Smarte Mädels sparen – 7 geniale Tricks, wie du unnötige Ausgaben meidest und klug mit deinem Geld umgehst

Du kannst nichts zur Seite legen, weil am Ende des Monats schlicht kein Geld übrig bleibt? Kann das daran liegen, dass du falsche Prioritäten setzt oder einen nicht unerheblichen Teil deines Gehalts für Unsinn ausgibst? Mit ein paar einfachen und sofort umsetzbaren Tipps sparst du effizient Geld und wirst endlich genug Kapital haben, um deine Zukunft zu planen.

#1: Bezahl dich selbst

Zu sagen „ich bezahle mich selbst“ ist definitiv cooler, als sich als „Sparerin“ zu bezeichnen. Wenn du jeden Monat einen bestimmten Betrag von deinem Giro- auf dein Sparkonto überweist, dann fühlst du dich nicht nur wie ein Big Spender, sondern alle Ausgaben landen wieder bei dir selbst – ein super Gefühl von Girl Power. Versuche zum Beispiel jeden Monat knapp die Hälfte des übrig gebliebenen Gehalts in dein Sparkonto oder Investment-Portfolio zu transferieren und du wirst sehen: Die einzige Person, die dich langfristig reich macht, ist nicht dein Arbeitgeber, sondern du selbst.

#2: Die Stunden-Regel

Bei jeder Anschaffung solltest du dir überlegen, ob sie dir wirklich dein hart verdientes Geld und vor allem deine Zeit wert ist. Am besten funktioniert das, indem du deinen durchschnittlichen Stundenlohn errechnest. Das nächste Mal, bevor du dir eine neue High-End-Foundation zulegen willst, frag dich einfach, ob der Kauf wirklich das letzte sechsstündige Meeting mit dem nervigen Kollegen rechtfertigt. Wenn nicht, spar dir den Kauf.

#3: Bereite dir dein eigenes Lunch-Paket zu 

Es gibt wohl keine effektivere Maßnahme, den Geldbeutel zu schonen, als deinen eigenen Lunch mit ins Büro zu nehmen: Fünfmal die Woche einen Zehner für das gemeinsame Essen gehen mit den Kollegen zu verballern, brennt auf Dauer riesige Löcher in deine Tasche.

Wenn du außerdem bei der täglichen Fahrt zur Arbeit zukünftig auf deinen White Chocolate Mocha mit Sojamilch verzichten kannst, kommst du im Jahr gut und gerne auf rund 3.500 Euro vermeidbare Kosten. Jeder Blick auf deinen Kontostand wird dann zum Hochgenuss. Apropos …

#4: Verschlinge deinen Kontoauszug wie einen Bestseller-Roman 

Ein Kontoauszug ist im Prinzip ein kostenloser Finanzberater: Er listet dir schonungslos sämtliche Aus- und Einnahmen auf, die im letzten Monat angefallen sind. Er zeigt dir exakt, wie viel Geld du ausgeben darfst, ohne (weiter) ins Minus zu rutschen. Und er gibt dir eine neutrale Empfehlung, ob der spontane Trip nach Ibiza gerade eine gute Idee ist oder nicht. Voraussetzung, um an diese unschätzbaren Informationen zu kommen, ist jedoch die Kontoauszüge regelmäßig zu lesen. Du wirst überrascht sein, welche Erkenntnisse du aus der Lektüre ableiten kannst.

#5: Knete statt Kippen

Wir müssen nicht groß drumherum reden: Raucher sind Loser, denn sie verlieren Geld und Lebensjahre. Wenn du pro Tag zehn Zigaretten rauchst, verbrennst du bei einem momentanen Schachtelpreis von sieben Euro in der nächsten Dekade knapp 13.500 Euro! Diese Summe könntest du viel besser in die eigene Zukunft investieren. Zusätzlich verlierst du als Raucherin statistisch gesehen im Schnitt fünf Lebensjahre. Wenn dein Lebensziel also darin besteht, pleite in eine Lungenklinik eingeliefert zu werden, bist du so auf dem richtigen Weg. Wenn nicht, wirf die Glimmstängel weg und investiere lieber in die eigene Gesundheit und finanzielle Unabhängigkeit.

#6: Misstraue deinen Impulskäufen    

Bist du bereit für den genialsten Trick auf dieser Liste? Ok, hier kommt er: Kauf keine unnützen Sachen, die du dir nicht leisten kannst. Ja, was eigentlich auf der Hand liegen sollte, ist für viele Frauen (und Männer) noch immer das größte Hindernis auf dem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Das nächste Mal, bevor du impulsiv eine Popcorn-Maschine auf Amazon bestellst, schlaf vier Nächte drüber, gehe in dich und finde heraus, ob du ohne sie wirklich nicht leben kannst (und wer sie nach der ersten und vermutlich einzigen Benutzung reinigen soll). Oder: Lege dir in deinem Kalender eine Wunschliste an, in die du deine spontanen Impulse erst einmal notierst. Schau in regelmäßigen Abständen drauf und du wirst sehen: Manche Wünsche lösen sich von selbst in Luft auf.  

#7: Bleib zuhause

Mit Ausnahme von immer präsenten Versuchungen wie Liefer-Services und Online-Shoppingportalen sind deine eigenen vier Wände ein sicherer Ort, der dich vor unnötigen Ausgaben beschützt. Sobald du jedoch die Wohnung verlässt, warten Pop-up Stores, Poke Bowls und Pumpkin Lattes nur darauf, dir dein Geld aus der Tasche zu ziehen. Spätestens seit der flächendeckenden Einführung von Netflix gibt es gefühlt ohnehin keinen guten Grund mehr rauszugehen. Bevor du das nächste Mal also 17 Euro für einen belanglosen Blockbuster mit Überlänge und 3D hinblätterst, koch etwas und veranstalte zuhause deine eigene Movie-Night.

Du siehst: Es gibt neben dem klassischen Haushaltsbuch führen noch viele weitere Möglichkeiten, wie du dir deine Ausgaben im Alltag bewusst machen und eine ganze Menge Geld sparen kannst. Am Anfang mag es dir noch schwer fallen, dein Verhalten zu ändern. Mit der Zeit wirst du aber feststellen, wie viel Freude es machen kann, jeden Euro sinnvoll zu investieren. Erfahre hier mehr darüber, wie du deine finanzielle Unabhängigkeit sichern kannst.