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Corona-Impfung bald beim Hausarzt? Das plant die Bundesregierung

Große Änderung

Corona-Impfung bald beim Hausarzt? Das plant die Bundesregierung

Der Impfstart in Deutschland verlief holprig. Noch immer sind selbst die meisten über 80-Jährigen noch nicht geimpft. Zunächst fehlte der Impfstoff, aber auch die Logistik ist kompliziert. Pro Landkreis gibt es meist nur ein Impfzentrum, das sich um mehrere 1.000 Menschen kümmern muss. Das soll sich nun bald ändern, wie das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ aus Regierungskreisen erfuhr. Die Bundesregierung arbeitet an einer Strategie, die die Impfung in Hausarztpraxen ermöglichen soll. Geht die auf, könnten schon im Juni alle Deutschen geimpft sein.

Selbst wenn es gut läuft, können in allen 400 Impfzentren nur rund eine Million Menschen pro Woche geimpft werden. Würde man die Impfungen in Arztpraxen vornehmen lassen, wäre das fünffache möglich. Dafür wird davon ausgegangen, dass mindestens 50.000 der deutschlandweit rund 100.000 Hausarztpraxen Corona-Impfungen vornehmen und pro Tag in einer Praxis durchschnittlich 20 Personen geimpft werden. Voraussetzung dafür ist, dass genügend Impfstoff vorhanden ist. Das dürfte laut Angaben der Hersteller ab April der Fall sein. Ab dann sollen die Impfungen nach und nach von den Impfzentren auf Hausarztpraxen umgelagert werden.

So soll die Impfung in der Hausarztpraxis funktionieren

Größte Herausforderung für die Impfung in der Hausarztpraxis war bisher die starke Kühlung, die die mRNA-basierten Impfstoffe benötigen. Diese lässt sich in den meisten Hausarztpraxen nicht gewährleisten. Allerdings hält sich selbst der Impfstoff von Biontech, der für eine lange Haltbarkeit bei -70 °C gekühlt werden muss bei normalen Kühlschranktemperaturen fünf Tage. Praxen sollen deshalb pro Woche jeweils montags durchschnittlich 100 Impfdosen erhalten, die sie dann an den folgenden Werktagen ihren Patient*innen verabreichen. Auch Hausbesuche sollen möglich sein.

Sollte es wieder zur einer Impfstoff-Knappheit kommen, sollen die wöchentlich zur Verfügung stehenden Dosen für alle Praxen gleichmäßig reduziert werden. So will man ein Bestell-Wettrennen verhindern. Praxen sollen die benötigten Impfstoffe bis zu vier Wochen im Voraus bestellen können.

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