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Trampling Sex: Ich steh auf Di...r?!

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Trampling Sex: Ich steh auf Di...r?!

Es gibt eine Menge ungewöhnlicher Sexpraktiken und Fetische. Viele davon hinterlassen bei uns ein großes Fragezeichen – wie zum Beispiel auch das Trampling. Was das ist und wieso manche Menschen das geil finden, erfährst Du hier.

Beim Trampling stehst Du nicht nur auf ihn sondern auf ihm
Beim Trampling stehst Du nicht nur auf ihn sondern auf ihm

„Baby, stehst Du auf mich? Dann stell Dich auf mich!“ Was Trampling ist? Ganz einfach: Beim Trampling (englisch für „trampeln“) wird einer der beiden Partner dadurch erregt, dass der andere sich auf ihn stellt und über ihn drüber läuft. Die Sexpraktik gehört zwar nicht zu den fünf häufigsten Fetischen, ist jedoch verbreitet genug, um ein eigenes Porno-Genre, den „Trampling Porn“ zu inspirieren.

Wie genau so ein Trampling Sex abläuft? Das kann ganz unterschiedlich sein. Einer der Partner (meistens der Mann) legt sich auf den Boden, das Bett oder einen Tisch, der andere stellt sich auf ihn drauf und geht – vorsichtig – auf ihm entlang. Da das Trampling meist mit Schmerzen verbunden ist, zählt es zum Bereich des BDSM-Sex. Auch mit dem Fußfetischismus ist die Sexpraktik verwandt.

Wieso stehen Menschen auf Trampling?

Trampling ist häufig Teil sadomasochistischer Beziehungen, da die Sexpraktik einen dominaten und einen unterwürfigen Part vorsieht. Während Masochisten die Lust am Trampling also aus dem Gefühl von Schmerz und Erniedrigung ziehen, genießt der dominante Partner die Macht über den unter ihm liegenden Menschen.

So kannst Du Trampling ausprobieren

Wenn Du Trampling einmal selbst ausprobieren möchtest, solltest Du Dich mit Deinem Partner vorsichtig an die Sexpraktik herantasten. Je nachdem, wie das Trampling praktiziert wird, kann es nämlich auch ganz schön gefährlich werden. Bei der soften Variante liegt Dein Partner auf dem Bett statt auf einer harten Oberfläche, da dieses einen Teil des Gewichts abfedert, auf dem Bauch oder auf dem Rücken. Nun solltest Du Dich mit Socken oder Barfuß vorsichtig auf ihn stellen – am besten erst einmal im Rumpfbereich. Wenn dies Deinem Partner nicht weh tut, kannst Du auch leicht Dein Gewicht verlagern. Stütze Dich dabei am besten an der Wand oder einem Möbelstück ab, damit Du einerseits nicht von Deinem Partner herunterfallen und andererseits Dein Gewicht ein wenig abschwächen kannst.

Vorsicht beim Trampling

Die Härteabstufungen beim Trampling variieren sehr stark. Eine härtere Variante wäre, wenn die Frau in High Heels über ihren Partner läuft und sich auch auf die Geschlechtsteile, den Brustbereich oder den Hals stellt. Wie Du Dir vielleicht vorstellen kannst, ist bei jeder Form von Trampling äußerste Vorsicht geboten, da das hohe Gewicht nicht nur harmlos-erregbare Schmerzen auslöst, sondern auch zu gefährlichen Verletzungen führen kann. Kommunikation und Vertrauen sind daher Voraussetzung für das Trampling.

Extremfall: Der menschliche Teppich

Ein wenig mehr Aufmerksamkeit erhielt die doch eher unbekanntere Sexpraktik, als die New York Times vor einigen Jahren einen Artikel über Giorgio T. veröffentlichte, einen zu der Zeit 48-jährigen maltesischen Immigranten mit einem Trampling-Fetisch. Mit einem Teppich bewaffnet taucht der Mann, der sich selbst auch „der menschliche Teppich“ nennt, in New Yorker Bars auf, legt sich in den Teppich gerollt auf den Boden und bittet die Barbesucher, über ihn zu laufen oder sich auf ihn zu stellen. „Je mehr Leute draufsteigen, desto besser“, wird Giorgio in dem Artikel zitiert. Sexuell erregend ist der Fetisch für ihn übrigens erst dann, wenn eine hübsche Frau über ihn läuft – am liebsten in Stilettos. Wenn Männer oder für ihn unattraktive Damen über ihn „trampeln“, genießt er das Gefühl zwar, wird aber nicht erregt.

Sachen gibt‘s! Trampling gehört auf jeden Fall eher zu den Sexpraktiken, die die meisten Menschen etwas seltsam finden werden. Dennoch gilt auch hier natürlich: Wenn beide Parteien Lust und Spaß an der Sache haben, dann bitte! Aber trotzdem immer schön vorsichtig sein...

Bildquelle: iStock/LUTFI_URE

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