Pornos zusammen schauen
Nina Rölleram 07.11.2018

Angeblich schauen viele Frauen Pornos, reden nur nicht gerne darüber. Manche haben aber gar kein Problem damit, ihre Leidenschaft für erotische Filmchen mit ihrem Partner zu teilen. Und wie es aussieht, ist das eine gute Idee, denn eine aktuelle Studie hat herausgefunden, dass gemeinsames Pornos schauen ein spannenderes Sexleben beschert.

In der Studie des Online-Erotik-Portals Joyclub wurden 5.000 Männer und Frauen zu ihrem Pornokonsum befragt. Ein Großteil der Studienteilnehmer nutzt Pornos zur Selbstbefriedigung: Für 62 Prozent bleiben Pornos eine Angelegenheit, die nicht mit dem Partner geteilt wird. Immerhin 34 Prozent gaben jedoch an, Pornos gemeinsam zu schauen.

Viele Frauen stehen auf diese Audiopornos, weil sie die Fantasie besser anregen.

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Anregungen für das eigene Sexleben

Neben dem Pornokosum wurden die Studienteilnehmer auch zu ihrem eigenen Sexleben befragt. Das Ergebnis: Diejenigen, die Pornos häufig oder sogar immer zusammen mit ihrem Partner konsumieren, sind auch am zufriedensten im Bett. Der Grund dafür könnte sein, dass sich diese Paare von Pornofilmen inspirieren lassen, neue Stellungen und Praktiken selbst auszuprobieren und sie auf diese Weise einfach besser in Stimmung kommen.

Pornos in der Beziehung? (K)ein Problem!?

Die Studie hat auch herausgefunden, dass Menschen, die selbst Pornos konsumieren, kein Problem damit haben, wenn ihr Partner Pornos schaut – ja, auch alleine zum Masturbieren. Umgekehrt halten fast 15 Prozent derjenigen, die sich nie erotische Filmchen anschauen, den Genuss von Pornografie innerhalb einer Beziehung schon für Fremdgehen.

Die Ergebnisse der Studie sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, denn man sollte nicht außer Acht lassen, dass lediglich die Mitglieder einer Erotik-Community befragt wurden. Es ist anzunehmen, dass die Zahl der Paare, die gemeinsam Pornos schauen, in der Gesamtbevölkerung wesentlich geringer ist. Zudem gibt es soziologische Studien, die nahelegen, dass Pornokonsum in der Ehe das Scheidungsrisiko verdoppeln kann.

Pornos können sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf das eigene Sexleben haben. Diese Männer geben selbstkritisch zu, wie sie durch die Filmchen abgestumpft sind:

„So haben Pornos mein Sexleben verändert“

Wie stehst du zum Pornokonsum innerhalb einer Beziehung? Könntest du dir vorstellen, dir solche Filme mit deinem Partner zusammen anzuschauen, oder wäre dir das genauso unangenehm, wie gemeinsam mit deinen Eltern eine Sexszene in einem Spielfilm zu sehen? Sag mir deine Meinung in den Kommentaren!

Bildquelle:

iStock/vadimguzhva


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