Die erste Liebe vergisst man nie

Was du dank dieses bewegenden Romans über deine erste große Liebe lernen kannst

Egal, wie sie für dich ausgegangen ist, die erste Liebe ist und bleibt unvergesslich. Von diesen großen Gefühlen handelt der neue Roman von David Nicholls, Autor des Weltbestsellers „Zwei an einem Tag“. Vor allem aber geht es auch darum, was mit einem passiert, wenn man seine erste große Liebe nach zwanzig Jahren plötzlich wiedersieht. Warum solltest du „Sweet Sorrow“ unbedingt lesen und was kannst du daraus über deine individuellen Liebesmuster lernen? 

Mit „Zwei an einem Tag“ gelang dem ehemaligen Schauspieler und Drehbuchautor David Nicholls ein internationaler Millionenseller, der in der Hauptrolle mit Anne Hathaway sogar erfolgreich verfilmt wurde. Auch in Nicholls’ neue Liebesgeschichte kann man sich sofort verlieben und will sie in einem Rutsch durchlesen. „Sweet Sorrow“ ist ein Buch, so wie es sein sollte: voller Emotionen, ohne dabei zu wehmütig zu sein, nachdenklich stimmend und gleichzeitig hinreißend komisch! 

Nicholls schreibt mit zärtlicher Präzision über die Liebe.

The Times

Gewohnt klug, pointiert und einfühlsam schreibt David Nicholls über eine junge Liebe und entführt uns in einen verheißungsvollen Sommer im Jahr 1997. Die Story wird aus Ich-Perspektive von Charlie Lewis erzählt, der als Erwachsener auf seine Jugendzeit zurückblickt.

Als Teenager fällt Charlie nirgends besonders auf, weder in der Schule noch zuhause. Seine Haupteigenschaft sei ein „Mangel an Eigenschaften“, berichtet er. Wenn er an seine Zukunft denkt, überkommt ihn eher Angst als Lebenslust. Sein depressiver Vater macht die Sache nicht unbedingt besser. Charlie ahnt, dass sich etwas in seinem Leben ändern muss: „Obwohl ich es damals nicht hätte benennen können, suchte ich nach einer großen Veränderung, einer Aufgabe, einem Abenteuer“. 

Ein Sommer, der alles verändert … 

Im Sommer nach Charlies Schulabschluss wird alles anders. Als Frances Fisher, genannt Fran, in Charlies grauen Alltag stolpert, setzt das Unglaubliche ein: Charlie beginnt, sein Umfeld neu zu betrachten. Er ist hin und weg von Fran. „Sie war so prätentiös, wie man es mit sechzehn erwarten konnte, und ich passte meinen Geschmack dementsprechend an“. Kurz gesagt: Charlie ist zum ersten Mal so richtig verliebt (auch wenn ihm das direkt am Anfang vielleicht gar nicht so bewusst ist). Doch wenn Charlie mit Fran wirklich ernsthaft zusammen sein möchte, muss er sich der Herausforderung stellen, einer Laientheatergruppe beizutreten. Fran möchte nämlich mit Charlie bei keinem geringeren Stück als Shakespeares’ „Romeo und Julia“ mitspielen.

„Nicholls besondere Gabe ist die Figurenzeichnung. Die genaue, einfühlsame Intelligenz seines Schreibens macht seine Figuren real.“

Observer

In den darauffolgenden Wochen erlebt Charlie jede Menge unvergesslich schöne, aufregende und witzige Sommerabenteuer. Fran und er unternehmen gemeinsame Roadtrips, lernen ihre Texte auswendig, proben für die Aufführung, vertrauen sich ihre intimsten Geheimnisse an und planen, wann und wie sie das erste Mal miteinander schlafen wollen. Dank Fran wandelt sich Charlie: „Wenn ich mit Fran Fisher zusammen sein konnte, wenn sie mich so annehmen konnte, wie ich war, trotz aller Fehler der Vergangenheit, trotz aller Erbärmlichkeit, aller Seltsamkeit und aller Sorgen, dann konnte ich im Gegenzug zu einer besseren Version meiner selbst werden, einer Version von mir, die so vorbildlich sein würde, dass sie praktisch ein neuer Mensch war.“

Wenn man vor der Frage steht: Will man seine erste Liebe 20 Jahre später wiedersehen?  

