Gelungener Start in deine Stillzeit

Die 7 häufigsten Stillprobleme – gehören mit diesen Tipps der Vergangenheit an 

Anlegeprobleme, auslaufende Milch oder schmerzende Brustwarzen: In den ersten Wochen treten bei vielen Mamis Stillprobleme auf. Kommt dir bekannt vor? Dann ist rasche Hilfe wichtig! Im Überblick präsentieren wir dir hier für häufige Stillprobleme passende Verhaltensweisen und Produkte, die deine Stillzeit so angenehm wie möglich gestalten. 

#1: Du hast Probleme beim Anlegen

Die Technik des richtigen Anlegens fühlt sich gerade in der Anfangszeit so an, als hättest du zwei linke Hände und als könnte es dir nie gelingen, dein Baby zu stillen. Es dauert eine Weile, bis du genau die Stillposition gefunden hast, die für dich und deinen kleinen Schatz bequem ist. Da ist Geduld und das abwechselnde Einnehmen verschiedener Stillpositionen zum Üben gefragt. Hier findest du die acht beliebtesten Stillpositionen im Überblick.

Dein Baby sollte seinen Kopf auf keinen Fall drehen müssen, um deine Brust zu erreichen. Positioniere es also immer so, dass es während des kompletten Stillvorgangs deinem Körper zugewandt ist. Damit dein Baby seinen Mund weit öffnet und das Andocken erleichtert wird, kann es hilfreich sein, mit deiner Brustwarze die Lippen deines kleinen Schatzes zu streicheln. Öffnet dein Baby seinen Mund, ziehst du es ganz nah zu dir heran, sodass es neben der Brustwarze auch den Brustwarzenhof zu fassen bekommt.

Falls du noch Fragen rund um die Themen Schwangerschafts- und Stillzeit hast, kannst du dich auch gern jederzeit an den wertvollen Hebammenservice von Medela wenden. Schreib einfach unter beratung@medela.de eine E-Mail an Alexandra Buder. 

Was macht ihn für dich aus, den Zauber der Stillzeit?

Will dein Kind trotz richtigen Anlegens nicht trinken, kann dies auf mehrere Ursachen zurückzuführen sein, wie z. B. die Anatomie deines Babys. Oder hattest du einen Kaiserschnitt? Dann kann es eher sein, dass die Milchbildung nicht ganz so leicht erfolgt. 

In solchen Situationen ist eine elektrische Doppelmilchpumpe wie die auf jahrelanger Forschung basierende Symphony Gold wert. Damit kannst du super leicht deine Milch doppelseitig abpumpen. Sie ist daher die erste Wahl, wenn das Stillen (vorübergehend) nicht möglich ist. Nicht umsonst wird sie heute in mehr als 88 Prozent der deutschen Geburtskliniken erfolgreich eingesetzt.

Dank der innovativen ovalen PersonalFit PLUS Brusthauben sorgt sie für ein bequemes und effizientes Abpumpen. Der extraweite 105°-Öffnungswinkel übt nicht so starken Druck auf deine Milchkanäle unter der Hautoberfläche aus. Das unterstützt deinen Milchfluss. Dadurch ist es möglich, dass du während des Abpumpens nachweislich 11% mehr Milch abpumpen kannst als mit üblichen 90°-Brusthauben. Die ovale Brusthaube ist um 360° drehbar, damit du stets die für dich angenehmste Stillposition einnehmen kannst.

Bist du auf der Suche nach einer leichten und kompakten Milchpumpe für unterwegs, könnte die ganz neue elektrische Doppelmilchpumpe Freestyle Flex etwas für dich sein. Damit bist du als vielbeschäftigte Mami super flexibel. Die Freestyle Flex passt mit nicht mal 300 g Gewicht und ihrer kleinen Größe problemlos in deine Handtasche; dabei schafft eine Akkuladung bis zu acht mobile Abpumpsessions. Und um deine Abpumperfolge übersichtlich zu tracken, kannst du die Freestyle Flex ganz einfach mit der kostenlosen MyMedela App verbinden. Hier berichtet eine Mami von ihren Erfahrungen mit der neuen Milchpumpe.

#2: Deine Brüste sind zu prall 

Ein Phänomen, das ein paar Tage nach der Geburt einsetzt: Auf einmal fühlen sich deine Brüste dick, prall und unangenehm an. „Milcheinschuss“ sagt man dazu auch. Das kann deinem Baby Probleme beim Anlegen und Trinken bereiten.

Dann kann es helfen, vor dem Anlegen einen warmen Waschlappen auf deine Brust zu legen, was den Milchfluss in Gang bringt. Anschließend kannst du die ersten Tropfen Milch vorsichtig abpumpen oder mit der Hand ausstreichen, damit dein Baby die Brustwarze leichter erfassen kann.

#3: Die Muttermilch läuft aus

Befindest du dich in der Phase des Milcheinschusses, dann kann es oft vorkommen, dass du mehr Milch zur Verfügung hast, als dein Baby trinken kann. Häufig passiert es aber auch, dass eine Brust mitläuft, während du mit der anderen stillst. Zum Glück gibt es eine praktische Lösung, wie du das Problem in den Griff bekommen kannst.

Die Safe & Dry Ultra Thin Einweg-Stilleinlagen sind nicht einmal 2mm dünn und daher total unauffällig, während du sie trägst. Ihre ovale Form deckt die Partie unter deiner Brustwarze perfekt ab. Trotz ihrer Dünne sind sie in der Lage, deine ausgelaufene Milch komplett aufzunehmen. Sie besitzen nämlich einen mehrlagigen Polymer-Kern und einen seitlichen Auslaufschutz, die beide dafür sorgen, die Milch sicher einzuschließen. 

