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Majena von Cappelnam 04.08.2017

Festivals gehören zum Sommer wie Sonnencreme-Duft, Mückenstiche und Wassereis. Doch wenn ich an Festivals denke, kommen mir nicht nur fabelhafte Musik, einzigartige Stimmung und kreative Glitzer-Outfits in den Sinn, sondern mir schwirren auch sofort alle erdenklichen Horror-Szenarien im Kopf herum: Dauerregen, überall Matsch, dreckige Toiletten, kein Internet, ungemütliche Isomatten, immer Angst um die Wertsachen im Zelt – ihr kennt es. Doch diesen Sorgen will das Start-up My Molo jetzt den Kampf ansagen – und ich habe es auf dem melt!-Festival für euch getestet!

My Molo – was ist das? Das Start-up My Molo hat etwas Einzigartiges für dein ultimatives Festival-Erlebnis entwickelt: ein mobiles, faltbares Festival-Hotelzimmer. In so einer Lodge findest du ein bequemes Bett für zwei mit einer Matratze von eve Sleep, Strom (endlich Handy aufladen) , WLAN (sofort alle Fotos auf Instagram hochladen), einen Kühlschrank (!) und Zugang zu Öko-Toiletten (keinen Stress mehr wegen ekliger Dixie-Klos). Klingt traumhaft – doch ist es das auch?

My Molo Lodge

Meine My Molo-Lodge auf dem melt!

My Molo und eve Sleep im Festival-Test

Ich bin aufs melt!-Festival gefahren und habe die Lodges für euch getestet: Wie schläft es sich darin? Sind meine Wertsachen sicher? Wie gut ist das WLAN? Brauche ich wirklich Strom und einen Kühlschrank?

So sieht es in der Lodge aus:

Mein Anreisetag war Freitag. Nachdem ich mein Festival-Bändchen bekommen und mein Auto geparkt hatte, machte ich mich auf den Weg zu den Lodges. Diese waren leicht zu finden und sahen aus wie ein kleines Dorf aus gemütlichen Holzhütten, mit Sonnensegeln und chilligen Liegestühlen. Ich wurde sehr nett vom Team empfangen und bekam eine kleine Einweisung in die Besonderheiten des faltbaren Hotelzimmers, meinen WLAN-Zugangscode und meinen Schlüssel.

My Molo: So sehen die Lodges aus

Wie schläft es sich im faltbaren Hotelzimmer?

Zwei Tage und Nächte habe ich auf dem Festival verbracht und muss zugeben: Die Lodge war soo komfortabel und gemütlich, dass ich die meiste Zeit dort verbracht habe! Die Matratze von eve Sleep ist einfach nur ein Traum. Ich habe wie auf Wolken geschlafen, denn die oberste Schicht besteht aus einem 3 cm dicken Memoryschaum, der sich meinen Körperkonturen perfekt angepasst hat – sie wird also nicht zu unrecht als die „bequemste Matratze der Welt“ bezeichnet.

Wer allerdings nicht so gerne auf weichen Matratzen schläft, wird sich mit dieser vielleicht nicht so wirklich anfreunden, für ein Wochenende auf einem Festival und nach durchtanzten Nächten ist sie aber einfach nur perfekt. ??

Festival-Hotelzimmer – unnötiger Luxus?

Auf gar keinen Fall! Wer meint, ein Festival sei nur mit Zelten, Matsch, Rückenschmerzen und dreckigen Dixie-Klos erst ein richtiges Erlebnis, der sollte sich wirklich einmal eine Nacht in diesen Lodges gönnen. Es ist einfach unfassbar praktisch WLAN und vor allem Strom zu haben, um sein Handy aufladen zu können, seine Insta-Story mit dem besten Act von letzter Nacht zu aktualisieren oder um die Nachbarschaft mit der lautesten Musik zu beglücken. Und ein eiskaltes Getränk aus dem Kühlschrank nach einer durchfeierten Nacht ist auch einfach nur herrlich. Außerdem brauchst du keine Angst mehr um deine Wertsachen haben, denn die Lodges sind abschließbar und absolut einbruchsicher. My Molo ist für mich definitiv die neue Art des Festival-Campings!

My Molo: Crowdfunding-Projekt braucht deine Hilfe

Auf 20 Festivals aus drei Ländern wurden die innovativen Unterkünfte im coolen Holz-Look bereits angeboten – darunter Roskilde Festival, Wacken, Deichbrand, Nova Rock, melt! und splash!. Damit die Lodges bald auf weiteren Festivals Station machen können, kannst du das Jungunternehmen aus Brandenburg unterstützen.

Die Gründer Nico, Mathias und Fritz benötigen 25.000€ als Sicherheit für einen weiteren Bankkredit zur Finanzierung der nächsten Lodges, sie selbst haben bereits ihr gesamtes Erspartes in ihr Herzensprojekt investiert. Ab 03.07.2017 startet dazu eine Crowdfunding- Kampagne über die Plattform Startnext: http://bit.ly/crowdstartnext

“Viele Freunde, Bekannte aber auch wildfremde Menschen haben uns seit der Gründung von My Molo großartig unterstützt. Daran wollen wir anknüpfen, denn My Molo funktioniert nur mit der Crowd”, erklärt Geschäftsführer Nico Marotz.

Die Besonderheit: Die Lodges lassen sich wie eine Zieharmonika auseinander- und zusammenfalten und so platzsparend transportieren und innerhalb von 20 Minuten aufbauen. Richtig tolle Einsatzmöglichkeit abseits der Festival-Saison: Im Winter kommen sie in Kooperation mit der Caritas als Kälteunterkunft zur Unterbringung von Obdachlosen zum Einsatz. Wirklich top!

Würdest du in einer derartigen Lodge auf einem Festival schlafen oder hast du diese Erfahrung bereits gemacht? Erzähle uns deine Meinung doch in den Kommentaren – wir sind gespannt!

Bildquelle: My Molo/ desired Redaktion


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