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Impfgegner? Aus diesem Grund lassen Menschen sich wirklich nicht impfen

Überraschend

Impfgegner? Aus diesem Grund lassen Menschen sich wirklich nicht impfen

Seit der Corona-Pandemie ist die Diskussion ums Impfen in Deutschland so präsent wie nie. Insgesamt sind aktuellen Umfragen zufolge rund 74 Prozent der Deutschen bereit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen oder haben dies bereits getan. Allgemein stehen laut einer Umfrage der Bundeszentrale für politische Aufklärung (BZgA) sogar 79 Prozent der Deutschen Impfungen grundsätzlich positiv gegenüber. Die Zentrale wollte auch wissen, warum Menschen in den vergangenen Jahren eine Impfung nicht haben durchführen lassen. Und sagen wir mal so, der am häufigsten genannte Grund ist ... überraschend.

In der Umfrage des BZgA ging es nicht um die Impfung gegen das Coronavirus, sondern um Impfungen allgemein. Im Sommer 2020 wurden 1.366 Menschen befragt, die in den letzten Jahren eine Impfung nicht hatten durchführen lassen. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie die Auswertung zeigt. Doch vor allem ein Grund überwiegt und der hat absolut nichts damit zu tun, dass Menschen Impfungen grundsätzlich ablehnen.

Vergesslichkeit ist das Haupthindernis für Impfungen

Ganze 47 Prozent der Befragten gaben an, einen Impftermin in den letzten Jahren ganz einfach vergessen oder verpasst zu haben. Nun waren Impftermine für andere Krankheiten bisher auch frei verfügbar und nicht so schnell vergeben wie die Tickets eines Billie Eilish Konzerts. Dass jemand seinen Corona-Impftermin einfach so vergisst, ist demnach schwer vorstellbar. Trotzdem gab es in den letzten Monaten immer mal wieder Berichte darüber, dass Menschen zu ihren Terminen einfach nicht aufgetaucht sind.

Gründe nicht impfen

Die folgenden Gründe in der Skala sind da schon eher nachvollziehbar, 29 Prozent der Menschen ließen sich nicht impfen, weil sie die Krankheit bereits hatten, 28 Prozent, weil sie die Krankheit (z.B. eine Grippe) nicht als schwer einschätzten. 25 Prozent der Befragten hatten Angst vor den Nebenwirkungen. Vor allem dieser Grund könnte auch in Bezug auf die Corona-Impfungen relevant sein. Häufige Berichte über Nebenwirkungen bei den Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson & Johnson verunsichern viele Leute.

Über Impfungen werden auch immer wieder Mythen verbreitet. Die drei größten haben wir im Video entlarvt.

Nur 12 Prozent glauben, dass Impfungen nicht schützen

Natürlich gab es auch in der Umfrage Menschen, die Impfungen grundsätzlich kritisch gegenüber stehen. 12 Prozent glaubten allen Studien zum Trotz nicht, dass eine Impfung sie überhaupt schützen könnte. Nicht mehr auf der Infografik aufgeführt, aber trotzdem genannt: 8 Prozent der Befragten lehnten eine Impfung generell ab. Auch impfkritische Medien-Berichte oder das Abraten des Arztes führten bei jeweils 11 Prozent der Befragten dazu, dass sie eine Impfung nicht durchführen ließen. Um welche Impfungen es sich dabei konkret handelt, ist nicht bekannt.

Diese Promis haben ihre Impftermine nicht vergessen:

Mit AstraZeneca & Co.: Diese Promis haben sich schon impfen lassen!

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Bildquelle:

istock/FotoDuets

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