Wie sollte eine Partnerin in der Beziehung sein?

Die Rolle der Frau hat sich in den letzten 50 Jahren sehr stark verändert – und damit auch die Rolle einer „guten“ Partnerin. Längst sind wir Frauen nicht mehr nur schmückendes Begleitpüppchen, das tagtäglich am Herd steht. Vielmehr sind Männer und Frauen heutzutage auf absoluter Augenhöhe. Und das machen uns auch die Promis vor. Vorzeigepaar Nr. 1 sind dabei Barack Obama und seine Frau Michelle, die uns öffentlich ihren gegenseitigen Respekt und ihre Liebe demonstrieren. Schließlich gehören zu einer Beziehung immer noch zwei. Eine „gute“ Partnerin kann also auch nur einen Teil zu einer solchen beitragen – den Rest muss dann der Liebste übernehmen.

Die „Rolle“ der Frau?

Die drei K’s: Kinder, Küche, Kirche – sie beschreiben perfekt das Leben einer Frau. Zum Glück aber nur das Leben einer Frau in den 50-er Jahren. Das waren noch Zeiten, als Frau lediglich die „Frau an seiner Seite“ war. Die Hauptsache war es für die Frau nämlich damals, den Hausherren gut zu versorgen und ihm stets zu Diensten zu sein. Sprich: Frau sollte den Haushalt schmeißen und hübsch neben dem Ehemann aussehen – und dabei sollte sie bitte auch noch schön brav den Mund halten.

Ein Glück nur, dass diese Zeiten endgültig vorbei sind! Dachten wir jedenfalls, denn regelrecht erschreckend ist es, dass solche überholten Auffassungen den Herren der Schöpfung auch heute noch teilweise anhaften. So ergab eine GfK-Umfrage (von 2008!), dass immer noch 45,6 Prozent der Männer am meisten die Kochkünste ihrer Liebsten schätzen. Muss man, um heute eine gute Partnerin abzugeben, also einfach einen Kochkurs belegen? Ist es wirklich das, was Männer sich im 21. Jahrhundert von einer Frau wünschen? Und zum Teufel mit der Emanzipation?

Die Obamas: Das absolute Vorzeigepaar

Nein, denn zum Glück gibt es auch noch genug Beispiele, die uns das Gegenteil beweisen. Allen voran das Promi-Ehepaar Barack und Michelle Obama! Denn Michelle ist nicht einfach die „First Lady“, die hinter ihrem Mann in den Hintergrund tritt. In einem Spiegel-Artikel lobt Barack sie hingegen in den höchsten Tönen und bezeichnet sie als seine Stütze. „Michelle ist mein persönlicher Wirklichkeitstest. Sie kennt alle meine Stärken und Schwächen und holt mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn ich mich selbst mal wieder zu ernst nehme“, gibt der mächtigste Mann der Welt freimütig zu. Michelle sei bei allen Entscheidungen seine „letzte Instanz“. Na also, Michelle Obama macht es uns vor: Sie ist selbstbewusst, emanzipiert, sexy und charmant und gibt eine wunderbare Ehefrau ab. Trotz allem? Nein – gerade deshalb!

Beziehung auf Augenhöhe

Trotzdem sollten wir uns aber nicht der Illusion einer möglichen Superpartnerin hingeben: Nobody’s perfect! Denn schließlich gehören zu einer (funktionierenden) Beziehung immer noch zwei! Egal, wie „gut“ man sich also als Partnerin anstellt, auch der Geliebte muss seinen Teil zu der Partnerschaft beitragen – ganz frei nach dem emanzipatorischen Motto der Gleichberechtigung. Wichtig ist also, dass die Partner sich auf Augenhöhe begegnen, genauso wie es uns auch die Obamas immer wieder beweisen.

Die Balance finden

Kontinuierlich kommen wichtige Fragen in einer Partnerschaft auf: „Wer bringt das Auto in die Werkstatt und wer das Kind zum Arzt? Wann sollte man sich mal wieder etwas Zeit für sich selbst nehmen und wann für den Partner? Und muss man eigentlich ständig mit ihm Fußball gucken?“ Das alles sind Fragen, die man zusammen mit dem Liebsten immer wieder neu verhandeln muss. Denn natürlich sind Männer und Frauen theoretisch auf gleicher Augenhöhe. In der Praxis gerät diese Gleichberechtigung aber immer wieder aus der Balance. Sie ist also ein Prozess, der ständig wieder von neuem hergestellt werden muss. Im Klartext: Eine Beziehung ist wie ein kleines Kind, das gehegt und gepflegt werden muss – von beiden Verantwortlichen. Schließlich entwickelt sie sich nicht einfach von ganz alleine, und vor allem nicht ohne den Anderen. Deswegen muss auch ständig das Gespräch mit dem Partner gesucht werden. Schließlich basieren Partnerschaften darauf, dass beide sich verantwortlich fühlen, die Liebe aufrecht zu erhalten.

Das klingt doch nicht nur logisch, sondern auch machbar. Wir müssen uns vor Augen führen, dass wir niemals eine „perfekte Partnerin“ sein können. Eine gute Partnerin funktioniert jedoch auch nur im Wechselspiel mit ihrem Liebsten. Man muss es also schaffen, die Beziehung immer wieder auszubalancieren, um auf Augenhöhe zu bleiben. Dazu muss sich jeder der Partner verantwortlich fühlen, seinen Beitrag zu leisten und sich selbst und dem Anderen zeigen, dass man an die Liebe glaubt. Wir müssen uns also in keine Rolle zwängen – weder in die der perfekten Hausfrau, noch der Superwoman – sondern einfach wir selbst sein und unsere Beziehung leben, zusammen mit dem Partner!

Bildquelle: Bulls Press / Caters UK


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?