Warum lasst Ihr Beziehungen immer im Sande verlaufen?
Mann und Frau auf Bank

Sie reden einfach nicht mehr mit uns!

Jungs, jetzt mal ehrlich…

Warum lasst Ihr Beziehungen immer im Sande verlaufen?

Alles ist schön, die Sonne scheint, der Liebste neben einem und doch stimmt irgendwas nicht. Er ist so „komisch“ und mit jedem Tag wird es schlimmer. Er schreibt morgens nicht mehr diese süße Liebessprüche per SMS und hängt auf einmal wieder viel lieber mit seinen Kumpels ab und nachts kuschelt er lieber mit dem Teddy als mit uns. Klassischer Fall von Trennung im Zeitlupentempo. Warum macht Ihr das? Hofft Ihr, dass wir die Rolle des Schlussmachers übernehmen und Ihr den Verlassenen mimen könnt?
Kurz und schmerzlos … So sollte “idealerweise” auch das Ende einer Beziehung sein – wie die meisten unangenehmen Dinge. Der Spruch “Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!” wird gerade in solchen Fällen gerne zitiert. Doch so einfach ist das leider nicht. Und schon gar nicht für uns Männer. Denn wir tun uns nicht nur beim Eintreten in eine Beziehung schwer, auch der Austritt bereitet uns große Schwierigkeiten. Dabei kann man nicht einmal von einem strategischen Rückzug sprechen, wenn wir eine Beziehung auf Sparflamme dahinköcheln lassen. Es ist viel mehr eine Mischung aus Hoffnung und Hilflosigkeit.

Sind wir in einer Beziehung nicht mehr glücklich, hoffen wir zunächst, dass sich das von alleine wieder bessert. Solange schalten wir uns auf “Stand-by” und reduzieren unser Mitwirken an der Beziehung auf ein Minimum. Das ist in der Regel zwar nicht hilfreich, aber mit wenig Anstrengung verbunden. So bewahren wir uns noch den ein oder anderen Vorteil einer Partnerin, müssen aber selber wenig tun. Und diesen Zustand können wir für eine lange Zeit aushalten.

Kommen wir zu der Erkenntnis, dass die Beziehung nicht mehr zu retten ist, stehen wir vor einem ganz anderen Problem: Wir haben Angst vor großen Veränderungen. Wir wollen den Lebensabschnitt nicht beenden, da wir es uns so schön bequem gemacht haben in der Beziehung. Und solange wir möglichst stressfrei den Status Quo aufrecht erhalten können, sehen wir keine Notwendigkeit für einen übereilten offiziellen Schlussstrich. Innerlich haben wir die Trennung ja praktisch schon vollzogen. Jetzt heißt es, die in unseren Augen einzig vertretbare Lösung für das Beziehungsende zu finden: eine Nachfolgerin. Damit schaffen wir einen möglichst glatten Übergang von der einen in die nächste Beziehung. Und müssen uns bei der Begründung für die Trennung nicht auf irgendwelche Diskussionen einlassen, sondern können direkt die neue Liebe anführen.

Diese Strategie funktioniert allerdings in den seltensten Fällen. Das belegt die Tatsache, dass in rund 70 Prozent der Trennungen, die Initiative von Euch ausgeht. Für uns Männer ist das zwar nicht die Ideallösung, aber uns bleibt die Rolle des “bösen” Schlussmachers erspart – die liegt uns nämlich noch viel weniger, als die des Verlassenen.

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