Es ist vorbei!

Manchmal ist die Trennung der bessere Weg

Manchmal ist eine Trennung unvermeidlich

Ich habe nämlich gemerkt, dass er gar nicht anders kann. Gar nicht anders ist. Und diese Erkenntnis hat mich dann getroffen wie ein Faustschlag.

Doch von Anfang an. Nachdem ich in den letzten Wochen mehrfach ausgerastet bin, weil ich seinen Egoismus, seine Rücksichts- und Respektlosigkeit einfach nicht nachvollziehen konnte und mich sein Verhalten so unfassbar wütend gemacht hat, haben wir uns irgendwann ganz ruhig und sachlich zusammen gesetzt. Ich habe ihm meinen Standpunkt erklärt, er mir seinen. Und dabei kam raus, dass es ihm zwar Leid tut, dass er mich mit seinem Verhalten und seinen Worten so verletzt hat. Aber gleichzeitig wurde offensichtlich, was ich niemals hätte ahnen können. Denn ihm hat zwar leidgetan, was er gesagt hat. Aber er hat alles, was er gesagt hat, auch tatsächlich so gemeint. Das war nicht irgendwas im Affekt wütend Dahergesagtes.

Er hat nämlich, als wir uns zwischendurch wieder versöhnt haben, ganz lieb und verständnisvoll gefragt, ob es denn nicht sein könne, dass er mit seinen Aussagen vielleicht doch, wenigstens ein kleines bisschen, Recht gehabt hat. Ich war sprachlos! Er glaubt tatsächlich, dass ich mein Studium nicht abschließen werde. Nicht mal unbedingt, weil ich es nicht schaffe, sondern weil mir jeglicher Ehrgeiz dazu fehlt. Er schätzt mich tatsächlich so ein, dass ich mein Studium abbrechen würde, sobald sich die passende Gelegenheit, sprich, ein Mann, der mich aushält, bietet. Weil ich keine Ambitionen und wirklichen Ziele im Leben habe. So sieht er mich. Das hat mich natürlich unheimlich getroffen. Klar, es hat mich verletzt, weil er mich direkt angegriffen hat an einer für mich, zumindest im Moment, wunden Stelle. Denn an seiner Vermutung ist ein kleiner wahrer Kern: Die letzten Monate war ich an der Uni nicht sonderlich zielstrebig und hatte auch einen kleinen Durchhänger.

Aber was mich eigentlich so entsetzt hat, ist die Tatsache, dass er mich gar nicht richtig zu kennen scheint. Denn dann wüsste er, wie unzufrieden mich mein momentaner Durchhänger und meine Ziellosigkeit machen. Dann würde er vor allem auch begreifen, dass ich ohne eine Aufgabe und selbst gesteckte Ziele todunglücklich bin und dass ich somit in Australien an seiner Seite niemals glücklich werden könnte. In dem Moment wusste ich, dass es einfach nicht mehr geht. Egal ob hier oder sonst wo. Es ist die richtige Entscheidung. Auch wenn es immer noch furchtbar weh tut. Aber Marc ist am Wochenende ausgezogen und ich bin wieder allein.

Bildquelle: dreamstime


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Was denkst du?

  • Tempe am 09.12.2011 um 15:32 Uhr

    oh weeeeh

    Antworten
  • Nezla am 14.10.2011 um 14:26 Uhr

    Das tut mir echt Leid. Habe diesmal wirklich gedacht, dass es was wird. Aber Kopf hoch!

    Antworten
  • Orangina82 am 13.10.2011 um 13:52 Uhr

    och schade. Aber wahrscheinlich war das für euch die beste Lösung. Der nächste wird besser

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  • carlottaa am 12.10.2011 um 16:16 Uhr

    Das ist so traurig. Aber ich denke auch, es war die richtige Entscheidung.

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