Studie belegt:

Menschen mit Tattoos stehen auf härteren Sex

Menschen mit Tattoos stehen auf härteren Sex

Tätowierte haben nicht mehr so einen schlimmen Ruf wie früher und Tattoos werden immer beliebter. Nach Angaben der Uni Leipzig haben sogar rund die Hälfte aller Frauen zwischen 25 und 34 Jahren ein Tattoo! Hat die Tinte unter der Haut dadurch ihren rebellischen Charakter verloren? Wohl nicht ganz, denn laut einer Studie stehen Tätowierte auf härteren Sex – und aus psychologischer Sicht gibt es auch mehrere Erklärungen dafür. 

Kein Blümchensex mit Tätowierten?

Es klingt nach einem Klischee, aber scheinbar ist wirklich etwas dran: Die Erotik-Community Joyclub hat unter 5.000 Mitgliedern eine Befragung durchgeführt, bei der zwei Drittel der tätowierten User angaben, auf harten Sex zu stehen. Ohnehin trugen 44 Prozent der Befragten ein Tattoo, was im Vergleich zur gleichaltrigen Gesamtbevölkerung ungefähr doppelt so viele sind. Doch was genau bedeutet eigentlich „harter Sex“?

In der Studie gaben tätowierte Frauen und Männer an, kein ausgiebiges Vorspiel zu benötigen, sondern es stattdessen zu bevorzugen, wenn es „körperlich und verbal heftig zur Sache“ geht. Was das genau bedeutet, ist sicherlich individuell verschieden, aber klar ist: Ein Großteil der Tätowierten steht nicht auf Blümchen- oder Vanillasex, sondern auf Dirty Talk oder BDSM-Praktiken. Unter den Nicht-Tätowierten war dieser Anteil mit knapp 54 Prozent deutlich geringer. Das ist wohl auch eine Erklärung dafür, warum es viele Paare gibt, bei denen beide tätowiert sind. Schließlich ziehen sich ähnliche sexuelle Vorlieben an.

So wirken tätowierte Frauen auf Männer

Sind tätowierte Menschen einfach weniger schmerzempfindlich und wollen deshalb härter angepackt werden? Zahlreiche psychologische Studien haben sich tatsächlich bereits damit befasst, welche Auswirkungen Tattoos bei der Partnerwahl haben. Diese zeigen, dass wir unbewusst Menschen mit Tattoos als sexuell freizügiger wahrnehmen: Laut einer Studie von polnischen Wissenschaftlern schätzen Frauen tätowierte Männer zwar nicht als gute Langzeitpartner ein, allerdings als sehr maskulin und dominant. Umgekehrt sieht es ähnlich aus: Eine Studie der Universität der Südbretagne ergab, dass auch Männer tätowierte Frauen deutlich schneller anbaggern, weil sie diese für sexuell experimentierfreudiger halten.

Hast du jetzt Lust auf ein neues Tattoo bekommen? Dann nur zu, allerdings solltest du vorher einige Dinge beachten:

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Schon interessant, wie wir unterbewusst Menschen anhand ihrer Tattoos bewerten und sie für sexuell freizügiger halten. Scheinbar ist ja sogar etwas dran! Allerdings sollte jedem klar sein, dass es sich bei Studien nur um statistische Werte handelt und es dennoch Tätowierte gibt, die Kuschelsex bevorzugen. Glaubst du, dass tätowierte Menschen im Bett anders ticken? Sag uns deine Meinung in den Kommentaren!

Bildquelle:

Getty Images/RybakovVladimir

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