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Krankheiten & Co.

Safer Sex: Was bedeutet das eigentlich?

Sex gehört wohl zu den schönsten Nebensachen der Welt – so heißt es immer wieder. Doch so schön das Techtelmechtel auch sein mag ... Sex birgt auch Gefahren, wenn man sich nicht richtig schützt. Dann kann es nicht nur zu Verletzungen kommen, es können auch Geschlechtskrankheiten übertragen werden. Deswegen lautet das Motto: Safer Sex! Doch was bedeutet das eigentlich?

Safer Sex: Was heißt das?

Wenn du Sex hast, was natürlich grundsätzlich ein besonders schöner Akt ist, solltest du dennoch darauf achten, dass du dich richtig schützt, dass du also Safer Sex (sicherer Sex) hast. Bedeutet: Du solltest dich immer vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. Dafür ist es wichtig, dich selbst vor den Körperflüssigkeiten deines Partners oder deiner Partnerin zu schützen. Dazu gehört das Sperma genauso wie die Scheidenflüssigkeit oder Blut. Das beste Hilfsmittel ist hierbei ein Kondom. So verhindern beide Seiten den Austausch der Flüssigkeiten.

Wichtig: Auch wenn das Risiko, sich beim Oralverkehr mit einer Krankheit zu infizieren sehr gering ist, besteht es. Deswegen solltest du auch hier darauf achten, dich richtig zu schützen. Vor allem, wenn du zum Beispiel eine Verletzung im Mundraum hast, sollte zum Beispiel beim Blasen dennoch ein Kondom verwendet werden. Zwei Frauen könnten zum Beispiel zu sogenannten Lecktüchern greifen.

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Worauf sollte ich beim Sex achten?

Wie bereits erklärt, solltest du beim Sex immer darauf achten, dass du dich selbst bestmöglich schützt. Achte bei einem Kondom zum Beispiel darauf, dass es kein Loch oder Riss hat, durch das zum Beispiel Sperma gelangen könnte.

Solltest du dennoch ungeschützten Sex haben, kann ein Besuch beim Arzt deines Vertrauens helfen. Mit verschiedenen Methoden kann dann herausgefunden werden, ob du dich tatsächlich mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt haben solltest. Auch die Pille danach kann bei ungeschütztem Sex ein großes Thema sein. Sie kann zwar eine ungewollte Schwangerschaft verhindern, eine Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten jedoch nicht. Sollte also weder ein Schutz mit Kondom, noch mit der Pille stattgefunden haben und du Angst vor einer Schwangerschaft hast, kannst du dir die Pille danach besorgen. Dennoch solltest du nicht leichtfertig mit diesem Thema umgehen!

Wenn du nun schon länger in einer Beziehung bist und ihr euch dazu entscheidet, zum Beispiel ohne Kondom miteinander zu schlafen, ist das nicht verwerflich. Vorher sollten beide Parteien jedoch einen Allround-Check beim Arzt durchführen lassen, um sicherzugehen, dass keiner von beiden eine Krankheit übertragen wird.

Welche Geschlechtskrankheiten können trotz Kondom übertragen werden?

Das Kondom ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, sich beim Sex zu schützen. Vor allem wird das Risiko einer Ansteckung für Treponema pallidum (Erreger der Syphilis), Hepatitis-B-Viren, Trichomonaden, Mykoplasmen oder Gonokokken verringert. Und trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit, sich mit einer Krankheit zu infizieren, nicht zu 100 Prozent gleich Null. Zum Beispiel besteht immer noch das Risiko einer Chlamydien-Infektion zum Beispiel über die Schleimhäute. Deswegen gilt: Safer Sex sollte immer oberste Priorität haben – denn einmal mit einer Krankheit angesteckt, kann das schwerwiegende Folgen haben und sogar bis zur Unfruchtbarkeit führen.

Das Kondom oder die Pille sind zwei von einigen Verhütungsmethoden, die es heutzutage glücklicherweise gibt. Doch welche passt am besten zu dir? Das möchtest du herausfinden? Dann mach doch einfach unser Quiz:

Welche Verhütung passt zu dir?

Bildquelle: Unsplash / charlesdeluvio
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