Stolz als Beziehungskiller

Gerade jüngere Frauen verfolgen am Anfang einer Beziehung häufig eine bestimmte Taktik: Sie geben sich unnahbar und rar. Dabei ist zu viel Stolz eher ein Liebeskiller.

Liebeskiller: Zu viel Stolz

Stolz und unnahbar – Weckt sie so seinen
Jagdinstinkt?

Bestimmt hat die ein oder andere von uns schon einmal den gut gemeinten Rat bekommen, sich am Anfang einer neuen Beziehung eher rar zu machen, anstatt dem Verehrer direkt die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Ganz nach dem Motto: „Willst Du gelten, mach Dich selten“, spielen manche Frauen die Unnahbare, die Zicke oder die Coole.

„Willst Du gelten, mach Dich selten“

Besonders jüngere Frauen wenden häufig genau diese Taktik an. Wie eine Studie der Online-Partnervermittlung „ElitePartner.de“ herausfand, macht sich jede dritte Frau zwischen 18 und 29 Jahren, am Anfang einer Beziehung, gerne ein wenig rar.

Der Grund dafür ist einfach: Sie wollen interessanter wirken und sprichwörtlich die Jagdinstinkte des Mannes wecken. Anstatt ihn nach dem ersten Date gleich anzurufen, warten sie darauf, dass er die Initiative ergreift. Sie überschütten ihre Verehrer nicht mit Aufmerksamkeit, zeigen sich selbstbewusst und vor allem auch selbstständig. Sie wollen erobert werden und lassen ihn dafür auch gerne ein wenig zappeln.

Liebe auf dem Silbertablett

Herz zu verschenken: Liebe auf dem Silbertablett

Jedoch ist solch eine Taktik nicht jedermanns Geschmack. Je älter die Frauen, desto seltener spielen sie besagtes Spielchen um einen Mann für sich zu gewinnen. Laut „ElitePartner.de“ versucht nur jede fünfte Frau in der Altersklasse über 30 und bei den Frauen über 55 sogar nur jede zehnte, beim Kennenlernen die Unnahbare zu spielen.

Auch bei den Männern scheint dieses Verhalten nicht besonders gut anzukommen. Gerade einmal zwölf Prozent der Befragten gefällt das Hin und Her.

Liebe auf dem Silbertablett servieren oder Jagdinstinkt wecken?

Für diejenigen, die der Meinung sind, dass wir Dinge, die wir uns erkämpfen müssen mehr begehren, hat Diplom-Psychologin Lisa Fischbach einen Rat: „Das Spiel mit Aufmerksamkeit und Zurückhaltung kann charmant wirken, nur muss die Mischung stimmen. Natürlich sollte frau nicht gleich beim ersten Date alles geben, sondern sich auch erobern lassen. Das mögen sogar viele Männer. Wer aber an einer Beziehung interessiert ist, sollte die Unnahbare nicht zu sehr übertreiben.“

Eine gesunde Portion Egoismus schadet also keineswegs. Eine Frau, die weiß was sie will und ihre Unabhängigkeit zeigt, wirkt häufig anziehender auf das männliche Geschlecht, als eine, die sofort klammert und auf Kommando abrufbereit ist.
„[Doch] zu viel Stolz hat in der Liebe nichts zu suchen.“, wie Lisa Fischbach von „ElitePartner.de“ weiter erklärt. „Wir müssen uns öffnen, um uns näher zu kommen.“

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