Rezept für eine gute Ehe
Susanne Falleram 20.12.2016

Gibt es ein Rezept für eine gute Ehe? Vielleicht kein Patent-Rezept, bei dem jedes kleine Detail ausgefeilt ist, sodass nichts schiefgehen kann. Es gibt jedoch ein paar grundlegende Zutaten, die für das Glück in einer Ehe unerlässlich sind. Wir haben 5 Tipps, pardon, Zutaten zusammengefasst, die auch bei deinem Mann (in spe) und dir nicht fehlen dürfen, damit ihr auch nach der Hochzeit glücklich bleibt.

Viele künftige Brautpaare widmen ihre ganze Aufmerksamkeit der nahenden Hochzeit, doch denken nicht wirklich weiter. Dann folgt der große Tag. Und dann? Ernüchterung? Zumindest das gemeinsame Leben als Eheleute. Gibt es hier einen geheimen Verhaltenskodex, ein Rezept für eine gute Ehe, das einem bisher noch niemand verraten hat? Schließlich möchte man mit dem Liebsten auf ewig zusammen bleiben und das möglichst ohne Streit. Wie gelingt das harmonische Zusammenleben als Mann und Frau?

Rezept für eine gute Ehe

Nach der Hochzeit folgt die Ernüchterung: Wie gestaltet man den gemeinsam Alltag als Ehepaar? Gibt es ein Rezept für eine gute Ehe?

Rezept für eine gute Ehe: Die Geheimformel für Glück

Schlagen wir das Liebeskochbuch einmal auf. Im Endeffekt ist eine Ehe nicht viel anders als eine Partnerschaft ohne Trauschein. Wenn ihr vorher schon zusammengelebt habt, werdet ihr logischerweise keinen großen Unterschied feststellen. Doch da eure Bindung jetzt amtlich ist, habt ihr euch damit auch in gewisser Weise verpflichtet, an eurer Beziehung zu arbeiten. Liebe ist nichts Statisches, sondern eine Achterbahnfahrt, die man gemeinsam meistern muss. Bei einer Heirat wird dies nochmal betont: In guten wie in schlechten Tagen.

Damit ihr sämtliche Höhen und Tiefen meistern könnt, müsst ihr gemeinsam dem Alltag trotzen, denn hier schleichen sich kleine Reibereien besonders gern ein. Deshalb sind die folgenden fünf Zutaten beim Rezept für eine gute Ehe unerlässlich:

1. Diskutieren statt wutentbrannt Streiten

Richtig streiten lernen, das ist das A und O für eine gute Ehe. Von kleinen Reibereien bis hin zu richtigem Zoff, alles sollte sachlich und möglichst sofort zur Ansprache kommen. Nur so könnt ihr beide sicherstellen, dass das Fass nicht irgendwann überläuft und eure stabile, glückliche Ehe plötzlich ins Wanken gerät. Kompromisse finden und einen Streit auch mal beilegen können, das ist eine Herausforderung, die ihr beide meistern müsst. Und immer daran denken: Ihr seid jetzt ein Team! Gegeneinander arbeiten wollt ihr ja nicht.

Rezept für eine gute Ehe

Das Rezept für eine gute Ehe beinhaltet, dass ihr auch mal loslassen könnt.

2. Nehmt euch Zeit ohne den anderen

Verheiratet sein heißt nicht, aufeinander zu glucken. Hast du schon mal gesehen, was Hühner machen, die auf zu engem Raum eingesperrt sind. Sie fangen an, sich gegenseitig zu picken, ja regelrecht zu verletzen. Ebenso kann es schnell zu Spannungen kommen, wenn ihr einfach zu viel Zeit miteinander verbringt. Die Ehe ist eine Bindung, jedoch mit elastischem Bund. Trefft euch also auch mal ohne den anderen mit Freunden oder macht andere Unternehmungen (er zockt, du shoppst, oder andersrum?). So geht euch auch nicht das Gesprächsmaterial aus, weil ihr immer nur dasselbe erlebt. Distanz bringt neue Nähe!

3. Nie, nie, nie das gegenseitige Vertrauen missbrauchen

Als verheiratetes Paar ist man eine Einheit eingegangen, die auf Ehrlichkeit und Vertrauen basiert. „Ich vertraue dir, dass du mich nicht belügst, dass du nicht fremdgehst und keine Geheimnisse vor mir hast“: Diesen Schwur habt ihr euch gegenseitig gegeben und daran solltet ihr euch halten, ohne wenn und aber. Dein Mann und du, ihr seid euch die wichtigsten Menschen. Mehrere Köche verderben den Ehe-Brei und das Rezept für eine gute Ehe. Macht Ehrlichkeit also zu einer eurer Hauptzutaten für euer Ehe-Rezept.

4. Verlernt nicht, miteinander zu lachen und Spaß zu haben

Einfach Spaß haben, miteinander lachen, vielleicht auch mal kindisch sein und Unsinn machen, all das sollte niemals im Alltagstrott verloren gehen. Ehe heißt nicht: Ab jetzt sind wir ernste, seriöse Erwachsene. Ein Ring, sie zu knechten? Nichts da! Behaltet euren Leichtsinn, wagt gemeinsam etwas Unsinniges (wie viele Marshmallows kann man eigentlich in seinen Mund stopfen?), frischt eure Beziehung auf, zum Beispiel mit witzigen Spontanaktionen oder zieht euch einfach stundenlang lustige Katzenvideos rein, bei denen ihr Tränen lachen könnt. Pssst: Sogar gemeinsam Trinken soll für eine gute Ehe sorgen! Beim Rezept für eine gute Ehe darf eine ordentliche Portion Humor auf jeden Fall nicht fehlen.

Manchmal ist der Ehealltag übrigens auch unfreiwillig komisch. Unsere Bildergalerie verrät dir, was ich damit meine:

19 Momente, die nur Paare in Langzeitbeziehungen kennen

5. Kleine Liebes-Gesten machen

Das beste Mittel gegen den Alltag? Nicht-Alltägliches machen! Dem Rezept für eine gute Ehe verleihen kleine Aufmerksamkeiten die richtige Würze. Ob es ein einfacher Post-it mit „Ich liebe dich“ am Badspiegel ist, eine kleine Schokotafel auf dem Wohnzimmertisch oder vielleicht auch mal eine prickelnde Überraschung im Bett, mit der der Partner nicht rechnet: Die Möglichkeiten, seine Liebe zu zeigen, sind vielfältig. Für den Liebesbeweis zwischendurch musst du dich auf keinen Fall in Unkosten stürzen. Manchmal sind die kleinsten Gesten als romantische Prise beim Ehe-Rezept die schönsten.

Gute Ehe

Ein Happy End kann möglich sein, wenn ihr euch an ein paar einfache Ehe-Regeln haltet.

Ihr habt den großen Tag noch vor euch?

Dann haben wir ein perfektes Video, welches dir und deinem Verlobten als Inspiration für euere Hochzeitsplanung dienen kann. Vielleicht ist ja Nummer 9 deine Traumhochzeit?!

Der Ehe-Alltag ist nichts, wovor es euch grauen muss. Ganz im Gegenteil! Euer gemeinsames Leben bietet so viel Spaß und Aufregung, wenn ihr nur wisst, wie ihr es richtig anpacken müsst. Was meinst du: Welche Zutaten gehören noch in das Rezept für eine gute Ehe? Lass es uns wissen!

Bildquellen: iStock/manifeesto, iStock/Pilin_Petunyia, iStock/blanaru

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