Endlich das Gehalt, das du verdienst! 

Mit diesen 6 Tipps gehst du künftig erfolgreicher in Gehaltsverhandlungen

Wenn es um Gehaltsverhandlungen geht, ist viel taktisches Geschick gefragt. Schließlich möchtest du dich nicht unter Wert verkaufen und eine entsprechend gute Bezahlung für die eigene Arbeitsleistung erzielen. Doch insbesondere Frauen treten dabei immer noch zu bescheiden auf. Weder zu viel Zurückhaltung noch ein allzu forsches Auftreten sind zielführend. Im Folgenden haben wir sechs Tipps zusammengestellt, die dir helfen werden, im nächsten Bewerbungsgespräch nicht nur inhaltlich zu glänzen, sondern am Ende auch das Gehalt zu vereinbaren, das dir und deinem Können angemessen ist. Außerdem stellen wir dir geniale Planungstools vor, mit denen du dich zukünftig noch besser auf Gehaltsverhandlungen vorbereiten kannst.

Gehaltstipp Nr.1: Lerne, deine Forderungen in weniger wichtigen Situationen durchzusetzen 

Wenn es dir schwer fällt, dein Gehalt zu verhandeln, identifizierst du dich viel mehr mit deiner Unsicherheit als mit deinen starken Persönlichkeitsanteilen. Frage dich, woran das liegen könnte. Bist du vielleicht ein sehr harmoniesüchtiger Mensch, der generell Auseinandersetzungen scheut? Dann befindest du dich zugunsten einer Konfrontationsvermeidung viel zu sehr auf der Anpassungsseite. Das geht leider den meisten Frauen so aufgrund ihrer Sozialisation. Starte in deinem Alltag ein Experiment und beginne damit, dich auch in anderen, weniger wichtigen Bereichen zu behaupten. Dann wird es dir in entscheidenden Situationen wie Gehaltsverhandlungen leichter fallen, deine Forderungen durchzusetzen. 

Gehaltstipp Nr.2: Bereite dich mit einem interaktiven Gehaltsplaner auf das Gespräch vor

Eine gründliche Vorbereitung macht sich bei einer Gehaltsverhandlung im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt. Du solltest unbedingt mit starken Argumenten in die Verhandlung einsteigen und mit starken Argumenten enden, weil diese am meisten in Erinnerung bleiben. Die wichtigste Grundlage für all deine Argumentationen besteht darin, deinen Wert und jenen deiner Arbeitsleistung ganz genau zu kennen. Doch wie stellst du das am besten an?

Mit dem Gehaltsplaner der Online-Jobplattform StepStone kannst du deinen Status Quo ganz bequem überprüfen – und dir neue Zielmarken für dein Wunschgehalt setzen. Dank des Gehaltsplaners erfährst du, wie du im Vergleich abschneidest, ob du derzeit angemessen oder zu wenig verdienst, wie viel Gehalt andere Fachkräfte mit vergleichbarer Position und Erfahrung erhalten. Dafür musst du einfach nur ein paar Angaben zu deiner aktuellen beruflichen Situation eintragen, etwa Arbeitszeit, Arbeitsort und Arbeitserfahrung. Hier siehst du ein Beispiel einer Kundenbetreuerin: 

Du kannst mit dem Gehaltsplaner auch deine zukünftige Gehaltsentwicklung prognostizieren: Welches Gehalt ist mit mehr Berufserfahrung zu erwarten? Außerdem kannst du verschiedene Szenarien simulieren: Was passiert, wenn du die Stadt, Branche oder die Management-Ebene wechselst? Du wirst sehen: Das Resultat gibt dir Sicherheit und Empowerment in der späteren Verhandlung. Du weißt dann, was du auf dem Markt wirklich wert bist und lässt dich nicht länger klein halten.

Eine weitere wertvolle Recherchequelle sowie Orientierung zu Gehältern bietet dir der umfassende Gehaltsreport 2021 von StepStone. Damit schafft StepStone mehr Transparenz. Wusstest du zum Beispiel, dass du im Süden Deutschlands besonders gut verdienen kannst? Lies hier, welchen Unterschied Branche, Region und Berufsfeld wirklich ausmachen – und mit welchem Gehalt die Menschen zufrieden sind! Außerdem erfährst du, welche Faktoren zu einem Top-Gehalt führen und welche Gehälter im Durchschnitt gezahlt werden. 

