Wie ist es wirklich?

Coronavirus: Mittlerweile gesunder Patient berichtet von seinen Erfahrungen

Coronavirus: Mittlerweile gesunder Patient berichtet von seinen Erfahrungen

Der Coronavirus beherrscht gerade sämtliche Medien und sorgt für eine regelrechte Panik bei der Bevölkerung – Atemschutzmasken und Hamsterkäufe inklusive. Wie berechtigt ist die herrschende Angst? Jetzt meldet sich einer zu Wort, der es wissen muss: Der erste mit Corona infizierte Deutsche.

Der Bayer, der sich zwei Wochen in Quarantäne befand, hat sich nun gegenüber dem Radiosender Bayern 1 erstmals geäußert und liefert damit Einsichten, was eigentlich passieren kann, nachdem man die erschreckende Diagnose erhalten hat. Vorab muss man jedoch sagen: Hier berichtet ein Einzelfall und das am Beginn der Pandemie, der Krankheitsverlauf kann bei jedem anders sein und, um das schon vorwegzunehmen, auch schwerwiegender als bei dem Mann.

Wo und wie fand die Ansteckung mit dem Coronavirus statt?

Der Mann hatte sich bei einer Kollegin aus China angesteckt, mit der er sich (mit zwei weiteren Kollegen) etwa eine Stunde im gleichen, kleinen Raum aufgehalten hatte. Sie gaben sich lediglich die Hand, sonst wirkte die Frau auch völlig gesund.

Was man daraus wohl ziehen kann ist, dass es jederzeit zu einer Ansteckung kommen kann, selbst wenn das Gegenüber gesund wirkt und vielleicht selbst gar nichts von seiner Erkrankung weiß. Eine panische Flucht in die Isolation ist deshalb aber nicht nötig, wie du gleich erfährst.

Was waren bei ihm erste Anzeichen und Symptome?

Vier Tage nach dem Meeting hatte der Mann Halskratzen, in der Nacht 39 Grad Fieber, Schüttelfrost und später Gliederschmerzen, jedoch legten sich die Symptome nach der Einnahme von Schmerzmitteln wieder. Dass er den Coronavirus haben könnte, wurde ihm erst am Montag bei der Arbeit bewusst. Hier erfuhr er, dass seine Kollegin positiv auf den Coronavirus getestet wurde. Wenig später bekam auch er die Diagnose und musste sich daraufhin in ein spezielles Haus begeben, in dem er unter Quarantäne gestellt wurde. Hier wurden Blutproben und Abstriche genommen.

Seine schwangere Frau und seine kleine Tochter habe er übrigens nicht angesteckt.

Sein jetziger Zustand und Rat an alle

In die Firma darf er wegen Auflagen des Gesundheitsamtes noch nicht, jedoch gehe es ihm heute wieder komplett gut. Alle aufgebrachten Menschen möchte er einen Rat mit auf den Weg geben, wie er gegenüber Bayern 1 erklärt: „Ich würde erst mal allen raten, ruhig zu bleiben. Es ist natürlich ein neuer Virus, das ist bekannt. Es ist aber nicht so schlimm wie die Grippe. Also das ist wirklich eine Art Erkältung. Das Schlimme ist, man kann den Virus nachweisen und dann ist man abgestempelt. Das muss man einfach hinnehmen. Wenn man keine Vorerkrankungen hat, dann wird es auch nie schlimm werden. [...]”

Du siehst: Eine komplette Panik ist nicht angebracht. Wenn du dir natürlich trotzdem unsicher sein solltest und Erkältungssymptome hast, die auch auf den Coronavirus zutreffen sollten, dann kontaktiere telefonisch deinen Hausarzt. Er kann dir weiterhelfen, was du jetzt am besten tun solltest.

Bilder, die zeigen, wie extrem die Coronavirus-Panik ist

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Corona-Tipps von einem angehenden Arzt

Falls sich die Corona-Angst bei dir immer noch nicht gelegt hat, findest du jederzeit Infos zum richtigen (Hygiene-) Verhalten auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Eine weitere spannende Quelle für das richtige Verhalten findest du auch in Form des Instagram-Accounts des angehenden Arztes Thomas, der unter tommyviews bereits eine riesige Community aufgebaut hat und Tipps gibt, worauf man jetzt wirklich achten sollte. Er rät vor allem dazu, sein Immunsystem jetzt ordentlich zu boosten, auch gegen die Grippe, und gibt in diesem Post wichtige Tipps zu Nährstoffen und Vitaminen:

Wer sich jetzt also fit hält, hat die besten Chancen, den Coronavirus gut wegzustecken, falls es doch zu einer Ansteckung kommen sollte. Jedoch ist auch das beste Immunsystem kein Garant für einen reibungslosen Krankheitsverlauf. Bei Unsicherheiten wendest du dich am besten, wie bereits gesagt, via Telefon an deinen Hausarzt.

Bildquelle:

iStock/Pornpak Khunatorn

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