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Wie bitter…

Studie gibt Hinweise: Machen Männer Frauen krank?

Studie gibt Hinweise: Machen Männer Frauen krank?

Beziehungsstress hatte wohl jeder schon mal – egal, ob Frau oder Mann. Die Ergebnisse einer italienischen Studie der Universität Padua scheinen nun allerdings nahezulegen, dass es besonders für Frauen gesünder ist, auf den Mann an ihrer Seite zu verzichten.

In der Studie wurden fast 1900 gesunde Frauen und Männer über 65 Jahren über einen Zeitraum von mehreren Jahren beobachtet und auf ihre gesundheitliche Entwicklung hin überprüft. Bei den Frauen stellte sich heraus, dass diejenigen, die verheiratet waren, eher dazu neigten mit den Jahren gebrechlicher und kränker zu werden, als solche, die Single oder bereits verwitwet waren.

Rauben Männer uns Lebensenergie?

Die verheirateten Frauen klagten besonders darüber, dass sie sich kraftlos und erschöpft fühlten und dass sie unfreiwillig abgenommen hätten. Zynische Stimmen könnten somit schlussfolgern, dass Männer uns Frauen die Lebensenergie rauben.

Hat dies womöglich etwas mit diesen Männer-Macken zu tun, die uns den letzten Nerv rauben?

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Oder liegt es vielleicht gar nicht an den Männern? Liegt es nicht eher an der Institution der Ehe? Wenn ja, dann müsste das doch folglich bedeuten, dass Männer ähnliche Anzeichen der Erschöpfung und Kraftlosigkeit aufweisen. Dem ist allerdings, laut den Erkenntnissen der Wissenschaftler, nicht so!

Sind Männer ohne uns aufgeschmissen?

Interessant war, dass sich bei den untersuchten Männern genau das Gegenteil herausstellte: Waren sie alleinstehend oder war ihre Frau bereits verstorben, so zeigten sie mehr Anzeichen von Gebrechlichkeit als ihre verheirateten Geschlechtsgenossen. Klingt ja, als seinen die Herren ohne die Frau an ihrer Seite aufgeschmissen…

Ist diese Studie also der eindeutige Beweis? Machen Männer Frauen wirklich krank? Ohne den nötigen wissenschaftlichen Background sollte man die Ergebnisse wohl nicht eins zu eins so deuten. Denn selbst die Wissenschaftler gaben im Schlusswort ihrer Studie zu: Ob wirklich allein die Anwesenheit der Männer für die erhöhte Gebrechlichkeit der Frauen verantwortlich ist, oder ob noch weitere Faktoren (zum Beispiel die Veränderung der Gesellschaft und der sozialen Strukturen, die über den langen Beobachtungszeitraum stattfanden) eine Rolle spielen, müsse erst einmal näher beleuchtet werden.

Bildquelle:

Giphy.com, iStock/shironosov

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