Verlobungsring
Diana Heuschkelam 25.04.2017

Ein Verlobungsring gilt traditionell als Bekräftigung des Heiratsversprechens eines Ehemannes in spe gegenüber seiner zukünftigen Braut. Neben seiner schönen Bedeutung soll das Schmuckstück der Trägerin aber natürlich auch gefallen. Ein funkelnder Brillant trifft da meist genau den Nerv – aber so ein Steinchen ist leider nicht ganz billig. Die deutschen Männer scheinen sich deshalb eher von protzigen Klunkern fernzuhalten, denn im internationalen Vergleich zahlen sie für Verlobungsringe echt wenig!

Besonders seit den 1930er Jahren hat sich der Verlobungsring zum Statussymbol entwickelt. Damals warb der Diamanthersteller De Beers ziemlich exzessiv mit Bildern, auf denen frischverlobte Damen ihre edelsteinbesetzten Ringe zur Schau stellten. Seitdem scheint es manchmal so, als sage die Größe des Diamanten auch etwas über die Größe der Liebe des Mannes zu seiner Zukünftigen aus.

Die Amerikaner lieben Protz, die Deutschen mögen es bescheiden

Die Briten geben zum Beispiel, laut dem Newsportal „Evening Standard“, im Durchschnitt etwa 1.270 Euro für einen Verlobungsring aus, wobei Briten, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, mit 1.650 Euro noch tiefer in die Tasche greifen. Wie fast immer, wenn es um Protz geht, führen die Amerikaner auch hier die Bestenliste an: Sage und schreibe 5.670 Euro latzen sie, laut „theknot.com“ im Durchschnitt für ihre Schmuckstücke. Wahnsinn! Das durchschnittliche Budget der Deutschen ist davon ganz weit abgeschlagen: Sie geben, laut „Kartenmacherei.de“, lediglich etwa 600 Euro für ihre Ringe aus.

Im Vergleich zu manch anderen Ländern ist das deutsche Budget von 600 Euro relativ wenig. Eigentlich ist es aber gar nicht so blöd, beim Ringkauf zu sparen. Die Hochzeit wird schließlich noch teuer genug.

Bildquelle: iStock.com/Aeya, giphy.com


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