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Vor dem Aus!

Beliebter deutscher Süßwarenhersteller meldet Insolvenz an

Die Pleite-Welle reißt nicht ab. Schon wieder muss ein deutsches Unternehmen Insolvenz anmelden. Dieses Mal trifft es den Süßwarenhersteller Deutsche Confiserie Holding. Zu dem Unternehmen gehören die beliebten Marken Hussel sowie Arko.

Die Coronakrise hinterlässt erneut ihre Spuren in der Wirtschaft. Nach Modeketten, Juwelieren und Friseuren, trifft es jetzt auch eine Größe der Süßwarenbranche. Die zur Deutschen Confiserie Holding gehörenden Fachhändler Hussel, Arko und Eilles mussten beim Amtsgericht Norderstedt in Schleswig-Holstein vorläufige Insolvenz in Eigenverwaltung anmelden.

Update: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen

Gute Nachrichten für die beliebten Schokoladen-Fachhändler arko GmbH, Hussel GmbH und J. Eilles GmbH & Co. KG. Die Unternehmen, die allesamt zur Deutschen Confiserie Gruppe gehören, haben die Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen. Bereits am 1. Juli 2021 wurden die Verfahren vom Amtsgericht Norderstedt aufgehoben, da sich die Unternehmen neu aufgestellt hatte. Das durchgesetzte Sanierungskonzept ermöglicht den Erhalt von satten 1.300 Arbeitsplätzen sowie insgesamt ca. 300 Filialen.

Hussel, Arko und Eilles sollen vor Pleite gerettet werden

In Eigenverwaltung bedeutet, dass sich das Unternehmen in Eigenregie sanieren will, um wieder liquide zu werden. DCH-Geschäftsführer Patrick G. Weber bestätigte dies in einer Pressemitteilung: Es ist uns nicht leichtgefallen, den Insolvenzantrag zu stellen. Vor uns liegt nun eine große Aufgabe. Wir sind zuversichtlich, die drei Marken positiv in die Zukunft zu führen.

So geht es für Mitarbeiter und Kunden weiter

Bundesweit betreibt die Deutsche Confiserie Holding mit den Fachhändlern Hussel, Arko und Eilles rund 300 eigene Filialen. Hinzu kommen weitere Geschäfte in Österreich, sowie 46 Franchisebetriebe in Deutschland und Tschechien. Außerdem vertreibt der Hersteller seine Produkte aus den Bereichen Süßwaren, Kaffee und Tee in ca. 4.000 Verkaufsstellen im Lebensmitteleinzelhandel sowie in Bäckereien.

Insgesamt beschäftigt der flächenmäßig größte Confiserie-Fachhändler damit rund 1.600 Mitarbeiter. Wie sieht die Zukunft also für Mitarbeiter und Stores aus? Hier gibt es zum jetzigen Zeitpunkt gute Nachrichten. So soll der Geschäftsbetrieb, sofern dieser während der Pandemie möglich ist, in vollem Umfang weitergeführt werden. Und auch die Löhne und Gehälter seinen durch das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert.

Auch andere Unternehmen hat die Pandemie stark getroffen. Wir zeigen dir, welche Marken kurz vor dem Aus stehen:

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