Sprinten

Jetzt aber schnell, liebe Damen: Mit unseren Fitnesstipps werdet Ihr fix zu Bestzeit-Läuferinnen in Sachen Sprinten. Auf die Plätze, fertig, los: Wir haben den ultimativen Laufplan für Euch. Nehmt die Herausforderung zum Sprinten an und zeigt, was in Euch steckt!

Rennen wie die Spitzensportler kann nicht jeder von Natur aus, doch trainieren kann man alles! So ist es auch mit dem Sprinten. Mit einem speziellen Training und der richtigen Lauftechnik kann jeder seine Schnelligkeit enorm verbessern. Das Sprinten hat gegenüber dem Joggen zwei große Vorteile: 1. Trainierst Du mit Oberschenkel und Gesäß die größten Muskeln Deines Körpers hochintensiv – das pusht die Fettverbrennung. 2. Bist Du in der gleichen Zeit, in der Du Dich anstelle des Joggens dem Sprinten widmest, viel aktiver. Das befördert Dich in ganz neue Temposphären.

Sprinten will gelernt sein

Sprinten befördert Dich in ungeahnte Temposphären

Sprinten am geeigneten Trainingsort

Im optimalen Fall trainierst Du beim Sprinten auf der so genannten Tartanbahn. Der Vorteil der 400-Meter-Ovale ist, dass Du Dich bei jedem Schritt explosiv abstoßen und zudem an Markierungslinien orientieren kannst. So kannst Du Dein Laufprogramm, etwa eine Einheit über 6 x 150 Meter, auf den Meter genau durchziehen. Die Tartanbahn findest Du in speziellen Leichtathletikstadien, – hallen oder auch auf Schulsportplätzen. Falls Du keine in Deiner Nähe haben solltest, trainierst Du am besten auf ebenem Untergrund. Bei der hohen Geschwindigkeit, die Du beim Sprinten erreichst, werden Deine Sprunggelenke oft stark belastet. Die Gefahr umzuknicken ist auf unebenem Boden daher besonders hoch.

Die richtige Bekleidung für das Sprinten

Für das Sprinten sind Spikes, also spezielle Laufschuhe mit an der Sohle angebrachten Dornen, die optimale Fußbekleidung. Diese Schuhe sorgen für eine möglichst effiziente Kraftübertragung und verbessern Deine Bodenhaftung. In herkömmlichen Sneakers würdest Du dagegen beim Sprinten schnell auf dem Boden hin und her rutschen. So könntest Du auch nicht richtig beschleunigen.
Ansonsten empfiehlt sich locker sitzende Sportbekleidung, die Dich nicht beim Laufen einschränkt und bequem sitzt.

Wie richte ich meinen Ernährungsplan auf das Sprinten aus?

Durch die vielen schnellen und kräftigen Bewegungen beim Sprinten ist Dein Körper hohen Belastungen ausgesetzt. Daher ist es wichtig, dass Du vor dem Training und auch währenddessen genug Energie aufnimmst. Achte darauf, vor dem Sprinten leicht Bekömmliches zu essen, um Magenproblemen vorzubeugen. Kohlenhydrate in gut verdaulichen Mengen können dabei sein, um die Glykogenspeicher aufzufüllen. Kohlenhydratreiche Energieriegel und Apfelschorle als Durstlöscher sind daher empfehlenswert. Die Kohlenhydrate werden in diesem Fall sofort vom Körper aufgenommen und direkt in Energie umgesetzt.

Die richtige Technik beim Sprinten

Das A und O beim Sprinten ist die richtige Körperhaltung. Achte daher beim Training darauf, mit aufgerichtetem Oberkörper und nur ganz leicht nach vorne gebeugt zu laufen. Der Kopf bildet dabei die direkte Verlängerung der Wirbelsäule. Dein Blick ist dabei geradeaus gerichtet. Wenn Du nämlich nach unten schaust, neigst Du dazu, Deinen Oberkörper zu weit nach vorne zu beugen. Nur wenn Arm- und Beinarbeit perfekt aufeinander abgestimmt sind, kannst Du effektiv sprinten. Saubere, gegenläufige Bewegungen von Armen und Beinen steigern die Ökonomie des Laufstils und so auch Deine Leistungsfähigkeit. Linker Arm und rechtes Bein schwingen gemeinsam vor und zurück – und die andere Seite ebenso. Sehr wichtig ist dabei ein stabiler Rumpf als bewegungloser Stabilisator zwischen den pendelnden Armen und Beinen. Diese Körperhaltung beim Sprinten einzunehmen, hat einen dynamischen und kraftvollen Laufstil zur Folge! Mache große Schritte in hoher Frequenz: Dabei solltest Du den Schritt bei maximaler Hüftstreckung nach hinten raus lang ziehen und dabei das hintere Knie kraftvoll nach oben drücken. So produzierst Du beim Sprinten absolute Geschwindigkeit: Bahn frei, um durchzustarten!
Bedenke, dass das Sprinten viele explosive Bewegungen enthält – das Verletzungsrisko ist daher hoch. Ohne gezieltes Warm-Up drohen Muskelverhärtungen, Faserrisse oder Zerrungen. Aufwärmen vor dem Sprinten ist daher Pflicht!

Du liebst den Geschwindigkeitsrausch und willst beim Sprinten zeigen, was in Dir steckt? Dann mal los! Dabei ist nicht nur das vorherige Warm-Up unerlässlich, auch auf die richtige Technik kommt es beim Sprinten an! Die richtige Körperhaltung und die optimale „Ausrüstung“ in Form von geeigneten Turnschuhen verhilft Dir zu Spitzengeschwindigkeiten. Jetzt heißt es nur noch: Üben, üben, üben!

Bildquelle: Thinkstock/Marco Govel


Für dich: Täglich die besten News & Tipps per WhatsApp

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Öffne WhatsApp mit Klick auf den Button und schicke die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als desired, um den Newsletter zu erhalten.
WhatsApp öffnen
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?

  • Asuuka am 19.11.2014 um 10:32 Uhr

    Mein Freund joggt zwei Mal die Woche und geht auch zwei Mal pro Woche sprinten. Also immer im Wechsel. Das Training macht sich wirklich bezahlt. Er sagt auch, dass er dadurch beim Fußballtraining besser geworden ist. Sprinten kann also durchaus die Schnelligkeit und Kondition verbessern

    Antworten
  • ladyerdbeer22 am 12.11.2014 um 11:53 Uhr

    Die Lady auf dem Bild hat aber ein knappes Outfit an - damit zu sprinten ist aber auch ganz schön mutig 😀 aber im ernst, ich hab sprinten noch nie ausprobiert, aber eigentlich will ich schon lange mal meine Beine trainieren. Vielleicht klappt es damit ja

    Antworten