessanzug geblieben? Schade. Eher nicht mein Typ.

    Aber Oh! Mein! Gott! Wie GROßARTIG ich mich mit ihm unterhalten konnte… „Die Frage nach dem Sinn des Lebens – ist sie sinnlos?“, hat er mir z.B. gestellt und schon waren wir mittendrin in einer angeregten Diskussion über Gott und die Welt (und unsere gemeinsame Vorliebe für das Hinauf- und Hinablaufen von Rolltreppen, statt darauf stehen zu bleiben, so wie es die meisten Leute tun, Matthias und ich finden: Lebenszeitverschwendung!).

    Ich glaube, Matthias wird ein richtig guter Kumpel. Ich hoffe, er denkt auch so … nicht, dass er doch mehr will? So toll unser Treffen auch ablief, wie ein prickelndes Date fühlte es sich irgendwie nicht an. Bin verwirrt … zumal der Barkeeper, der uns bediente, sooooooooooo hot war und mich ein bisschen abgelenkt hat.

    Was soll ich dazu sagen? Theresa sah in echt noch besser aus als auf ihren Profil-Pics. Die befürchtete awkward silence ist ausgeblieben. Stattdessen haben wir in der Bar genau da weitergemacht, wo wir im Chat aufgehört hatten.

Matthias: Der Friend-Zone-Jackpot
Matthias: Der Friend-Zone-Jackpot

In dieser Story erleben wir, dass man nicht unbedingt „The One and Only“ über Tinder finden muss – dafür aber viele andere bereichernde Begegnungen erleben kann …

Tag 1: Match-Ball

Chris Rock hat es in seinem letzten Netflix-Comedy Special auf den Punkt gebracht: Wenn Frauen einen neuen Typen haben, fragen ihre Freundinnen: „Was macht er so?“ Doch wenn Männer ihren Kumpels von einer neuen Freundin erzählen, lautet die erste Reaktion immer: „Wie sieht sie aus?“

Seien wir doch mal ehrlich, wenn ich bei Tinder nach rechts wische, dann gehe ich zunächst auch nur nach der Optik – mehr über die Persönlichkeit einer Frau kann ich immer noch im Chat herausfinden. Bei Theresa hat mich jedoch sowohl ihr Äußeres als auch der Profiltext überzeugt – strahlende grüne Augen, Hammerfigur und Fan von „Gin & Tonics und deepen Unterhaltungen am Kaminfeuer“? Swipe nach rechts, und … Match!

  • Puh, endlich Feierabend … erschöpft schließe ich die Wohnungstür auf. Super stressiger Tag liegt hinter mir. Chef nervt einfach nur. Ich gehe in die Küche, mache mir eine schnelle Penne al Arrabiata, werfe mich auf die Couch.

    Ein Griff zu meinem Smartphone, los geht´s mit meiner Tinder-Session.

    Viel zu leidender Blick. Schnell weg, nach links. Kippe im Mundwinkel und am rechten Oberarm ein Gorilla-Tattoo – oh Gott, bitte nicht, links. Gesicht im Schatten, kann nix erkennen. Links. Nasenring. Links. Hasenkostüm. Links.

    Lederjacke. Hui, schöne breite Schultern. Nächstes Bild. Einnehmendes Gewinnerlächeln. Ja, der gefällt mir! Hier hat er einen Business-Anzug an, scheint was drauf zu haben.

    Oder nur ein Angeber. Besitze seit einem Jahr die Tendenz, auf diese Spezies reinzufallen. 32 Jahre. Super Alter. Hat sich (hoffentlich) ausgetobt und will tatsächlich feste Beziehung. Ich wische voller Zuversicht nach rechts. Match.

    In seinem Profiltext steht: “Only here to find you 😉 A man, not a boy … no ONS. On the lookout for something serious! Just founded my own business.”

    Na dann … (aber warum eigentlich alles auf Englisch? Naja …)

Tag 2: Hey, na du … oder: Die Kontaktaufnahme

Ich will Theresa definitiv kennenlernen. Eigentlich würde ich sie direkt anschreiben, doch ich habe mal in einem Tinder-Guide gelesen, 24 Stunden zu warten, würde mir eine mysteriös-beschäftigte Aura verleihen. Ist wahrscheinlich Unsinn, aber mal gucken, ob die vermeintliche Verknappung meiner Aufmerksamkeit wirklich etwas bringt.

  • Er hat noch nix geschrieben. Hm. Na toll. Ich beschließe, mein Glück selbst in die Hand zu nehmen und mich an mein Profiltext-Motto zu halten: „Das Leben schwindet oder weitet sich aus im Verhältnis zum eigenen Mut“. So.
    Ich beginne, zu tippen …

Tag 5: Wer bitteschön fragt zuerst nach einem Date?