Laufen bei dir große Mengen Muttermilch aus, eignen sich die Safe & Dry Einweg-Stilleinlagen mit besonders hoher Saugfähigkeit.  Sie sorgen sowohl tagsüber als auch nachts für ein trockenes, angenehmes und sicheres Gefühl.

#4: Du leidest unter einem Milchstau

Viele Frauen kennen es: In den ersten zwölf Wochen der Stillzeit kann es zu einer unzureichenden Entleerung der Brust kommen. Dafür kann es mehrere Gründe geben, von körperlichem oder seelischem Stress bis hin zu einem ungenügendem Saugverhalten deines Babys, sodass nicht alle Milchgänge geleert werden.

Lege dein Baby am besten alle zwei bis drei Stunden an, damit die gestaute Milch schön abfließen kann. Um den Milchfluss zu fördern, kann Wärme vor dem Stillen helfen, etwa ein warmes Bad oder ein Kirschkernkissen. Wenn du nach dem Stillen das Gefühl hast, deine Brust ist noch nicht leer, aber dein Baby ist bereits müde oder satt, kannst du die überschüssige Milch durch Abpumpen abfließen lassen.

#5: Deine Brustwarzen schmerzen

Dass deine Brustwarzen zu Beginn der Stillzeit empfindlich reagieren, ist vollkommen normal. Doch wird der Schmerz irgendwann zu viel und deine Brustwarzen werden z. B. aufgrund einer ungünstigen Stillposition oder praller Brüste wund und rissig, ist eine schnell wirkende Behandlung wichtig.

Die Hydrogel Pads von Medela verschaffen dir sofortige Linderung, indem sie durch das Prinzip der feuchten Wundheilung den Heilungsprozess unterstützen und zusätzlich wertvolle Feuchtigkeit spenden. Ein weiteres Plus: Sie kühlen angenehm. Die Anwendung ist total unkompliziert: Du legst sie zwischen den Stillmahlzeiten einfach auf deine Brüste.

Zusätzlich kannst du deine Brustwarzen mit der Brustwarzencreme Purelan aus 100 % reinstem und natürlichem Lanolin pflegen und schützen. Sie stärkt die Schutzbarriere deiner Haut und hilft ihr dabei, ihren natürlichen Fett- und Feuchtigkeitsgehalt wiederherzustellen. Besonders praktisch: Sie ist für dein Baby sicher, d. h., du musst die Creme vor dem Stillen nicht extra entfernen.

Hier findest du weitere nützliche Hinweise, die du bei schmerzenden Brustwarzen beachten solltest. Außerdem kannst du dir in folgendem Video die Meinung einer Hebamme zu diesem spezifischen Stillproblem anschauen:

#6: Du produzierst zu wenig Milch

Wenn es bei dir im wahrsten Sinne des Wortes nicht laufen will, kann das sehr frustrierend sein. Um deiner Milchproduktion etwas auf die Sprünge zu helfen, kannst du zum Glück aktiv etwas tun. So solltest du dein Baby z. B. häufiger anlegen, und zwar tagsüber am besten alle zwei Stunden, nachts alle drei Stunden. Die Nachfrage bestimmt schließlich das Angebot! Deshalb solltest du auch beide Brüste anbieten. 

Ein weiterer Tipp, den du ausprobieren kannst, ist deine Stillposition zu wechseln. Dadurch wird deine Brust rund herum stimuliert, auch dort, wo das Drüsengewebe oft nicht regelmäßig entleert wird.

Außerdem kannst du abpumpen, denn die zusätzliche Nachfrage stimuliert. Forscher haben außerdem festgestellt, dass beidseitiges Abpumpen die Milchbildung fördern kann.

Das größte Glück ist manchmal so klein … 

#7: Du hast zu flache Brustwarzen oder Hohlwarzen

Es gibt Frauen, deren Brustwarzen nicht nach vorne stehen, sondern anders geformt sind, und zwar entweder flach (dann spricht man von flachen Brustwarzen) oder nach innen eingezogen (das sind dann Hohlwarzen). In beiden Fällen ist es für dein Baby schwerer, die Brustwarze richtig erfassen zu können. Das kann deine Geduld herausfordern. Daher stellen wir dir im Folgenden ein paar Stillhelfer vor, die deine Stillzeit mit deinem Baby erheblich erleichtern können.

Die aus weichem Silikon hergestellten Contact Brusthütchen von Medela helfen deinem Baby dabei, an deiner Brustwarze andocken zu können.Und keine Angst: Sie sind für deinen kleinen Liebling sicher und geschmacksneutral.

Auch Brustwarzenformer können eine wunderbare Stillhilfe sein. Der leichte Druck auf den Brustwarzenhof formt Hohl- oder Flachwarzen und bereitet sie so auf das Stillen vor. Am besten trägst du die Brustwarzenformer etwa eine halbe Stunde vor dem voraussichtlichen Stillen unter deinem Still-BH, sodass sich deine Brustwarzen aufrichten können.

In diesem Video berichten dir drei Mamis, welche Stillhelfer ihnen besonders gut geholfen haben.

Die Stillzeit ist für dich und dein Baby etwas ganz Besonderes und sollte so angenehm wie möglich sein. Dafür gibt es nützliche Helfer, die dich durch diese einzigartige Zeit begleiten und bei kleinen Herausforderungen unterstützen. Egal welche Stillthemen für dich wichtig sind – sei es Hilfe beim Anlegen, Abpumpen oder der Brustpflege – bei Medela erhältst du die passende Unterstützung. Wir wünschen dir eine wunderbare Stillerfahrung!

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Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Medela erstellt.