Tae Bo

Aerobic ist Dir zu langweilig, Kickboxen oder Taekwondo sind Dir aber zu krass? Wenn Du auf der Suche nach einem anspruchsvollen Workout bist, bei dem Du Dich so richtig auspowern und abreagieren kannst, ohne um Dein hübsches Näschen fürchten zu müssen, ist Tae Bo vielleicht genau Dein Ding.

Tae Bo hat längst in die Fitnessstudios rund um den gesamten Globus Einzug gehalten. Ob es sich dabei um das markenrechtlich geschützte Original Tae Bo handelt oder eine der vielen Abwandlungen mit Namen wie Thai Bo, Tai Bo oder auch Thai-Fit, das Prinzip bei den Kursen ist in aller Regel dasselbe: Es wird gekickt, geboxt und getanzt!

Tae Bo: Kampfsport oder Aerobic-Kurs?

Ja, was denn nun? Ganz einfach: Alles! Tatsächlich kommen beim Tae Bo Elemente aus den verschiedensten Sportarten zum Einsatz: Techniken aus asiatischen Kampfsportarten wie Karate, Taekwondo oder dem Kickboxen werden beim Tae Bo mit Aerobicübungen und Tanzschritten kombiniert.

Frauen beim Tae Bo

Tae Bo macht Spaß und ist effektiv!

Gerade die Tanzelemente sorgen für den entscheidenden Spaßfaktor beim Tae Bo, der die Zeit während der ansonsten sehr anstrengenden Trainingseinheit praktisch verfliegen lässt. Besonders, wenn Du gerne mal in den Kampfsportbereich hineinschnuppern, aber nicht gleich der nächsten Boxbude oder dem Karateverein beitreten möchtest, eignet sich Tae Bo perfekt: Die Technikelemente sind authentisch, ohne dass Du gleich beim Sparring antreten musst.

Tae Bo: Das Workout

Tae Bo hat es definitiv in sich: Das Training gilt als eine der anstrengendsten Fitnesssportarten überhaupt. Eine „normale“ Tae Bo-Einheit dauert etwa eine Stunde, während der gefightet und getanzt wird, was das Zeug hält. Die Haupttechniken beim Tae Bo sind vier verschiedene Punches (Jab, Cross Punch, Hook und Upper Cut) und vier verschiedene Kicks (klassisch aus dem Kickboxen: Frontkick, Roundhousekick, Sidekick und Backkick), die mit Tanz- und Aerobicelementen kombiniert werden. Als Motivationsboost, aber auch als Rhythmusgeber läuft während des Trainings Musik: Bis zu 185 BpM sorgen dafür, dass Du beim Tae Bo ganz schön ins Schwitzen kommst – pro Stunde verbrennst Du deshalb aber auch sagenhafte 600 Kalorien! Neben den klassischen Tae Bo Einheiten gibt es aber auch kurze Turboeinheiten in Videoform, wie beispielsweise die „Sieben-Minuten-Total-Body-Workout-Videos“ von Tae Bo-Erfinder Billy Blanks. Wenn die Zeit einmal knapp ist, kannst Du damit auch in wenigen Minuten etwas für Deinen Körper tun.

Tae Bo: Das bringt’s

Tae Bo ist ein unfassendes Ganzkörpertraining, bei dem jeder Muskel Deines Körpers so richtig auf Vordermann gebracht wird. Ziele des Trainings sind vor allem eine verbesserte Grundausdauer (die Cardio-Einheit kannst Du Dir also schon mal sparen), allgemeine Muskelkräftigung, mehr Beweglichkeit aber auch die Schulung der Koordinationsfähigkeit: Die Tae Bo Techniken sind zwar recht leicht zu erlernen, erfordern aber nichtsdestotrotz Deine Konzentration. Da beim Tae Bo eine ständige Körperspannung von entscheidender Bedeutung ist, wird auch die Tiefenmuskulatur effektiv trainiert. Damit ist Tae Bo tatsächlich so etwas wie die „eierlegende Wollmilchsau“ unter den Sportarten, denn mit diesem Training erfüllst Du alle Ansprüche, die man an ein Workout haben kann: Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Tiefenmuskulatur – nichts kommt zu kurz.

Billy Blanks: Der Mann hinter Tae Bo

Tae Bo ist noch gar nicht so alt: Die Sportart, die mittlerweile in der einen oder anderen Form zur Grundausstattung jedes Fitnessstudios gehört, wurde erst in den 1980er Jahren von Fitnessguru Billy Blanks erfunden. Berühmt sind vor allem die Fitnessvideos des Tae Bo-Erfinders: Sowohl seine Tae Bo-Workouts als auch „Billys Bootcamp“ entwickelten sich schnell zum Kassenschlager und haben längst Kultstatus in der Fitnessszene erreicht. Übrigens leitet sich der Name Tae Bo keineswegs einfach von einer Kombination der Begriffe Taekwondo und Boxen ab. Tatsächlich handelt es sich um ein Akronym, hinter dem sich fast eine ganze Philosophie versteckt:

T: Total commitment to whatever you do (Hingabe bei allem, was Du tust)
A: Awareness of yourself and the world (Bewusstsein für Dich und Deine Umwelt)
E: Excellence, the truest goal in anything you do (Perfektion, das Ziel in Deinem Tun)
B: the Body as a force for total change (Der Körper als Instrument zur totalen Veränderung)
O: Obedience to your will and your true desire for change (Gehorsam Deinem Willen gegenüber und Deinem Verlangen nach Veränderung)

Wer hätte das gedacht – hinter Tae Bo steckt ja eine ganze Philosophie! Außerdem verbrennt die Fitnesssportart jede Menge Kalorien, deckt alle Trainingsbereiche optimal ab und macht obendrein noch richtig Laune. Also: Lass nächstes Mal im Fitnessstudio den Stepper ruhig links liegen und trau Dich einfach mal in den Tae Bo Kurs!

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