Ich bin eigentlich kein Fan von Mood-Zitaten, aber Theresas Profilspruch kann ich voll und ganz unterschreiben. Klar macht es Spaß, sich die Nächte beim Chatten mit Theresa um die Ohren zu hauen, aber irgendwann muss man auch Nägel mit Köpfen machen und sich im realen Leben treffen. Zu oft habe ich mit vergangenen Matches über Gott und die Welt geredet, nur um dann offline herauszufinden, dass wir uns nichts mehr zu erzählen hatten.

Deshalb habe ich in meine letzte Anekdote einen Cliffhanger eingebaut und werde ihr heute Abend das Ende der Story in einer G&T-Bar erzählen. Optimale Voraussetzungen also für ein erstes Date – wenn ich dann noch als Glücksbringer meine schwarze Lederjacke trage, kann nichts mehr schiefgehen …

  • Ich muss sehr lachen, als er mir von seiner Sucht nach Tomaten erzählt: Er könne jeden Tag Tomatensalat essen mit einem bestimmten Dressing-Rezept seiner Oma, das er „Zaubersaft“ nennt. Er schreibt sweet und witzig, ich mag seinen Humor. Und er stellt viele Nachfragen, scheint also wirklich interessiert zu sein. Aber so langsam könnte er mich mal nach einem Date fragen …

Matthias: Der Friend-Zone-Jackpot

Tag 6: Der Morgen danach

Verrückte Verwandte, katastrophale erste Dates, die zweite Staffel von „Westworld“ – mit Theresa konnte man echt über alles reden. Wenn die Bar nicht um vier Uhr dicht gemacht hätte, säßen wir vermutlich noch immer dort und diskutierten über alte Ace of Base-Songtexte (will die Sängerin wortwörtlich ein neues „Baby“ oder sucht sie nach einem neuen Mann?). Schade nur, dass der berühmte Funke einfach nicht überspringen wollte. Selbst wenn es dazu gekommen wäre, hätte ich sie nicht küssen wollen – roter Lippenstift triggert immer meine Angst vor Clowns.

Ich hatte außerdem das Gefühl, dass es zwischen ihr und dem Barkeeper, der uns in regelmäßigen Abständen mit Gin versorgte, wesentlich mehr knisterte. Die Umarmung, kurz bevor sie in die U-Bahn einstieg, fühlte sich dann auch eher wie unter Freunden an…

Ich glaube, wir würden uns beide eher in der Friend-Zone verorten. Ich weiß, für die meisten Männer ist das nur ein Trostpreis. Doch für mich fühlt es sich schon wie ein Jackpot an: Ich bin neu in der Stadt und habe bei meinem ersten Tinder-Date gleich eine mega coole Person kennengelernt, mit der ich mich in Zukunft bestimmt noch öfter treffen werde. Sofern sie dazu auch Lust hat. Was Theresa wohl von unserem gestrigen Abend denkt?

  • 14:01 Uhr. Mega verkatert.

    Ich war gestern natürlich mal wieder viel zu spät dran. Konnte mich nicht entscheiden, welche Lippenstiftfarbe ich zu unserem 1. Date tragen sollte. Rosé Gloss wieder abgewischt, zu mädchenhaft, rot aufgetragen, wollte gestern einen Hauch Femme Fatale-mäßig rüberkommen.

    Auf den ersten Blick gefiel mir Matthias’ Style nicht ganz, eine Spur zu alternativ, seine schwarze Lederjacke recht speckig und abgewetzt. Wo ist der Businessanzug geblieben? Schade. Eher nicht mein Typ.

    Aber Oh! Mein! Gott! Wie GROßARTIG ich mich mit ihm unterhalten konnte… „Die Frage nach dem Sinn des Lebens – ist sie sinnlos?“, hat er mir z.B. gestellt und schon waren wir mittendrin in einer angeregten Diskussion über Gott und die Welt (und unsere gemeinsame Vorliebe für das Hinauf- und Hinablaufen von Rolltreppen, statt darauf stehen zu bleiben, so wie es die meisten Leute tun, Matthias und ich finden: Lebenszeitverschwendung!).

    Ich glaube, Matthias wird ein richtig guter Kumpel. Ich hoffe, er denkt auch so … nicht, dass er doch mehr will? So toll unser Treffen auch ablief, wie ein prickelndes Date fühlte es sich irgendwie nicht an. Bin verwirrt … zumal der Barkeeper, der uns bediente, sooooooooooo hot war und mich ein bisschen abgelenkt hat.

    Was soll ich dazu sagen? Theresa sah in echt noch besser aus als auf ihren Profil-Pics. Die befürchtete awkward silence ist ausgeblieben. Stattdessen haben wir in der Bar genau da weitergemacht, wo wir im Chat aufgehört hatten.

Matthias: Der Friend-Zone-Jackpot

Anmerkungen der Redaktion: Die Handlung dieser Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten, wurde aus dramaturgischen Gründen aber teilweise angepasst. Die Namen der Protagonisten sowie die Bilder wurden der Redaktion geändert bzw. erstellt.

Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Tinder erstellt.

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