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Diese Faktoren können dein persönliches Brustkrebsrisiko erhöhen

Aufgepasst!

Diese Faktoren können dein persönliches Brustkrebsrisiko erhöhen

Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr rund 69.000 Frauen an Brustkrebs – die meisten in einem Alter von über 60. Doch auch jüngere Frauen und Männer kann es treffen. Wir zeigen dir, welche Faktoren dein Brustkrebsrisiko erhöhen können.

Die regelmäßige Vorsorge beim Gynäkologen und das selbstständige Abtasten der Brust einmal im Monat – um beides sollte sich jede Frau gewissenhaft kümmern, damit Brustkrebs im Falle des Falles früh erkannt und mit guten Heilungschancen behandelt werden kann. Doch aller Vorsorge zum Trotz, die Wahrscheinlichkeit an dieser Krebsform zu erkranken, ist bei jedem Menschen individuell. Neben genetischen Veranlagungen kann zum Beispiel auch der Lebensstil, das Lebensalter und die hormonelle Situation einen Einfluss haben. Wir zeigen dir, welche weiteren Faktoren sich negativ auswirken können.

Beachte jedoch: Auch, wenn einzelne Punkte auf dich zutreffen, heißt das nicht, dass du tatsächlich an Brustkrebs erkranken wirst. Genauso wenig ist es sicher, dass du dein Leben lang gesund bleibst, wenn kein Punkt auf dich zutrifft. Diese Zusammenstellung soll dir lediglich einen Überblick geben und ersetzt kein Gespräch mit einem Arzt.

1. Langer Zeitraum zwischen der ersten und letzten Periode

Das ständige Auf und Ab von Hormonen während des natürlichen Zyklus' gilt als Risikofaktor für Brustkrebs. Daher haben Frauen, bei denen die erste Regelblutung früh eintritt, ein etwas höheres Risiko zu erkranken. Genauso verhält es sich bei Frauen, die erst spät in die Welchseljahre kommen und Frauen, bei denen beides zutrifft.

2. Hormontherapie gegen Wechseljahrsbeschwerden

Um die Wechseljahre mit ausgeprägten Beschwerden wie Hitzewallungen erträglicher zu machen, greifen viele Frauen auf eine Hormontherapie zurück. Diese erhöht jedoch die Gefahr, an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken – vor allem bei einer kombinierten Behandlung mit Östrogenen und Gestagenen. Zeitlich begrenzt und niedrig dosiert halten Gynäkologen diese Therapie jedoch für vertretbar. Vor allem, da das Risiko nach Beendigung der Behandlung wieder sinkt.

Finde im Video noch mehr Infos zum Thema Brustkrebsursachen und Brustkrebssymptome:

3. Antibabypille

Auch die Antibabypille erhöht das Brustkrebsrisiko – allerdings nur sehr, sehr gering. Im Gegenzug sinkt das Risiko für andere Krebsarten wie Gebärmutter(körper)- und Eierstockkrebs.

4. Alkohol

Alkohol ist tatsächlich ein Grund für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Dafür reicht schon eine tägliche Menge von 18 Gramm Alkohol, also einem 0,15 l Glas Wein mit einem Alkoholgehalt von 13 Vol.-%. Beim Rauchen von Zigaretten gibt es hingegen noch keine sicheren wissenschaftlichen Daten, die auf eine höhere Brustkrebsgefahr hindeuten.

5. Späte Schwangerschaft oder gar keine Schwangerschaft

Auch bei diesem Punkt dreht sich wieder alles um das Thema Hormone. Bei Frauen, die bei ihrer ersten ausgetragenen Schwangerschaft älter als 30 Jahre waren und Frauen, die niemals Kinder bekommen, steigt das Brustkrebsrisiko. Je mehr Kinder eine Frau austrägt und je länger sie ihre Babys stillt, desto geringer ist das Risiko einer Erkrankung.

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6. Hohe mammographische Dichte

Auch die Beschaffenheit des Brustgeweben spielt eine Rolle, wenn es um Risikofaktoren geht. Bestimmte Veränderungen der Brustdrüse haben ein erhöhtes Brustkrebsrisiko zur Folge. Genauso verhält es sich, wenn das Gewebe sehr dicht ist.

7. Übergewicht nach den Wechseljahren

Vielleicht für viele überraschend, aber Übergewicht spielt beim Thema Brustkrebs nicht die Rolle, die man vielleicht denkt – zumindest ist das noch nicht ausreichend geklärt. Tatsächlich haben übergewichtige Frauen (BMI über 25) vor den Wechseljahren ein niedrigeres Risiko. Nach der Menopause erhöht sich ihre Brustkrebsgefahr dann aber.

8. Lebensalter

Ein Faktor, mit dem wir alle durchs Leben gehen: das Alter. Mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko einer Brustkrebserkrankung. So tritt die Mehrzahl der Fälle nach dem 50. Lebensjahr auf.

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Bildquelle:

Stocksy/Lucas Ottone

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