Abnehmen am Bauch
Christina Tobiasam 27.09.2018

Ein schöner flacher Bauch – davon träumen viele. Doch genau dort sitzt das Fett meist besonders hartnäckig. Auch wenn du fleißig trainierst, kann es sein, dass sich an deiner Figur nichts verändert. Aber welche typischen Fehler verhindern das Abnehmen am Bauch und was kann man stattdessen tun?

#1 Du machst das falsche Work-out

Um Bauchfett abzubauen, muss man nur Bauchübungen, also Sit-ups und Crunches, machen? So simpel ist es leider nicht, denn wir können nicht beeinflussen, wo wir abnehmen. Wer sich beim Training allein auf die Körpermitte fixiert, könnte unter Umständen sogar dicker wirken als zuvor, da sich die Muskeln unter dem Fett stärker herausbilden und so das Fett nach vorne schieben.

So klappt’s besser:

Versuch ein Ganzkörper-Training mit einer guten Mischung aus Cardio- und Kraftübungen. Wenn du in der Woche nicht viel Zeit hast, könnte auch intensives Intervalltraining (HIIT) etwas für dich sein. Damit powerst du dich in wenigen Minuten richtig aus und bringst dein Körperfett zum Schmelzen! Wichtig sind übrigens auch Regenerationspausen. Einerseits braucht dein Körper die Pausen, damit deine Muskeln wachsen können, andererseits senkst du damit dein Verletzungsrisiko.

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#2 Du bist zu ungeduldig

Ich kenne es von mir selbst nur allzu gut: Da hat man eine Woche Kalorien gezählt und Sport gemacht und fragt sich, warum man immer noch nicht abgenommen hat. Leider ist das Bauchfett recht hartnäckig, und schnelle Ergebnisse zu erwarten, führt nur zu Frust und sinkender Motivation.

So klappt’s besser:

Bleibe auf dein Ziel fokussiert, erwarte aber nicht zu schnell zu viel. Es bringt nichts, wenn du am Anfang Vollgas gibst und dann nach zwei Wochen wieder alle guten Vorsätze vergisst, weil du noch nicht genug abgenommen hast. Mach dir bewusst: Gut Ding will Weile haben und nur mit Geduld kommst du zum Ziel.

Am Bauch abnehmen

Ungeduld ist einer der größten Fehler, wenn man am Bauch abnehmen will.

#3 Du isst zu viel Zucker

Einige Diät-Produkte inklusive Protein-Shakes enthalten oft mehr Zucker, als du vielleicht denkst. Bei fettarmen oder Light-Produkten wird zum Beispiel Zucker zugesetzt, um ihnen mehr Geschmack zu verleihen. Eine zu hohe Menge Zucker ist allerdings nicht gesund und kann das Abnehmen am Bauch erschweren.

So klappt’s besser:

Die Umstellung ist zwar hart, aber wer am Bauch abnehmen will, muss vor allem auf die Ernährung achten. Versuche frisch zu kochen und auf Fertigprodukte zu verzichten. Auch deinen Süßigkeitenkonsum solltest du dem flachen Bauch zuliebe einschränken und Zuckerfallen vermeiden.

In einigen Lebensmittel verbirgt sich viel mehr Zucker, als man denken würde. In unserer Bildergalerie entdeckst du die größten Zuckerfallen:

In diesen 11 Lebensmitteln steckt versteckter Zucker

#4 Du fixierst dich auf die Waage

Wie oft hatte ich schon das Gefühl, richtig abgenommen zu haben, und meine Waage hat mir auf dem Display eine noch höhere Zahl gezeigt als beim letzten Mal. Aus meiner Erfahrung kann ich dir nur sagen: Dich täglich zu wiegen und allein auf dein Körpergewicht zu fixieren, bringt nichts.

So klappt’s besser:

Versuch es mal mit einem Maßband! Schließlich gibt dir die Waage nur deine Kilozahl, sagt dir aber nicht zwangsläufig, ob du Fett abgebaut und Muskelmasse zugelegt hast. Vielleicht hast du kaum oder gar kein Gewicht verloren, dafür aber ein paar wertvolle Zentimeter im Hüft- und Bauchbereich. Falls du doch nicht auf die Waage verzichten magst: Steige maximal einmal die Woche auf die Waage, und zwar immer zur selben Uhrzeit, für die bestmögliche Vergleichbarkeit.

Hier verraten wir dir 6 gute Gründe, deine Waage in den Keller zu verbannen!

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#5 Du schläfst nicht ausreichend

Im Schlaf können sich deine Muskeln regenerieren und du kannst Stress reduzieren. Schläfst du dagegen zu kurz, können die appetitregulierenden Hormone Ghrelin und Leptin aus dem Gleichgewicht geraten und du bist am nächsten Tag hungriger.

So klappt’s besser:

Gönn dir deinen Schönheitsschlaf und schlafe jede Nacht zwischen sieben und neun Stunden. So kannst du Heißhungerattacken vermeiden und deinen Körper beim Abnehmen unterstützen.

Bauchfett loswerden

Wenn du ausreichend schläfst, wirst du dein Bauchfett besser los.

#6 Du machst eine Crash-Diät

Es gibt einige Trend-Diäten, die einem viel versprechen und viel verbieten. Oft sind Monodiäten aber schwer durchzuhalten und sorgen für Mangelerscheinungen, weil dein Körper nicht alle Nährstoffe bekommt, die er benötigt.

So klappt’s besser:

Versuche dich gesund und abwechslungsreich zu ernähren und deine Ernährung langfristig umzustellen. Mit Crash-Diäten bringst du deinen Stoffwechsel meist nur durcheinander – und machst dir das Abnehmen am Bauch noch schwieriger!

#7 Du bist gestresst

Wenn du unter Stress stehst, wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Dieses bringt deinen Körper in eine Art Alarmzustand. Daher beginnt er Fettreserven einzulagern, um bei Gefahr schnell Energie ausschütten zu können. In Wirklichkeit droht aber gar keine Gefahr und ein ungewolltes Fettpölsterchen entsteht.

So klappt’s besser:

Ein paar Pausen nur für dich, solltest du dir immer gönnen. Egal, ob du Sport machst, ein Vollbad nimmst oder dir ein wenig Digital Detox gönnst: Achte auf dich und sorge für einen Ausgleich für deinen stressigen Alltag. Dann klappt’s auch leichter mit dem Abnehmen am Bauch!

Stressbewältigung: Diese 7 Tipps helfen sofort!

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Am Bauch abnehmen ist schwierig, aber nicht unmöglich. Häufig dauert es nur etwas länger, als du dir wünschen würdest, und mit etwas Geduld und der richtigen Motivation kannst du es schaffen. Warum du nicht abnimmst, kann das aber auch ganz individuelle Gründe haben. Es muss bei dir nicht an diesen typischen Fehlern liegen. Falls du partout keine Erklärung findest, lass dich von einem Arzt untersuchen. Vielleicht gibt es gesundheitliche Gründe, die dir das Abnehmen am Bauch erschweren.

Bildquelle:

Unsplash/Rawpixel, Giphy.com


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