Bridezilla
Helena Serbentam 20.06.2018

Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben der Brautleute sein. Doch allzu oft ist dieser Tag mit viel Stress verbunden. Und manchmal sind die Bräute daran nicht unschuldig. Eine echte Bridezilla sorgt schon Monate vor ihrer Hochzeit für Stress und treibt alle Beteiligten an den Rand des Wahnsinns. Wir verraten dir, wie du keine Bridezilla wirst.

Bridezillas: Bekannt aus dem Fernsehen

Die US-amerikanische Reality-Fernsehsendung zeigt sie in der Hauptrolle: Bridezillas. Das Wort, dass aus dem englischen „Bride” (zu dt.: Braut) und dem japanischen Monster „Godzilla” zusammengesetzt ist, bezeichnet hysterische Frauen, die bei den Vorbereitungen für ihre Hochzeit die Nerven verlieren. Hier siehst du einen Ausschnitt (auf englisch) aus der TV-Show:

Bridezilla-Arten und wie du sie im Griff bekommst

#1 Wifezilla

Auch für deinen Zukünftigen oder deine Zukünftige ist die Hochzeit ein großer Tag. Doch die Vorfreude kann getrübt werden, wenn du so tust, als wäre die Angelegenheit nur für dich sehr emotional und aufreibend. Viele Bräute reißen einerseits die Organisation an sich und schließen den Partner aus, beschweren sich dann aber darüber, dass der Partner kaum etwas zur Hochzeit beiträgt. Das kann für viel Unmut sorgen.

Das kannst du tun:

Halte immer Rücksprache mit deinem Partner oder Partnerin und frage ihn oder sie, was ihm oder ihr bei eurer Hochzeit wichtig ist. Überlasse auch ruhig einige Aufgaben deinem Partner und vertraue darauf, dass es gelingen wird. Besinne dich darauf, dass die Feier euch beide angeht. Ihr solltet euch regelmäßig in entspannter Atmosphäre darüber unterhalten, ob ihr mit der bisherigen Planung und Organisation zufrieden seid oder, ob es Dinge zu optimieren gibt.

#2 Bosszilla

Du planst deine Hochzeit richtig groß und hast deshalb Profis engagiert? Toll, sie können dir mit Erfahrung zur Seite stehen und helfen, dass du einen entspannen Tag hast. Doch hier lauert eine weitere Bridezilla in dir: der Boss. Sie rastet aus, wenn die Blumen nicht die richtige Farbe haben, das Essen nicht alle Allergene ausgeschlossen hat oder der Pfarrer zu spät in der Kapelle ist. Je unfreundlicher du bist, desto weniger Herzblut wird das Personal in seine Arbeit stecken. Wenn deine Haare dann aus Versehen blau gefärbt werden statt blond, gibt es wirklich einen Grund zum Jammern.

Das kannst du tun:

Erinnere dich daran, dass deine Angestellten auch nur Menschen sind, die Fehler machen können. Lass deshalb nicht die Chefin raushängen, wenn du mit ihnen sprichst. Besinne dich darauf, dass eine Hochzeit durch kleine Fehler nicht schlecht wird, sondern persönlich.

#3 Gäste-Monster

Deine Gäste freuen sich auf ein schönes Fest, bei dem sie eure Liebe feiern. Die Freude könnte sich reduzieren, wenn du für jeden Gast eine komplette Liste mit Aufgaben bekommst. Auch eine zu genaue Beschreibung, welches Geschenk du in welchem Geschenkpapier eingewickelt haben möchtest, ist genauso unsympathisch, wie zu strikte Kleidervorschriften.

Das kannst du tun:

Sieh deine Gäste als Menschen, die zum Feiern gekommen sind, und nicht als Statisten in deiner perfekten Hochzeitszeremonie. Lass ihnen ihren eigenen Kopf und überlade sie nicht mit deinen Forderungen. Dann kannst du den Abend mit gut gelaunten Menschen verbringen, die sich für dein Glück freuen.

#4 Friendzilla

Eine Hochzeit kann eine strapaziöse Sache sein für eine Freundschaft. Die Friendzilla ist eine Freundin, die ständig nur noch über Hochzeit reden möchte und nicht mehr zuhört, wenn es um ein anderes Thema geht. Für dich mag die Hochzeit gerade das wichtigste Thema auf der Welt sein, doch für deine Freundinnen gibt es noch andere Dinge.

„Manchmal geht es um mich, okay?“

„Manchmal geht es um mich, okay?“

Das kannst du tun:

Du musst nicht komplett darauf verzichten, deine Freundinnen über deine Hochzeitsplanung auf dem Laufenden zu halten. Aber eine Viertelstunde pro Gespräch sollte reichen. Wenn jemand nicht in die Planung involviert ist, interessiert es ihn nicht, welche Schuhgröße das Blumenmädchen hat. Frage deine Freundinnen, was in ihrem Leben passiert, pflege eure Beziehung und sei für sie da, wenn sie reden möchte.

#5 Schwiegermonster

Deine künftige Schwiegerfamilie während der Hochzeitsvorbereitungen zu vergraulen, kann schwerwiegende Folgen für deine Ehe haben. Denn auch, wenn ihr von nun an soviel Zeit wie mit deiner Familie verbringen werdet, kann zickiges Verhalten ihr Bild von dir nachhaltig erschüttern. Eine Braut, die hohe Ausgaben von der Schwiegerfamilie offen einfordert, einen Befehlston an den Tag legt und sich undankbar zeigt, solltest du deshalb nicht sein.

Das kannst du tun:

Dass die Eltern des Brautpaares die Hochzeit heutzutage finanzieren, ist nicht selbstverständlich. Wenn ihr dennoch finanzielle Unterstützung und Hilfe bei der Organisation angeboten bekommt, ist das eine nette Geste. Von Pleiten, Pech und Pannen während der Organisation kannst du erzählen, wenn du das Gefühl hast, dass sie sich wirklich dafür interessieren. Charme zahlt sich hier aus: Einer netten künftigen Schwiegertochter hilft jeder viel lieber!

Bist du vielleicht schon eine Bridezilla? Erfahre es im Quiz:

Welche Art von Braut bist du?

Du willst ein abschreckendes Beispiel für zwei waschechte Bridezillas sehen? Dann schau dir den Film Bridewars — Beste Feindinnen* an!

Mach dir nicht so viel Stress wegen deiner Hochzeit. Dann wird sich alles Übrige fügen. Alle wollen dir als Braut nur das beste. Zeig ihnen dafür deine Dankbarkeit und Wohlwollen. Dann wirst du auch richtig viel Spaß auf deiner Hochzeit haben und nicht zur gefürchteten Bridezilla mutieren. Hast du schon einmal eine Bridezilla erlebt? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

Bildquelle:

iStock/Ljupco, Giphy


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?