Wir wollen natürlich nicht zu viel verraten. Nur so viel: Aufgrund verschiedener Ereignisse verlieren Charlie und Fran sich aus den Augen. Doch vergessen wird er sie nie. Zwanzig Jahre später steht Charlie vor der Frage, ob die erste Liebe eine „richtige Liebe“ ist oder „nur eine völlig überfrachtete, fieberhafte, jugendliche Fantasievorstellung davon“, wie viele Spielarten von Liebe möglich sind und vor allem: ob er den Mut aufbringt, Fran wiederzusehen, obwohl er kurz davor steht, eine andere Frau zu heiraten … 

Was kannst du aus der Story über deine eigenen Liebesmuster lernen? 

„Sweet Sorrow“ zeigt uns ganz deutlich, dass die erste große Liebe so einprägsam ist wie kaum ein sonstiges Erlebnis. Erinnere dich an deine erste Liebe zurück: Bestimmt kannst du dich sofort an all die intensiven Gefühle und lustigen Erlebnisse von damals erinnern.

So schön wurde über die erste Liebe noch nie geschrieben

Doch warum ist das erste Mal Verliebtsein eigentlich so prägend? Ganz einfach: weil es zum allerersten Mal geschieht. Dabei prasseln so viele verschiedene Eindrücke auf uns. Die erste Berührung, der erste Kuss, der erste Sex, der erste gemeinsame Urlaub, all das ist so neu für uns und unsere Sinne. Das ist z. B. auch der Grund, warum uns sechs Wochen Sommerferien als Kind endlos lang erscheinen. Wenn wir klein sind, erleben wir vieles zum ersten Mal. Als Erwachsene haben wir dagegen das Gefühl, die Zeit rast, da das Meiste mittlerweile routiniert abläuft. 

Gerade weil eine junge Liebe zum ersten Mal geschieht, wir noch ein völlig unbeschriebenes Blatt und unbelastet von negativen Liebeserfahrungen mit einem anderen Partner sind, stellt der jeweilige Verlauf der Beziehung die Weichen für unser weiteres Liebesleben. Welche Partner wählen wir künftig, was ist uns wichtig und was wollen wir auf keinen Fall mehr erleben? Unsere erste Liebeserfahrung zeigt uns also nicht nur, zu welch großen Gefühlen wir fähig sind – von purer Euphorie am Anfang bis hin zu fast unerträglichem Schmerz am Ende. Sie hilft uns auch, unentdeckte Seiten in uns hervorzuholen und bestimmt damit unsere zukünftige Entwicklung. 

„Sweet Sorrow“ ist ein heiter-melancholischer Roman über diese Zeit im Leben, die wir alle kennen und die so prägend ist wie kaum eine andere – und eine Feier des Lebensgefühls dieser Jahre. Es geht in „Sweet Sorrow“ aber nicht nur um das Gefühl der ersten Liebe an sich, sondern vor allem darum, wie man später als Erwachsener auf seine Jugendliebe zurückblickt und was passiert, wenn man sich nach Jahren wiedersieht. 

Wenn du die Geschichte zu Ende gelesen hast, wirst du nicht darum herumkommen, über deine eigenen Erfahrungen nachzudenken. Und das ist gut so, denn „Sweet Sorrow“ lehrt uns: die erste große Liebe ist eine „kurze, blendend helle Explosion (…), die man erst direkt anschauen kann, wenn sie verglüht ist.“ Du wirst dir bewusster darüber werden, welchen Einfluss deine erste Liebe auf dein bisheriges Leben hatte. Dir vielleicht überlegen, welche „ersten Male“ du in deiner aktuellen Beziehung erleben möchtest, um für erinnerungswürdige Momente zu sorgen. Oder, wer weiß, vielleicht sogar Lust verspüren, mit deiner ersten Liebe von damals wieder in Kontakt zu treten … 

„Ein Triumph … das nostalgische Gefühl berührt einen unmittelbar und intensiv, fast wie eine Zeitreise.“

SUNDAY TIMES

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Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Redaktion der Ströer Media BRAND VOICE in Zusammenarbeit mit Ullstein Buchverlage GmbH erstellt.