In folgendem Video kannst du übrigens eine Gehaltsverhandlung in voller Länge erleben und erfährst weitere Tipps, was in dem entscheidenden Gespräch zum Erfolg führt – und was nicht:

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Gehaltstipp Nr.3: Entdecke dein Potenzial

In vielen Lebensbereichen ist es wichtig, dass du eine klar umrissene Vision entwickelst – so auch beim Thema Gehalt. Denn wenn du weißt, wohin die Reise geht, bist du in der Regel viel motivierter, und trittst auch in Bewerbungsgesprächen und Gehaltsverhandlungen überzeugender auf. Anstatt in einer zähen Gehaltsverhandlung nachzugeben, könntest du lieber selbstbewusst folgende Frage stellen: Was muss ich leisten, um auf die nächste Gehaltsstufe zu gelangen? Und: Welche konkreten Ziele wollen wir heute vereinbaren? Entwickle eine Vision von deiner finanziellen Zukunft und vor allem: Entdecke dein Potenzial. Denn erst wenn du dein persönliches Gehaltspotenzial kennst, kannst du dich ideal auf deine nächste Gehaltsverhandlung vorbereiten.

Der ganz neue Gehaltspotenzial-Rechner von StepStone unterstützt dich dabei. Dein persönliches Gehaltspotenzial wird von einer Kombination verschiedener Faktoren beeinflusst. Hierzu zählen Geschlecht, Berufserfahrung, Ort, (Aus-)Bildung, Branche und die Unternehmen, für die du bisher tätig warst und aktuell bist. „Unsere Analysen zeigen, dass die Gehaltserwartungen von Frauen häufig deutlich niedriger als die von Männern sind – und das bei gleicher Qualifikation”, erläutert uns StepStone-Gehaltsexperte André Schaefer. „Das hat unter anderem kulturelle Gründe. Denn leider wird in Deutschland immer noch zu intransparent mit dem Thema Gehalt umgegangen. Das muss sich ändern. Wir wollen, dass jeder Mensch zu jeder Zeit weiß, welches Gehalt sie oder er im Laufe des Arbeitslebens erreichen kann. Aus diesem Grund hat StepStone den Gehaltspotenzial-Rechner eingeführt. Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können hier einsehen, welches Maximalgehalt im eigenen Berufsfeld üblich ist und sich daran orientieren.“

Warum so viele erfolgreiche Frauen auf diesen Gehaltsplaner schwören

Mithilfe dieses interaktiven Tools kannst du also besser vorhersagen, wie sich dein Gehalt im Laufe deiner Karriere entwickeln wird und es mit anderen Branchen, Standorten und Graden der Berufserfahrung vergleichen. Mit diesem Wissen kannst du dann besser deine Zukunft und wichtige Lebensereignisse wie Kinder, Wohneigentum oder Rente planen. So ist es zum Beispiel Fakt, dass du ohne Führungsübernahme weniger Gehaltssprünge machen wirst. Dies ist einer der Gründe, warum Frauen ihre Gehaltsspitze durchschnittlich im Alter von 41 Jahren mit rund 50.533 Euro erreichen, während das Gehalt der Männer bis zum 52. Lebensjahr weiter ansteigt.

„Spätestens ab dem 40. Lebensjahr entscheiden sich viele Menschen dazu, ob sie Personalverantwortung übernehmen möchten oder nicht“, berichtet uns  André Schaefer. „Es sind immer noch mehr Männer, die Führungspositionen übernehmen. Ihr Gehalt steigt damit noch weiter an.“ Dieser Entwicklung könntest du als Frau entgegenwirken, indem du dich entweder klar für eine Führungsübernahme entscheidest oder aber auf einem Gebiet spezialisierst und gezielt Weiterbildungen durchführst. Dadurch wirst du wieder attraktiver für den Arbeitsmarkt. Auch ein Jobwechsel zahlt sich in der Regel finanziell aus.

Man kann viel,
wenn man sich
nur recht viel zutraut.

Gehaltstipp Nr.4: Imaginiere, wer alles hinter dir steht 

Dass es in Vorstellungsgesprächen und Gehaltsverhandlungen zahlreiche Fettnäpfchen gibt, die es geschickt zu umgehen gilt, ist keine Neuigkeit. So solltest du etwa nie schlecht von deinem früheren Arbeitgeber reden. Doch wusstest du, dass wir manchmal unbewusst Signale aussenden, die unseren Erfolg schmälern, selbst wenn ein Gespräch vermeintlich ganz in unserem Sinne verläuft und wir uns fachlich von unserer besten Seite zeigen? Denn wie wir etwas sagen, ist oftmals wichtiger als was. Eine selbstbewusste Körpersprache und Stimmlage sind daher essentiell. Ein nützlicher psychologischer Trick, um dieses Selbstbewusstsein zu erreichen: Imaginiere, dass all die Menschen, die dich mögen, bei der Gehaltsverhandlung hinter dir stehen, dich anfeuern und unterstützen. Diese Vorstellung hilft dir ungemein dabei, mit mehr Standhaftigkeit im Gespräch mit deinen Vorgesetzten aufzutreten und zu überzeugen.

