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Mehr Knistern!

Tipps für mehr Erotik im (Beziehungs-)Alltag

Tipps für mehr Erotik im (Beziehungs-)Alltag

Am Anfang einer Beziehung ist Sex noch die schönste „Hauptsache“ der Welt. Doch mit der Zeit lässt die anfängliche Leidenschaft meist nach – statt sich genussvoll in den Laken zu wälzen, verbringt man gemeinsame Abende viel häufiger vor der Flimmerkiste. Was tun, wenn es in der Beziehung nicht mehr knistert? Wir haben Tipps für mehr Erotik und lustvolle Momente im (Beziehungs-)Alltag.

Beziehungen: Kein Sex mehr
In langjährigen Beziehungen bleibt die Erotik manchmalauf der Strecke - mit ein paar Tricks hält man das Knisternlebendig!

Dass die körperliche Leidenschaft in einer langjährigen Beziehung nicht mehr die gleiche ist wie bei einem frisch verliebten Pärchen, ist die normalste Sache der Welt – und lässt sich sogar wissenschaftlich erklären! Verantwortlich sind, wie so oft, die Hormone. Während bei frisch Verliebten jede Menge Neutropin (das so genannte „Lusthormon“) durchs Blut rauscht, wird dies bei langjährigen Partnern mehr und mehr durch das „Bindungshormon“ Oxytocin verdrängt. Es wird bei zärtlichen Berührungen, aber auch beim Orgasmus ausgeschüttet und sorgt für das wohlige Zusammengehörigkeitsgefühl, das feste Beziehungen ausmacht. Insofern ist dieser Prozess nicht nur natürlich, sondern sogar notwendig, um eine Beziehung über längere Zeit aufrecht zu erhalten.

Kuschelndes Paar: Zärtlichkeiten stärken die Bindung
Tanz der (Bindungs-)Hormone: Zärtlichkeitenstärken die Bindung.

Sex und Erotik in Beziehung

Wenn vorübergehend Flaute im Bett herrscht, ist dies also kein Grund, die Beziehung infrage zu stellen. Dennoch sehnen sich viele, die in einer langjährigen Partnerschaft leben, nach mehr Sex und Erotik im Beziehungsalltag. Oft ist der erste Schritt schon der, die Antennen für lustvolle Momente zu schärfen und sie bewusst wahrzunehmen – denn nicht selten ist der eigene Beziehungsalltag erotischer, als man denkt! Wir verraten Euch, wie Ihr müde Liebesgeister wieder zum Leben erweckt.

1. Zeit für Zärtlichkeiten

Mal ehrlich, wann hast Du das letzte Mal so richtig ausgiebig mit Deinem Freund geknutscht? Oft nimmt man sich nur noch die Zeit für einen flüchtigen Begrüßungs- oder Abschiedskuss. Eigentlich eine Schande! Denn ausgiebiges Küssen kann das Frisch-verliebt-Gefühl wieder in Erinnerung rufen – inklusive Schmetterlinge im Bauch! Und nicht zuletzt macht eine wilde Knutscherei nicht selten Lust auf mehr... Wie wäre es also demnächst mit einem leidenschaftlichen Zungenkuss statt einem braven Bussi zur Begrüßung?

2. „Heute nicht, Schatz!“ – oder doch?

Ja, es gibt diese Momente, in denen wir wirklich einfach keine Lust auf Sex haben. Doch seien wir ehrlich – es gibt auch solche, in denen wir einfach nur zu bequem sind, die Initiative zu ergreifen. In denen wir zwar nicht unbedingt vor Verlangen brennen (Wissenschaftler nennen diesen Zustand „sexuell neutral“), aber dennoch nicht abgeneigt wären – wenn wir uns zurücklehnen und genießen dürfen. Typische „Er will – sie nicht“-Konflikte würden sich häufig auf diese Weise lösen lassen. Wenn Dir eigentlich nicht danach ist, lass Dich ruhig erst ein wenig von ihm verwöhnen und lehn Dich zurück. Bei zärtlichen Streicheleinheiten und Massagen kommt nicht selten die Lust von ganz allein. Wer immer von vornherein abwinkt, wenn er einen Annäherungsversuch startet, lässt sich also einiges entgehen. Beim nächsten Mal solltest Du also vielleicht anstatt „Ein andermal“ lieber sagen „Warum eigentlich nicht?“

3. „Du bist sexy, weil...“

Weißt Du noch, wann Du Deinem Freund das letzte Mal ein Kompliment gemacht hast? Also – ein richtiges? Oft nimmt man den anderen für selbstverständlich und weiß gar nicht mehr, was man tatsächlich aneinander hat. Erinnere Dich genau daran, was Dich am Anfang Eurer Beziehung so an ihm angezogen hat. Seine Augen? Seine Stimme? Seine Hände? Sein durchtrainierter Bauch? Nimm Dir die Zeit, einmal wieder genauer hinzuschauen und Dir vor Augen zu führen, was Du an ihm attraktiv findest. Und dann: Sage es ihm! Aber auch ein Kompliment bezüglich seiner Qualitäten als Liebhaber kann oft ungeahnte Kräfte in ihm freisetzen...

4. Für Überraschungen sorgen

Oft sind es die kleinen Veränderungen, die das Liebesleben spannend machen. Schlüpfe einfach mal morgens zu ihm in die Dusche, wenn er nicht damit rechnet, überrasche ihn mit einer zweideutigen SMS in der Mittagspause oder aufregenden Dessous. Zugegeben, das mit der Unterwäsche ist ein alter Hut. Dennoch – es funktioniert! Kauf Dir Dessous, in denen Du Dich unwiderstehlich fühlst. Wenn Du Dich sexy und wohl fühlst, dann strahlst Du das auch ihm gegenüber aus.

5. Schraube Deine Erwartungen herunter

Viele träumen von der perfekten Liebesnacht mit Kerzenschein, gedämpfter Musik, ausgedehntem Vorspiel und allem, was dazu gehört. Ein spontaner Quickie? Viel zu unromantisch! Häufig verschieben wir Sex und Erotik deshalb immer wieder, weil wir auf den „richtigen Moment“ warten. Weil wir es eben richtig schön haben wollen. Doch wann ist eigentlich dieser richtige Moment? Gibt es ihn überhaupt? Anstatt ewig darauf zu warten, sollte man die Gelegenheit lieber beim Schopf packen – und ab und zu dem schnellen Sex zwischendurch eine Chance geben. Das kann viel aufregender sein als perfekt inszenierter Matratzensport! Allzu hoch gesteckte Erwartungen über Bord zu werfen, kann sehr befreiend sein.

6. Verbannt den Fernseher aus dem Schlafzimmer

Er ist einer der Lustkiller Nummer 1 – der Fernseher. Die italienische Sexualforscherin Serenella Salomoni hat in einer Studie herausgefunden, dass Paare, die ohne Fernseher im Schlafzimmer auskommen, zweimal häufiger Sex haben als andere Paare (nämlich durchschnittlich zweimal anstatt nur einmal wöchentlich). Wenn das mal kein Grund ist, der Flimmerkiste im Bett endgültig eine Absage zu erteilen!

In langjährigen Beziehungen bleiben Sex und Erotik manchmal auf der Strecke. Doch das muss nicht sein! Mit ein wenig Mühe kann das Knistern erhalten bleiben!

 

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