Liebe und ihre Irrwege

Louisa geht schnell nach Hause

Louisa macht sich auf den Heimweg

Die Liebe geht ihre eigenen Wege und manchmal schreitet sie auf Irrwegen durch die Welt. Wie soll man bei so vielen Irrungen und Wirrungen nur wieder zusammen finden?

Nach einer durchzechten Nacht bin ich vollkommen verkatert bei Mareen auf der Couch aufgewacht. Erst machten sich die stechenden Kopfschmerzen breit, doch danach dämmerte mir so langsam, wie der gestrige Abend verlaufen war. Sofort blickte ich auf mein Handy, um zu schauen, ob Marc mir geantwortet hatte. Zwölf verpasste Anrufe, drei SMS und vier Mailbox-Mitteilung waren das Ergebnis einer netzlosen Nacht.

Sprachlos und geschockt von den vielen Nachrichten von Marc, stand ich vor dem Küchentisch, als Mareen mir erzählte, dass gestern Nacht das Handynetz unterbrochen wurde. „Alles war total lahm gelegt. Keiner konnte mehr telefonieren, haben sie gerade im Radio gesagt.“ Einerseits war ich erleichtert, dass Marc sich doch bei mir gemeldet hatte, andererseits war ich besorgt darum, wo er seit gestern Nacht geblieben war. Ob es ihm wohl gut geht? Mit einem riesengroßen schlechten Gewissen machte ich mich endlich auf den Heimweg. Draußen war es hell, kalt und ungemütlich. Nachdem ich aus der warmen Wohnung heraus trat, fühlte ich mich wie im tiefsten Winter. „Es sind mindestens minus 10 Grad“, murmelte ich in die Kälte.

Den Heimweg trat ich zu Fuß an, um nicht nur die Kopfschmerzen los zu werden, sondern auch den Kopf von den gestrigen Ereignissen frei zu bekommen. Ich wollte erst einmal an gar nichts mehr denken, mir keine Gedanken um die Party machen und nicht an Marc denken. Doch als ich um die Straßenecke bog, traf mich fast der Blitzschlag. Von weitem konnte ich schon erkennen, dass jemand vor der Tür meines Wohnhauses saß. Er sah aus wie ein Häufchen Elend und ich ahnte Schlimmes. Leider bewahrheiteten sich meine Befürchtungen und Marc saß auf der eiskalten Steintreppe vor der Eingangstür. Den Kopf hatte er auf die Knie gesenkt und schien zu schlafen.

„Marc, bist du das?“ Er blickte mit verquollenen Augen hoch. „Wo warst du denn so lange?“, fragte er mich etwas verschlafen. „Wo warst DU denn? Ich habe dich die ganze Zeit gesucht und angerufen“, erzählte ich von meiner Suchaktion, während ich Marc wieder auf die Beine half. „Naja, ich hatte mit den Jungs getrunken. Dann hatte ich dich gesucht, weil ich nach Hause wollte. Deinen Schlüssel hatte ich leider verloren und dann bin ich einfach gegangen, weil ich dachte, dass du hier bist“, berichtete Marc mir von seinem Abend. „Deine Anrufe habe ich erst heute früh erhalten.“

Wie sich herausstellte, hatten wir beide Probleme mit unseren Handyanbietern. „Komm, lass uns doch oben weiter reden. Du musst ja ganz durchgefroren sein. Hast du die ganze Nacht hier gesessen?“ Ich schloss die Haustür auf und ging in den Flur. Marc schlurfte langsam hinter mir her. Mühsam schleppte er sich die Treppenstufen nach oben und plumpste auf das Sofa, als wir in die Wohnung kamen. Ich zog meine Jacke aus, hing sie über den Stuhl und ging hinüber zu Marc. Er zog mich neben sich. „Willst du nicht erst einmal heiß duschen. Du musst doch frieren“, fragte ich. „Jetzt nicht“, Marc kuschelte seinen Kopf an meinen Arm. „Ich bin froh, dass du zurück gekommen bist“, sagte er noch und schlief ein.


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Was denkst du?

  • foxx am 24.11.2010 um 14:21 Uhr

    ... hinkt aber terminlich ganz schön hinterher. Bin gespannt, wie sie die Kurve von "kurz nach Halloween" zur "Vorweihnachtszeit hinkriegen.

    Antworten
  • Tanja83 am 23.11.2010 um 16:03 Uhr

    Ist ja zu süß

    Antworten
  • GruenerApfel am 22.11.2010 um 19:29 Uhr

    süüß :p

    Antworten
  • mupfin am 22.11.2010 um 13:17 Uhr

    hat der keine eigene wohnung 😀

    Antworten
  • kampffusselline am 19.11.2010 um 22:02 Uhr

    Wieso schläft man eine ganze Nacht vor der Hautür der Freundin? 😀

    Antworten
  • Janina1910 am 19.11.2010 um 18:58 Uhr

    schon süß

    Antworten
  • EmilyErdbeere am 19.11.2010 um 14:39 Uhr

    <3

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