Gehaltstipp Nr.5: Nutze die Macht des geschriebenen Wortes für dich aus

Du solltest in Verhandlungsgesprächen nie die Macht des geschriebenen Wortes unterschätzen. Wenn du eine Gehaltserhöhung anstrebst, reicht es nicht aus, die eigenen Stärken mündlich zu betonen. Stattdessen solltest du deinem Vorgesetzten wichtige Fakten schriftlich auf Papier mitbringen oder mailen. Das können beispielsweise sein: Danksagungen von Kunden oder Tabellen, aus denen eine Umsatzsteigerung ablesbar ist. Alle besonders positiven Fakten oder Sätze hebst du mit einem Textmarker hervor. Die positive psychologische Wirkung ist überraschend!

Gehaltstipp Nr.6: Fordere einen transparenten Umgang mit Gehalt

Wie kann es sein, dass Frauen im Jahr 2021 für die gleiche Arbeit branchenübergreifend immer noch weniger Geld als ihre männlichen Kollegen erhalten? Gleichberechtigung sieht anders aus. Diesen geschlechtsspezifischen Unterschied in der Entlohnung zwischen Männern und Frauen nennt man Gender Pay Gap. Zum einen gibt es den unbereinigten Gender Pay Gap, der die Lücke zwischen dem durchschnittlichen Stundenlohn von Männern und Frauen beschreibt. Der bereinigte Gender Pay Gap berücksichtigt zudem auch strukturelle Unterschiede wie beispielsweise die Qualifikation, die Tätigkeit, die Anstellungsart bzw. der Anstellungsumfang sowie die Branche. Denn diese Faktoren können Gründe für eine niedrigere Entlohnung sein. Viele Frauen entscheiden sich für Berufe, die schlechter entlohnt werden. Sie arbeiten auch nicht so häufig in Führungspositionen bzw. öfter in Teilzeit oder in Minijobs, um nebenbei Betreuungspflichten von Kindern oder Pflegetätigkeiten naher Angehöriger nachkommen zu können.

Goodbye Gender Pay Gap! Finde heraus, wie viel Gehalt du verlangen kannst

Über derartige Unterschiede und generell über das eigene Gehalt zu sprechen ist für viele von uns nach wie vor ein Tabuthema. Dennoch kann man diese Themen nicht oft genug diskutieren, gerade was die Gleichberechtigung von Mann und Frau in finanzieller Hinsicht betrifft. Und je öfter du darüber mit Freunden, der Familie oder Kollegen sprichst und dich für einen transparenten Umgang mit Gehalt einsetzt, desto leichter wird es dir fallen, in der Gehaltsverhandlung deinen Wert zu vermitteln, für dich einzustehen und in deinem Sinne zu verhandeln.

Bewirbst du dich auf einen neuen Job, kannst du außerdem gezielt nach Jobangeboten Ausschau halten, die konkrete Gehaltsangaben enthalten. StepStone veröffentlicht seit Kurzem Gehaltsprognosen zu allen Stellenanzeigen, damit Jobsuchende sich schon vor dem Bewerbungsprozess ein Bild von den Gehaltschancen machen können. Denn mehr Gehaltstransparenz trägt dazu bei, den Gender Pay Gap zu verringern. Nur wenn beide Seiten klare Vorstellungen davon haben, wie viel Geld „im Topf” ist, findet von Beginn an eine Kommunikation auf Augenhöhe statt.

Erhalte in folgendem Clip noch mehr Geldtipps und gehe Mythen rund um das Thema Gehalt auf den Grund: 

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Wir hoffen, dass du dank der hier vorgestellten Tipps und Tools künftig mit viel mehr Selbstbewusstsein und konkreteren Vorstellungen zum Thema Gehalt in deine nächste Verhandlung gehen wirst. Sei dir immer darüber bewusst: Proportional zu deiner Gehaltserhöhung wird auch dein Selbstbewusstsein wachsen. Denn das Gefühl, die eigenen Geldflüsse so richtig im Griff zu haben, ist unbeschreiblich. Du kannst deine Prioritäten dann so setzen, wie du es für richtig hältst. Allein du entscheidest, wie du dein Leben führen willst – egal, ob du nun Single, verheiratet oder in einer festen Partnerschaft bist. Zu wissen, dass du dir selbst eine solide finanzielle Basis aufbaust, beeinflusst deine Ausstrahlung; du wirkst viel attraktiver und selbstsicherer. Ganz einfach, weil du nun wirklich in deiner Macht stehst und von niemandem – weder von deinem Partner noch von deinen Eltern, deinen Kindern oder auch dem Staat – abhängig bist. Wir wünschen dir ganz viel Erfolg bei deiner Gehaltsverhandlung! 

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